Das Internetportal zum Gerontopsychiatrierecht - Lutz Barth
(openPR) „Demenzkranke werden im Heim oft falsch behandelt“, so der Titel eines Berichtes in Ärztliche Praxis v. 04.04.07.
Die Mediziner Anette Welz-Barth und Ingo Füsgen vom Lehrstuhl für Geriatrie der Universität Witten/Herdecke fordern, dass die medizinische Behandlung von Menschen mit Demenz in Pflegeheimen dringend verbessert werden muss. Die Mediziner haben in einer aktuellen Studie gravierende Versorgung dieser Patientengruppe nachgewiesen.
"Die vorliegenden Daten weisen auf medizinisch unzureichende Versorgungsstrukturen hin. Es ist notwendig, über Strategien zur Steigerung der medizinischen Qualität in der Behandlung dementer inkontinenter Altenheimbewohner nachzudenken und Konsequenzen zu ziehen", resümiert Annette Welz-Barth. Reformen seien vor dem Hintergrund der alternden Gesellschaft dringend erforderlich. Schon heute hätten, so Welz-Barth, bis zu 70 Prozent der deutschen Altenheimbewohner eine Demenz“. »»»
Ein Kurzkommentar von L. Barth >>> mehr dazu >>> (pdf.) >>> http://www.iqb-info.de/Medizinische_Betreuung_Alterspatient.pdf
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Das Internetportal des IQB speziell zum Gerontopsychiatrierecht. Das Recht des dementiell erkrankten Bürgers dürfte zunehmend in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt werden, geht es doch im Kern um Fragen der Sicherheit, der gebotenen Therapie und der Absicherung der Grundrechte des multimorbiden Alterspatienten. Das Portal zum Gerontopsychiatrierecht widmet sich speziell diesen Fragen rund um den Alterspatienten, der sowohl ambulant als auch stationär geriatrisch betreut wird.
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Auch das Jahr 2009 wird ganz im Zeichen der Diskussion um den Wert eines Patientenverfügungsgesetzes stehen und es ist zu hoffen, dass die Diskussion endlich ihrer Mythen entkleidet wird. Ich mag mich täuschen, aber gerade das zurückliegende Jahr hat bei mir persönlich den Eindruck entstehen lassen, dass der wissenschaftliche Diskurs über die bedeutsamen Fragen am Lebensende und der damit verbundenen Frage nach einem etwaigen Behandlungsabbruch ärztlich gebotener und im Zweifel durchaus sinnvoller Therapie ihrer rationalen Beurteilungskriteri…
Das Jahr 2009 – so jung es auch sein mag – soll mit einer provozierenden Frage eingeleitet werden, in der auch darum gehen wird, ein wenig mehr an wissenschaftlicher „Evidenz“ in der Debatte um die Reichweite des patientenautonomen Willens des Demenzpatienten einzufordern.
Bereits das vergangene Jahr stand ganz im Zeichen einer Wertediskussion, in der es vornehmlich um die Grenzbereiche zwischen Leben und Tod ging und hierbei der Demenzpatient – auch in früheren gesunden Tagen – in eine besondere Rolle „hineingedrängt“ wurde. Die intraprofes…
Aktuelle Studie belegt: Es bewegt sich nichts in der medizinischen Betreuung der multimorbiden Alterspatienten in stationären Alteneinrichtungen!
„Demenzkranke werden im Heim oft falsch behandelt“, so der Titel eines Berichtes in Ärztliche Praxis v. 04.04.07.
Die Mediziner Anette Welz-Barth und Ingo Füsgen vom Lehrstuhl für Geriatrie der Universität …
… wird m.E. ein Umdenken erforderlich sein: Es geht nicht (!) darum, sich dem ärztlichen Vorbehalt zu entziehen, sondern diesen vielmehr insbesondere in stationären Alteneinrichtungen zu stärken. In diesem Sinne plädiere ich nachhaltig für eine Einbindung des Hausarztes resp. des (angestellten) Heimarztes in die Betreuung eines mulimorbiden Alterspatienten. …
In der Diskussion um die Fürsorge- und Aufsichtspflichten nicht nur des psychisch veränderten Bewohners in den stationären Alteneinrichtungen, sondern auch mit Blick auf die Hochbetagten in unserer Gesellschaft wird zunehmend von Gerontopsychiatern der Gewaltbegriff in die Diskussion eingeführt, der über die aktive und körperliche Misshandlung oder Vernachlässigung …
… die individuellen Lebensumstände des Alterspatienten zu erfahren.
Ein solches gilt m.E. auch und gerade für die Betreuung von Patienten in stationären Alteneinrichtungen, die nicht selten den Gefahren einer polypharmakologischen Behandlung ausgesetzt sind. Gerade in diesem Bereich sollten tunlichst Kooperations- und Kommunikationsdefizite nicht nur …
… einschl. der Dauermedikation noch dem Zugriff auf elektronische Patientenakten. Ein solches gilt insbesondere mit Blick auf die stationäre Versorgung von Alterspatienten in Alteneinrichtungen.
Den Hausärzten kommt hier eine entscheidende Bedeutung innerhalb des Gesundheitssystems als Lotsen zu.
Die Wertigkeit des Pflegeberufs wird beileibe nicht daran zu …
… die stationäre Betreuung sind vereinzelt in der Fachliteratur und Presse Stimmen laut geworden, die ein verstärktes Engagement der Haus-, aber auch der Fachärzte in den Alteneinrichtungen fordern. Der Hinweis darauf, dass etwa mit den „Heimärzten“ zugleich das Recht auf freie Arztwahl des Bewohners eingeschränkt werde, verfängt nicht. Vielmehr wird in …
… Rendenbach (Quelle: MMW Fortschr Med. 2006;148(45): 29) hinweisen.
In dem Beitrag wird zu Recht darauf hingewiesen, dass dem Hausarzt gerade bei der Betreuung multimorbider Alterspatienten eine besondere Aufgabe zuteil wird, denn seine Kenntnisse vom sozialen Umfeld, anderer schwerer Erkrankungen und das Ergebnis z. B. des geriatrischen Assessments mit …
… Primärqualifikation zur Ausübung der ärztlichen Heilkunde verfügt.
Ob parallel dazu eher das Hausarztmodell in einem Kompetenzteam bei der Betreuung der stationär in Alteneinrichtungen untergebrachten Alterspatienten zu favorisieren ist, muss zunächst eine offene Frage bleiben.
Entscheidend ist, dass die selbsternannten Pflegerechtler sich von ihrer bisherigen …
… benannt.
Der Ursachenanalyse mag zugestimmt werden können, wenngleich mit Blick auf die Versorgung der Bewohner in ihrer Rolle als Patienten in den stationären Alteneinrichtungen auch eine Ursache in der vermehrten Übernahme arztspezifischer Tätigkeiten erblickt werden kann. Es entspricht im Zuge der Emanzipationsbemühungen der Pflege im Allgemeinen …
… nicht wunder, dass insbesondere die Hausärzte die Diskussion um den Zweiten Bericht des MDS mit Blick auf die Versorgung der Alterspatienten in den stationären Alteneinrichtungen interessiert verfolgen. Erkennbar setzt hier die Ärzteschaft auf die zwingend gebotene Kommunikation und Kooperation mit den Pflegenden in den Einrichtungen und sieht gerade …
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