(openPR) Wenn Unternehmen gekauft oder verkauft werden (Fachleute sprechen bei Unternehmenskäufen und ähnlichen Geschäften von „M&A“, also von „Mergers & Acquisitions“), dann geschieht das in aller Regel, weil der Käufer sich davon einen Vorteil für das eigene Geschäft verspricht. Unternehmen kaufen andere Unternehmen, weil sie zum eigenen Produkt- oder Kundenkreis passen oder weil sie Produkte produzieren, die man selbst nicht im eigenen Portfolio hat, die man aber künftig seinen Kunden unter dem eigenen Namen anbieten möchte. Manchmal geht es bei Unternehmenskäufen auch darum, einen lästigen Konkurrenten vom Markt wegzukaufen. Umgekehrt verkaufen Unternehmen Unternehmensbestandteile und Tochterunternehmen, wenn sie sich nicht als rentabel erweisen oder wenn sie nicht mehr zur aktuellen Unternehmensstrategie passen.
In jüngerer Zeit kommt ein weiteres Motiv dazu: Der Wert vieler Unternehmen liegt in den Patenten und Marken, die diese Unternehmen angemeldet haben. Wenn man bedenkt, dass die wertvollsten Unternehmen der Welt inzwischen aus der Telekommunikationsbranche kommen und dass sie Marken besitzen, die man überall auf der Welt kennt, dann wird deutlich, dass in solchen Fällen der Wert der Marke des Unternehmens einen Großteil seines Gesamt-Unternehmenswertes ausmacht. Andere Werte des Unternehmens erscheinen da schon fast bedeutungslos.
Mit Patenten schützen Unternehmen ihre Erfindungen gegen Nachahmung. Manchmal kann es sinnvoll sein, ein Unternehmen zu kaufen, um so an seine Patente „heranzukommen“, weil man in einem ähnlichen Bereich tätig ist und weil man so verhindern möchte, dass man diese Patente mit eigenen Produkten verletzt und deshalb verklagt werden kann.
IP-Rechte („IP“ steht für „Intellectual Property“, also „Geistiges Eigentum“; gemeint sind Patente, Marken und sonstige Rechte, aber auch Lizenzen und Know-how) stellen in der M&A-Praxis heute einen erheblichen, nicht selten „den“ wertbildenden Faktor dar. Unternehmenstransaktionen sind immer öfter maßgeblich durch das Ziel motiviert, Zugriff auf das IP-Portfolio des Kaufobjekts zu erhalten.
Das Seminar „IP-Rechte in der M&A-Transaktion“ am 6. November 2018 in München informiert umfassend und praxisnah über die Rechts- und Gestaltungsfragen, die bei M&A-Transaktionen zu beachten sind, wenn IP-Rechte involviert sind. Wie sind IP-Rechte in der Due Diligence zu behandeln? Wie wirken sie sich beim Share Deal und beim Asset Deal aus? Wie lassen sich IP-Garantien bei M&A-Transaktionen rechtssicher ausgestalten? Welche wettbewerbsrechtlichen Aspekte müssen beachtet werden? Welche Rolle spielen Lizenzverträge in der M&A-Transaktion?
Die Referenten dieses Expertenseminars verfügen über jahrelange, profunde Praxiserfahrung in der Behandlung von IP-Rechten bei M&A-Transaktionen. Die Teilnehmer profitieren von einem umfassenden Erfahrungsaustausch im Kreise von Praktikern und Experten.
Detaillierte Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier:
www.akademie-heidelberg.de/seminar/ip-rechte-der-ma-transaktion













