(openPR) Gemeinsame Initiative von Amazon und Stifterverband will die Digitalisierung der Zivilgesellschaft voranbringen
„digital.engagiert“, eine Förderinitiative von Amazon und Stifterverband, hat die gemeinnützige innatura GmbH Sachspendenvermittlung aus 160 Bewerbungen als eine von 15 Initiativen zur Digitalisierung der Zivilgesellschaft ausgewählt. Mithilfe der Förderinitiative sollen gemeinnützige Organisationen und der soziale Sektor insgesamt stärker von den Möglichkeiten einer digitalen Zukunft profitieren.
Die Förderinitiative bringt Organisationen und Persönlichkeiten aus Zivilgesellschaft und Digitalwirtschaft zusammen. Die 15 teilnehmenden Teams sollen so die bestmögliche Begleitung und passende Expertise zur Realisierung ihrer Projektideen erhalten, um Vorbilder für zivilgesellschaftliche Innovationen zu schaffen. Herzstück der Initiative ist ein praxisnahes und individualisiertes Coaching-Programm durch Experten aus Zivilgesellschaft, Digitalwirtschaft, sozialem Unternehmertum und dem Bildungssektor. Die erfolgreichsten Projekte werden am Ende des Programms von der Jury ausgezeichnet.
„Wir freuen uns, dass innatura als innovative digitale Plattform die Jury von digital.engagiert überzeugen konnte“, sagt Dr. Juliane Kronen, Mitgründerin und Geschäftsführerin der innatura gGmbH. „digital.engagiert ist eine sehr wichtige gemeinsame Initiative von Amazon als führendem digitalen Handelsunternehmen und dem Stifterverband.“
Die ausgewählten Teilnehmer werden ein halbes Jahr lang bei den ersten Planungen bis zur (digitalen) Umsetzung ihrer Projektideen unterstützt und begleitet. Sie erhalten individuelle Beratung und Betreuung durch Coaches, ein umfangreiches Coaching-Programm mit weiteren Fachexperten und finanzielle Unterstützung im Wert von insgesamt 150.000 Euro. Am Ende des Programms werden die Arbeit und die Fortschritte aller Teilnehmer bei einer Abschlussveranstaltung gewürdigt und drei Projekte als Gewinner ausgezeichnet.
Spenden statt wegwerfen
Seit 2013 vermittelt innatura als „Charity to charity“ fabrikneue Sachspenden in den sozialen Sektor. Dabei handelt es sich um Produkte, die aufgrund geringer Mängel, wegen Überproduktion oder Sortimentswechsels nicht in den Handel kommen – und meistens entsorgt werden. „Die Waren sind fabrikneu und einwandfrei“, erläutert Juliane Kronen. „Jede gemeinnützige Organisation kann von innatura profitieren.“
Ersparnis sichert Projekte ab
Wasch- und Reinigungsmittel sowie Hygieneprodukte, aber auch Spielwaren, Stifte, Bekleidung sowie Haus- und Elektrogeräte – mit mehr als 1.400 verschiedenen Artikeln bietet innatura eine riesige Auswahl an Gütern, die im sozialen Sektor benötigt werden. Soziale Einrichtungen können die Waren über die innatura-Onlineplattform bestellen und zahlen lediglich eine geringe Vermittlungsgebühr in Höhe von mindestens 5 bis maximal 20 Prozent des Marktwerts sowie die Versandkosten. innatura hilft so den Einrichtungen, ihre Arbeit angesichts knapper Budgets abzusichern oder sogar weitere Projekte zu finanzieren.
Seit ihrem Start im Juli 2013 hat innatura Waren im Marktwert von mehr als 11 Millionen Euro bedarfsgerecht an soziale Einrichtungen vermittelt. Die Bandbreite der Empfängerorganisationen deckt den gesamten sozialen Sektor ab, von der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe über die Seniorenhilfe, Wohnungslosenhilfe bis zur Flüchtlingshilfe.
Durch die bedarfsgerechte Vermittlung fabrikneuer Sachspenden hat innatura dem sozialen Sektor bislang über 9 Millionen Euro eingespart. Damit können die Organisationen ihre Projekte absichern und ihre Angebote ausweiten. Darüber hinaus wird Müll vermieden, da die Waren nicht einfach ungenutzt entsorgt, sondern verwendet werden. Dies waren bislang über 800 Tonnen. Juliane Kronen: „So entsteht dreifacher Nutzen: Unternehmen tun Gutes, die Zielgruppen sozialer Arbeit profitieren, und die Umwelt wird entlastet.“
Gleichwohl könnten noch mehr Produkte, die aus verschiedenen Gründen nicht marktfähig sind, bedarfsgerecht in den sozialen Sektor vermittelt werden. Juliane Kronen: „Es werden immer noch zu viele Produkte in der gesamten Wertschöpfungskette entsorgt statt sie zu spenden. innatura unterstützt Unternehmen, die spenden wollen, entsprechende Prozesse in ihrem Unternehmen zu implementieren.“













