openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Hindernislauf zur „Pille danach“ - pro familia fragt Frauen nach ihren Erfahrungen mit der Nachverhütung

29.04.200810:09 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) Frankfurt, 29. April 2008. Wie gut ist der Zugang zur „Pille danach“ wirklich? Um einen besseren Überblick über die Versorgungssituation bei der Nachverhütung zu erhalten, startet der pro familia-Bundesverband heute eine Online-Befragung auf seiner Website profamilia.de.

pro familia geht davon aus, dass Frauen in Deutschland schlechte Erfahrungen beim Zugang zur „Pille danach“ machen und ihnen damit die Möglichkeit, eine ungewollte Schwangerschaft nach einer Verhütungspanne zu verhindern, nur eingeschränkt zur Verfügung steht. Diese Einschätzung stützt sich auf zahlreiche Berichte im Diskussionsforum der pro familia-Website.

Frauen berichten darin über Schwierigkeiten beim Zugang zum Rezept, bei der Beratung und Behandlung durch die ÄrztInnen und bei der Rezepteinlösung in Apotheken. Außerdem werden die hohen Kosten als Hürde gesehen, die für die „Pille danach“ selbst sowie für Rezept-, Praxis- und gegebenenfalls Notfallgebühr zu entrichten sind.

„Mit dieser Online-Umfrage möchten wir herausfinden, wie häufig Frauen mit diesen Schwierigkeiten konfrontiert sind“, sagt Sigrid Weiser, die das Projekt beim pro familia-Bundesverband betreut. „Um die Interessen unserer Klientinnen noch besser vertreten zu können, sind wir auf solche Rückmeldungen angewiesen.“

Über einfaches Anklicken können Frauen mitteilen, woher sie das Rezept haben, wie aufwändig es war, es zu bekommen und einzulösen, ob sie die Beratung als hilfreich empfunden haben, welche Gebühren anfielen und wie zufrieden sie insgesamt mit der Versorgung sind. Die heute startende Umfrage wird bis 30. September 2008 laufen.
Der gesicherte Zugang zu Familienplanung ist ein wichtiges Anliegen von pro familia und gehört zu den sexuellen und reproduktiven Menschenrechten. Seit Jahren setzt sich die Organisation für eine rezeptfreie Pille danach ein, da sie die Rezeptpflicht als eine unnötige Hürde ansieht. Angesichts des engen Zeitfensters von 72 (noch wirksamer sind 48) Stunden werden die betroffenen Frauen durch eine Rezeptpflicht unnötig unter Druck gesetzt. In zahlreichen europäischen Ländern ist die „Pille danach“ längst ohne Rezept in Apotheken oder anderen Verkaufsstellen erhältlich.

Direkter Link zur Umfrage: http://www.profamilia.de/online-umfrage

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 207514
 199

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Hindernislauf zur „Pille danach“ - pro familia fragt Frauen nach ihren Erfahrungen mit der Nachverhütung“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von pro familia-Bundesverband

pro familia zur Welt-AIDS-Konferenz: „Niemand darf von Prävention und Behandlung ausgeschlossen werden“
pro familia zur Welt-AIDS-Konferenz: „Niemand darf von Prävention und Behandlung ausgeschlossen werden“
Im globalen Kampf gegen AIDS müssen die Menschenrechte endlich umgesetzt werden. „Wir müssen dafür sorgen, dass alle Menschen ihr Recht auf Zugang zu umfassenden Vorbeugungsprogrammen, Behandlung, Betreuung und Unterstützung wahrnehmen können“, sagte Prof. Dr. Daphne Hahn, Vorsitzende des pro familia Bundesverbands. Anlässlich der Welt-AIDS-Konferenz stellt pro familia fest, dass auch 2012 viele der Menschen, die HIV-Hilfe dringend benötigen, schlechte Chancen haben, sie zu bekommen. „In vielen Ländern werden Männer, die Sex mit Männern haben…
Bild: Soeben erschienen: pro familia magazin „Prävention“Bild: Soeben erschienen: pro familia magazin „Prävention“
Soeben erschienen: pro familia magazin „Prävention“
In der aktuellen Ausgabe des pro familia magazins geht es um Begriffsklärung, Standards, Thesen und Zielgruppen der Prävention. Außerdem werden Präventionsprojekte der pro familia vorgestellt. „Die gesellschaftliche Diskussion ist nach wie vor dadurch geprägt, dass spezifische Verhaltensweisen sozialer Gruppen als 'riskant' problematisiert werden, sei es zum Beispiel bezogen auf (Über)Gewicht oder sexuelle Praktiken. Die Abwertung von Verhaltensweisen dient immer auch dazu, auszugrenzen und Ungleichheiten zu reproduzieren“, schreibt die Vors…

