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Pflegetreff am 23.06.2009 in Neuss - Erfttal - Thema - Angehörigenarbeit (v.a. bei Demenz)

16.04.200908:46 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) Bei Krankheit und Pflege eines Familienmitgliedes sind die Angehörigen umfassend gefordert. – Es ergeben sich vielfältige Fragestellungen; z.B.: Gibt es in Pflegesituationen angemessene Hilfen und Rechte? Welche leistungsrechtlichen Folgen muss der Grundsatz „ambulant vor stationär“ haben?


Der Pflegetreff am Dienstag, dem 23.06.2009, in Neuss-Erfttal problematisiert die Angehörigenarbeit und informiert zum Thema. Eingeladen sind vor allem pflegebedürftige Menschen und Angehörige, PflegemitarbeiterInnen, Leitungskräfte in Pflegeeinrichtungen sowie alle interessierten BürgerInnen! - Der Eintritt ist frei!

Der (8.) Neusser Pflegetreff findet am Dienstag, dem 23.06.2009, 18.00 - 21.00 Uhr, unter der Schirmherrschaft von Heinz Sahnen, Stadtverordneter und Mitglied des Landtages NRW, in einem größeren Rahmen im Jugendzentrum „Kontakt Erfttal“ – (41469) Neuss-Erfttal, Bedburger Straße 57 – statt. Der Bürgermeister der Stadt Neuss, Herbert Napp, wird den Treff besuchen.

Als Referenten stehen ausgewiesene Experten zur Verfügung:

- Angelika Gemkow, (seit 1.1.2006) Beauftragte der Landesregierung für die Belange der Menschen mit Behinderung in NRW (LBB-NRW); zuvor Mitglied des Landtages (1995 - 2005) und Vorsitzende der Enquete-Kommission zur „Situation der Pflege in NRW.“

- Detlef Rüsing, staatl. anerk. ex. Altenpfleger, 16 Jahre Tätigkeit als Pflegekraft in der praktischen Alten- und Krankenpflege, Pflegewissenschaftler(MScN), seit 2005 u.a. Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Dialogzentrum Demenz der Universität Witten/Herdecke, Herausgeber und Chefredakteur der Zeitschrift "pflegen: Demenz".

- Brigitte Bührlen, Vorstandsmitglied von „Wir pflegen“ und Mitglied im „Forum Pflege aktuell“, Interessenvertreterin der pflegenden Angehörigen.

- Eva Ohlert, Altenpflegefachkraft, ebenfalls Mitglied im „Forum Pflege aktuell."

- Silke Niewohner, Gesundheitswissenschaftlerin (MPH) und Dipl. Sozialarbeiterin, Leiterin der „Landesstelle Pflegende Angehörige“ in Münster.

- Vertreter der Alzheimer Gesellschaft Kreis Neuss/Nordrhein e.V.

Es sollen beim Pflegetreff unter der Leitung und Moderation von Werner Schell, Vorstand von „Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk“ und Dozent für Pflegerecht, alle bei Krankheit, Behinderung und Pflegebedürftigkeit maßgeblichen Aspekte der Angehörigenarbeit vorgestellt und erörtert werden.

Angehörige lassen sich in mehr als 70% der Pflegesituationen - zum Teil vollzeitig - in die Pflicht nehmen. Damit tragen sie wesentlich zur Realisierung des Grundsatzes „ambulant vor stationär“ bei. Angehörige sind aber auch vielfach bei der pflegerischen Versorgung in den stationären Pflegeeinrichtungen unterstützend aktiv.

Wir wollen die Arbeit der Angehörigen - als wichtige Bürgerinitiative - mit all ihren Facetten vorstellen und auf mangelnde Rechte aufmerksam machen. Dabei wird aber auch zu verdeutlichen sein, dass Angehörige und Pflegekräfte zum Wohle der Pflegebedürftigen gemeinsam an einem Strang ziehen müssen. Nur so kann ein gutes Mit­einander und eine am Wohle der pflegebedürftigen Menschen ausgerichtete Vertrauenskultur gewährleistet werden. Was aber ist, wenn die Kraft der Angehörigen oder die finanziellen Grundlagen für die Pflege nicht (mehr) ausreichen? ...

Es ist auch geplant, zur Angehörigenarbeit einen kurzen Film vorzustellen, der unter Verwendung von aktuellen TV-Berichten, ZDF und RBB, die Problematik der Angehörigenarbeit und die Pflege-Reformnotwendigkeiten verdeutlicht!

Die Gäste des Treffs können sich gerne mit Fragen oder Kurzstatements zu Wort melden. Es werden zahlreiche (kostenlose) Broschüren zur Verfügung stehen, die ergänzend zum Pflege- und Patientenrecht informieren!

Die Ergebnisse der Veranstaltung sollen in Form eines Statements an die politisch Verantwortlichen übermittelt und – soweit geboten - beantragt werden, im Rahmen der an­stehenden Gesundheits- und Pflegereformen für angehörigenfreundlichere Strukturen Sorge zu tragen.

Der Pflegetreff darf daher, wie die Veranstaltung am 17.02.2009, auch als Demonstration für bessere Strukturen im Gesundheits- und Pflegesystem verstanden werden.

Werner Schell - http://www.wernerschell.de - Weitere Informationen können gerne zur Verfügung gestellt werden!

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