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Der Erdölpreis - ein wichtiger Indikator für die Weltmärkte

Bild: Der Erdölpreis - ein wichtiger Indikator für die Weltmärkte
Bildquelle: pixabay.com
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(openPR) Ist die OPEC in der Lage, den Ölpreis dauerhaft zu regulieren? Wie wir die Entwicklung des Erdölpreises einschätzen und wie Kleinanleger hier partizipieren können.
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Vorab gesagt, noch vor nicht allzu langer Zeit hätten wir vom Aktienclub (http://www.ndac.de)geschrieben, dass der Ölpreis der wichtigste Indikator sei für die Märkte und in der Folge auch für die Konsumenten der westlichen Welt. Die Organisation erdölexportierender Staaten (OPEC) mit Sitz in Wien bildete das Kartell, das den Preis für ein Barrel (159l) festlegte und darauf hatten sich die Importeure gefälligst einzustellen.



Der Einfluss anderer Ölnationen bremst die OPEC aus

In den USA, genauer gesagt an der North End Avenue 1 gelegen, im Süden von Manhattan, befindet sich einer der weltweit wichtigsten Handelsplätze für Öl. Als die Preise seit Anfang 2017 für die Ölsorten WTI und Brent unter großen Schwankungen um jeweils 18% auf 63,80 Dollar respektive 67,30 Dollar pro Barrel gestiegen waren, ging ein Raunen durch die Marktexperten, sind die Preise jetzt wieder auf dem Weg zu den berüchtigten 100 Dollar?
Lässt ein Staatschef Soldaten aufmarschieren, verüben Terroristen einen Anschlag, greifen Rebellen an oder fliegen drei westliche Staaten einen fragwürdigen Angriff gegen Syrien etc., dann werden Investoren nervös. Sie fragen sich, was passiert, wenn nur einer der Konfliktherde eskaliert?
Da Saudi- Arabien, als wichtiger Produzent des Schmierstoffes der Weltwirtschaft, im Nahen Osten liegt, ist die Furcht vor weiteren Rückschlägen dort sehr hoch. Schließlich gibt es dort auch noch Iran und Libyen als Mitspieler auf dem Weltölmarkt. Sie sind ebenfalls in Konflikten, die jederzeit eskalieren können, verwickelt.
Aber nicht nur politische Spannungen in der Golfregion sind verantwortlich für den Preisanstieg am Ölmarkt, sondern auch Spekulanten an den Terminbörsen, der Abbau von Lagerbeständen und nicht zuletzt Wechselkurseffekte. Wenn der US-Dollar abwertet, steigt der Ölpreis und umgekehrt.
Ein wichtiger Player auf dem Weltmarkt ist Russland. Deshalb hat die OPEC eine Vereinbarung mit Russland über Förderkürzung im November vergangenen Jahres geschlossen. Russland braucht auch den höheren Ölpreis um die Staatfinanzen nach den Sanktionen des Westens zu sanieren und dabei einerseits auch die Armee mit den versprochenen Modernisierungen auf Augenhöhe mit den USA und China zu bringen und andererseits die Lebensverhältnisse seiner Bevölkerung weiter zu verbessern.
Selbst wenn sich die OPEC konsequent an ihre Beschlüsse hält, könnte das weltweite Angebot an Erdöl steigen. Die OPEC und Russland stehen nun einmal nur für rund die Hälfte der weltweiten Ölproduktion.
Wenn andere Staaten, wie die USA oder Brasilien, die nicht Mitglied der OPEC sind, ihre Produktion hochfahren, werden die Bemühungen der OPEC zunichtegemacht. Ein erneutes Überangebot und daraus folgend ein Preisverfall wären die Folge. Außerdem sind sich Iran und Saudi-Arabien spinnefeind und so könnte der Iran aus dem Verbund austreten, wenn auch nur um den Erzfeind zu schaden. Auch bei OPEC Mitglied Venezuela ist es nicht sicher, wie lange es noch Mitglied der OPEC sein wird. Die dramatische Lage des Pleitestaates könnte zu einem Austritt führen, um die Staatsfinanzen über erhöhte Fördermengen mit Hilfe einer Kooperation mit Russland etwas zu sanieren.

Die USA und das Schieferöl

Schon jetzt machen die USA angesichts des günstigen Preisumfelds mit ihrem Schieferöl kräftig Druck und sind bereits zum weltweit größten Ölproduzenten aufgestiegen. Aktuell werden dort täglich 10 Mio. Barrel Öl gefördert. Und die USA könnten die tägliche Menge bis 2021 auf 12 Mio. Barrel steigern, besagen die Schätzungen der OPEC. Und die Preismarke von 50 Dollar als Effizienzgrenze für Schieferöl wird auch schon jetzt dank verbesserter Fördertechnologien unterschritten.

Der Erdölpreis ist und bleibt ein politisches Problem

Die Unsicherheit über das Iran-Abkommen, die Lage in Jemen (Saudi-Arabien führt hier einen Krieg gegen die Huthi Rebellen) aber auch in anderen erdölproduzierenden Ländern kann jederzeit eine Instabilität die Erdölpreise kurzfristig steigen lassen. Vergessen wir auch nicht die Spekulanten, die gerade auf solche Entwicklungen spekulieren. Aber in der Regel haben politische Börsen kurze Beine. Und wenn es an der politischen Front ruhiger wird, läuft der gerade gestiegene Erdölpreis wieder zurück.

Tipp für Kleinanleger

Kleinanleger können über Zertifikate, Minifutures, Optionsscheinen etc. direkt und überproportional am Auf und Ab des Erdölpreises teilhaben, das bedarf aber große Sachkenntnis nicht nur über politische Wirkungen auf den Preis, sondern auch über die Wirkungsweise von Futures (Rollen, Contango, Backward etc.).
Zu empfehlen ist aber mehr der Kauf von Aktien von Konzernen aus der Branche, denn hier werden wir mit einer Dividende für die teilweise extremen Kursbewegungen entschädigt. Stärker als der Ölpreis sind z.B. die Aktien von OMV aus Österreich (Dividendenrendite für 2017: 2,78 Prozent) und Statoil aus Norwegen (3,91 Prozent), beides Aktien des Aktienfonds NDACinvest (http://www.ndac.de/unser-aktienfonds/), in der Vergangenheit gestiegen. Bei den Ländern handelt es sich nicht um Krisengebiete, auch wenn sie international agieren.




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Pressekontakt:

NDAC Aktienfonds
Herr Torsten Arends
Gudesstraße 3-5
29525 Uelzen

fon ..: 0581 97369600
web ..: http://www.ndac.de
email : E-Mail

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