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: Arbeitskreis Frauengesundheit - Generationen im Dialog: Selbstbestimmung über Körper und Gesundheit stärkenBild: Arbeitskreis Frauengesundheit - Generationen im Dialog: Selbstbestimmung über Körper und Gesundheit stärken
Arbeitskreis Frauengesundheit - Generationen im Dialog: Selbstbestimmung über Körper und Gesundheit stärken
… bei den jüngeren Frauen hingegen entwickeln sich neue Formen der Kommunikation in Online-Communities über das Netz. Die Tagung verknüpfte damit neue feministische Konzepte mit den Erfahrungen der älteren Frauen. Der Fokus der Tagung lag auf dem Thema Selbstbestimmung über das eigene Leben und den eigenen Körper. Junge Frauen berichteten über mehr Selbstbewusstsein …
Informationen von Frauen für Frauen / Botschafterinnen für den Verhütungsring gesucht
Informationen von Frauen für Frauen / Botschafterinnen für den Verhütungsring gesucht
… Erfahrungsberichte zum Vaginalring Wichtigste Informationsquelle bei Fragen zur Verhütung ist der Frauenarzt. An zweiter Stelle steht der Partner und 47 Prozent der Frauen vertrauen den Erfahrungen von Freundinnen und Bekannten. Daher sucht das Herstellerunternehmen MSD SHARP & DOHME GMBH aus Haar bei München Frauen zwischen 18 und 40 Jahren, die …
Frauen werden von Politik und Frauenarztverband bevormundet
Frauen werden von Politik und Frauenarztverband bevormundet
… mahnt an, gesundheitspolitische Entscheidungen sollten evidenzbasiert ge-troffen werden, also auf der Basis wissenschaftlicher Studien und systematisch zusammengetragener klinischer Erfahrungen. Eine Beibehaltung der Rezeptpflicht entspricht dagegen der systematischen Verschleppung einer lange überfälligen Änderung und konterkariert die Zielsetzung des …
Menschen für Gesundheit: die Gesundheitsberufe – Motto des Weltgesundheitstages am 7. April 2006
Menschen für Gesundheit: die Gesundheitsberufe – Motto des Weltgesundheitstages am 7. April 2006
… Problemen im Kontext von pränataler Diagnostik oder Reproduktionsmedizin, - der Beratung und Sicherung einer guten Zugänglichkeit der Pille danach als Möglichkeit einer effizienten Nachverhütung. Im Rahmen des integrativen Arbeitsansatzes von pro familia werden auch ärztliche Leistungen auf dem Gebiet der Familienplanung in das Angebot von pro familia …
Weltverhütungstag 2012: Mit der rezeptfreien Pille danach die Eigenverantwortung von jungen Menschen stärken
Weltverhütungstag 2012: Mit der rezeptfreien Pille danach die Eigenverantwortung von jungen Menschen stärken
… Offene Fragen zur Einnahme der Pille danach können auch die Apothekerinnen und Apotheker beantworten, das zeigen die langjährigen internationalen Erfahrungen“. pro familia hat qualifizierte Informationen für eine rezeptfreie Vergabe der Pille danach auf www.profamilia.de/pannenhilfe-nach-6 veröffentlicht. Der Weltverhütungstag (World Contraception Day) …
Bild: pro familia Landesverband Berlin: „Die Pille danach darf nicht als Abtreibungspille diffamiert werden“Bild: pro familia Landesverband Berlin: „Die Pille danach darf nicht als Abtreibungspille diffamiert werden“
pro familia Landesverband Berlin: „Die Pille danach darf nicht als Abtreibungspille diffamiert werden“
… Ziel, einen Schwangerschaftsabbruch zu verhindern und nicht, ihn durchzuführen“. Der Landesverband Berlin der pro familia fordert erneut die Rezeptfreiheit für die Pille danach. „Nach unseren Erfahrungen haben zum Beispiel am Wochenende Berliner Frauen, aber auch Touristinnen immer wieder Probleme, die Pille danach zu erhalten – ebenso wie Frauen, die …
Bild: „Auf Nummer sicher“ – Informationsbroschüren für Jugendliche
„Auf Nummer sicher“ – Informationsbroschüren für Jugendliche
… pro familia-Bundesverbands, die sich speziell an Jugendliche richten. In „Auf Nummer sicher mit der ‚Pille danach’“ ist alles Wissenwerte rund um das Thema Verhütungspanne und Nachverhütung zusammengestellt, in der Broschüre „Man(n) nehme ein Kondom, das passt...“ geht es darum, Wissen zu den verschiedenen Kondomarten und –größen sowie zur sicheren Anwendung …
Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie bitte NICHT Minister Gröhe
Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie bitte NICHT Minister Gröhe
… die Pille danach benötigen. Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat schon vor Jahren bestätigt, dass Levonorgestrel ohne ärztliche Beratung eingenommen werden kann. Internationale Erfahrungen zeigen, dass die Information durch ApothekerInnen völlig ausreicht. Minister Gröhe hält einen zügigen und diskriminierungsfreien Zugang zur Pille danach für notwendig. …
Zum Internationaler Frauentag am 8. März 2006 - Zugang zu Verhütung in Deutschland: Kein Grund zum Feiern
Zum Internationaler Frauentag am 8. März 2006 - Zugang zu Verhütung in Deutschland: Kein Grund zum Feiern
… das Gesundheitsmodernisierungsgesetz abgelehnt wird. pro familia fordert: Ausnahmeregelungen für Einkommensschwache und eine konsequente Anerkennung medizinischer Gründe. * Bei der Nachverhütung mit der „Pille danach“ ist die schnelle Zugänglichkeit von besonderer Bedeutung. Doch noch immer besteht eine Rezeptpflicht, was eine schlechte Versorgungssituation …
Pille danach: Es gibt keinen wissenschaftlich nachvollziehbaren Grund für die Beibehaltung der Rezeptpflicht
Pille danach: Es gibt keinen wissenschaftlich nachvollziehbaren Grund für die Beibehaltung der Rezeptpflicht
… Gynäkologinnen und Gynäkologen, die „neue“ Pille danach auf Basis von Ulipristalacetat (UPA) ersetze die „überholte“ LNG-Pille. Internationale evidenz-basierte wissenschaftliche Erkenntnisse und Erfahrungen zeigen die hohe Sicherheit von LNG, während bei Ulipristalacetat immer noch Fragen zur Sicherheit offen sind. „Hier werden über Jahre immer neue …
Sie lesen gerade: Hindernislauf zur „Pille danach“ - pro familia fragt Frauen nach ihren Erfahrungen mit der Nachverhütung