openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Sterbewille und assistierter Suizid - Grenzen eines drohenden (palliativ)medizinethischen Paternalismus

20.11.200709:17 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Sterbewille und assistierter Suizid - Grenzen eines drohenden (palliativ)medizinethischen Paternalismus
Das kritische Internetportal zum Medizin-, Pflege- und Gerontopsychiatrierecht - Lutz Barth
Das kritische Internetportal zum Medizin-, Pflege- und Gerontopsychiatrierecht - Lutz Barth

(openPR) In unserem säkularisierten Gemeinschaftswesen stehen wir vor ganz zentralen Entscheidungen. Dies gilt auch und gerade mit Blick auf die bedeutsamen Rechtsfragen am Ende eines Lebens, in dem der Patient ggf. seinen letzten Willen umgesetzt wissen möchte und es ist auffällig, dass sich Heerscharen von Philosophen, Ethikern und gelegentlich auch Moralisten anschicken, längst überkommene „Werte“ zu revitalisieren, die unversehens in eine ethische Zwangsbeglückung münden und Zweifel daran aufkommen lassen, ob die Sendboten hier eher ein Blick in die „ethische Glaskugel“ statt ins Verfassungsrecht werfen.

Ob dem tatsächlich so ist, geht der Autor Lutz Barth in einem durchaus provozierenden Beitrag mit Blick auf den aufkeimenden und wohlmeinenden medizinethischen Paternalismus nach.

Zum Beitrag >>> http://www.iqb-info.de/Patientenverfuegung_und_ethischer_Paternalismus.pdf

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 172174
 168

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Sterbewille und assistierter Suizid - Grenzen eines drohenden (palliativ)medizinethischen Paternalismus“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von IQB - Medizin-, Pflege- und Psychiatrierecht - Lutz Barth

Bild: Wir sollen nicht sterben wollenBild: Wir sollen nicht sterben wollen
Wir sollen nicht sterben wollen
Der „Diskurs“ (?) über das frei verantwortliche Sterben eines schwersterkrankten und sterbenden Menschen ist nach wie vor nicht nur soziologisch unterbelichtet, sondern zeichnet sich insbesondere durch Glaubensbotschaften der selbsternannten „Oberethiker“ und deren „Geschwätzigkeit“ aus. „Lebensschützer“ meinen zu wissen, was die Schwersterkrankten und Sterbenden wünschen und welcher Hilfe diese am Ende ihres sich neigenden Lebens bedürfen. Mit Verlaub: Es reicht nicht zu, stets die Meinungsumfragen zu kritisieren, in denen die Mehrheit der…
Bild: Sterbehilfedebatte - Der Kreis der ethischen Überzeugungstäter ist überschaubarBild: Sterbehilfedebatte - Der Kreis der ethischen Überzeugungstäter ist überschaubar
Sterbehilfedebatte - Der Kreis der ethischen Überzeugungstäter ist überschaubar
Es scheint an der Zeit, in einer hoch emotionalisierten Debatte „Ross und Reiter“ zu benennen, die sich fortwährend um den „Lebensschutz“ scheinbar verdienstbar gemacht haben und unbeirrt auf ihrer selbst auferlegten Mission fortschreiten. Einige politisch Verantwortlichen sind gewillt, die „Sterbehilfe“ gesetzlich zu regeln und wie es scheint, besteht das Ziel in einer strikten Verbotsregelung. Auffällig ist, dass es sich um eine handverlesene Schar von Ethiker, Ärztefunktionären, freilich auch Theologen und Mediziner handelt, bei denen ber…

