(openPR) Zum ersten Mal waren am vergangenen Freitag Landrat Thorsten Stolz und Frau Linda Pollmann vom Main-Kinzig-Kreis, Fachbereich Wirtschaft und Arbeit, zu Gast im Kinzig Valley (http://www.kinzig-valley.de). Es sind nur noch wenige Wochen bis zur Eröffnung des Coworking-Space für Startups in der Barbarossastraße 61, das in Zukunft der neue Anziehungspunkt für Gründer aus Gelnhausen und Umgebung sein soll.
Stolz: „Wertschöpfung bleibt vor Ort“
Einrichtungen wie das Kinzig Valley sollen in erster Linie den „Brain-Drain“, also die Abwanderung von klugen Köpfen und ihrem Know-how aus der Region verhindern. Große Metropolen, etwa das nahegelegene Frankfurt und vor allem Berlin, scheinen für Gründer einfach attraktiver zu sein als die Provinz. Allerdings nur dann, wenn es vor Ort wirklich an Angeboten fehlt. Ab Juli möchte Initator Bernd Weidmann mit Kinzig Valley dafür sorgen, dass die Wertschöpfung im Main-Kinzig-Kreis bleibt.
Das sei generell wichtig für die Zukunft der Region, was auch Landrat Stolz. Andere Beispiele zeigten, wie es funktionieren kann: „Viele Unternehmen, die etwa im Maintaler Gründerzentrum in groß geworden sind, sind auch in Maintal geblieben und haben dort beispielsweise Gewerbeflächen angemietet – obwohl Frankfurt quasi direkt vor der Tür liegt. Und diese erfolgreiche Zukunft sehe ich auch für’s Kinzig Valley. So bleibt die Wertschöpfung hier vor Ort.“, äußerte der Landrat seine Aussichten für das Projekt.
Wenn man es genau nimmt, versteht sich Kinzig Valley weniger als Angebot, sondern vielmehr als eine Aufforderung für Gründer. „Raus aus dem Keller, rein ins Valley.“ lautet der Slogan des Gelnhäuser Coworking Spaces und beschreibt treffend, was Weidmann aus eigener Erfahrung Unternehmern auf den Weg mitgeben möchte. „Meine Anfangszeit als Gründer vor fast 20 Jahren begann ebenfalls im heimischen Keller, das ich zum Büro umfunktioniert habe. Doch irgendwann kommt der Punkt, an dem einem die Decke auf dem Kopf fällt. Und so habe ich festgestellt, dass ich einfach meine Komfort-Zone verlassen muss, wenn ich erfolgreich durchstarten will.“ erzählt Weidmann.
Regionales Projekt aus regionaler Hand
In dem Gesprächen zwischen Landrat Stolz und Valley-Initiator Weidmann schwingt auch immer wieder das Stichwort „Digitalisierung“ mit. Diese lasse sich für die Region eben nur mit den richtigen Voraussetzungen erreichen. Und dabei gehöre ein gut ausgebautes Glasfaser-Internet einfach zur Grundausstattung – erst recht für einen regionalen Startup-Hotspot wie Kinzig Valley. Apropos Region: Weidmann war es von Anfang an wichtig, dass Kinzig Valley als regionales Projekt auch in regionalem Rahmen entsteht: „Vom planenden Architekten und den Bau- und Handwerksbetrieben über den Inneneinrichter bis hin zur Finanzierung durch die VR-Bank stammt alles hier aus Gelnhausen und der näheren Umgebung. Das sollte selbstverständlich sein.“
Wer sich wie Landrat Stolz und Frau Pollmann noch in angenehm-rauer Baustellenatmosphäre ein Bild vom Kinzig Valley machen möchte, hat dazu schon am 16. Mai die Gelegenheit. Dann findet hier die Auftaktveranstaltung „AUF DIE SCHNAUZE – Scheitern aber richtig“ statt, auf der vier Unternehmer etwas über Ihre Erfahrungen vom geschäftlichen Scheitern aber auch von den Lehren erzählen, die sie daraus gezogen haben. Als Schirmherr wird Landrat Thorsten Stolz das Event eröffnen und dabei sicher auch die eine oder andere Anekdote über persönliche Patzer für die annähernd 80 Gäste parat haben. Wenige Gratis-Tickets für die Veranstaltung sind noch unter bit.ly/AUFDIESCHNAUZE erhältlich.