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: Anne-Will-Talkshow - Lebenswichtige FragenBild: Anne-Will-Talkshow - Lebenswichtige Fragen
Anne-Will-Talkshow - Lebenswichtige Fragen
… Gewissensentscheidung des Arztes ist frei von standesethischen Proklamationen. Vgl. dazu den weiterführenden und im Übrigen kritischen Beitrag v. L. Barth, Sterbewille, Patientenverfügung und assistierter Suizid - Grenzen eines drohenden (palliativ)medizinethischen Paternalismus! >>> http://www.iqb-info.de/Patientenverfuegung_und_ethischer_Paternalismus.pdf
Bild: BÄK-Präsident Hoppe für Verbot der gewerbsmäßigen Hilfe zur SelbsttötungBild: BÄK-Präsident Hoppe für Verbot der gewerbsmäßigen Hilfe zur Selbsttötung
BÄK-Präsident Hoppe für Verbot der gewerbsmäßigen Hilfe zur Selbsttötung
… Es bedarf insoweit nicht der wohlmeinenden Ratschläge einer berufsständischen Organisation und einzelner Berufsethiker, die sich mehr und mehr dazu aufschwingen, einen neuen ethischen Paternalismus einzuführen. Erstaunlich in diesem Zusammenhang freilich ist, mit welchem Eifer nunmehr die BÄK darauf drängt, dass der Gesetzgeber tätig werden möge. Nun …
Bild: Kommt der Tod auf ethisch leisen Sohlen?Bild: Kommt der Tod auf ethisch leisen Sohlen?
Kommt der Tod auf ethisch leisen Sohlen?
… vorgesehene verfassungsrechtlich legitime Handlungsoption ist. Der „Zeitgeist“ besteht derzeit vielmehr in einem neu aufkommenden und vor allem zwangsbeglückenden ethischen Paternalismus, der für sich genommen den individualgrundrechtlichen Gehalt einer selbstbestimmten Patientenentscheidung leugnet! Keine gute Aussichten, wie ich meine. Das hierbei …
Sterbehilfedebatte – Droht ein ethischer Paternalismus?
Sterbehilfedebatte – Droht ein ethischer Paternalismus?
… Sterbeverlängerung erreicht werde.“ Quelle: FAZ.net http://www.faz.net/s/Rub9D1EE68AC11C4C50AC3F3509F354677D/Doc~E7D66F078C6624ACAB23B3CE80EA8C60A~ATpl~Ecommon~Scontent.html Anmerkung (L. Barth): Borasio befürchtet den Ersatz des alten medizinischen Paternalismus durch einen neuen und schlimmeren ethischen Paternalismus. Dem kann nur beigepflichtet werden, …
Bild: Nachgehakt – Der „Lahrer Kodex“ – ein ethisches Sondervotum der Ärzteschaft?Bild: Nachgehakt – Der „Lahrer Kodex“ – ein ethisches Sondervotum der Ärzteschaft?
Nachgehakt – Der „Lahrer Kodex“ – ein ethisches Sondervotum der Ärzteschaft?
… und er eröffnet die Möglichkeit zur weiteren Diskussion, ob dieser Kodex mit seiner Intention nicht zugleich auch eine Absage an den neuen palliativmedizinischen Paternalismus darstellt, der das Selbstbestimmungsrecht des Patienten als egozentrischen Individualismus diskreditiert. Wir dürfen also darauf gespannt sein, wie der Kreis um den Lahrer Kodex …
Bild: Der „hippokratische Geist“ – eine ethische Grundrechtsschranke?Bild: Der „hippokratische Geist“ – eine ethische Grundrechtsschranke?
Der „hippokratische Geist“ – eine ethische Grundrechtsschranke?
… wenige in dem Diskurs beflügelt, derzeit mehr Gefahren denn „Segen“ ausgeht, da ein gesamtes Staatsvolk hierauf verpflichtet werden soll. Ein solch enthemmter ethischer Paternalismus haftet etwas Fundamentalistisches an und neben der Religion könnte sich in dem anstehenden Diskurs die „Hippokratische Lehre“ in ihrer gegenwärtigen Zementierung als ein …
Bild: Befinden sich die führenden „Palliativmediziner“ in Deutschland auf einer Mission?Bild: Befinden sich die führenden „Palliativmediziner“ in Deutschland auf einer Mission?
Befinden sich die führenden „Palliativmediziner“ in Deutschland auf einer Mission?
… befindet sich die Ethiker der Palliativmedizin auf einer echten Mission, geht es doch darum, andere Wege aufzuzeigen und tunlichst auch zu gehen. Der Sterbewille wird in einen Lebenswillen trotz ungeheuren Leids abzuändern sein und von daher verschließt sich die Palliativmedizin dem Selbstbestimmungsrecht eines schwersterkrankten Patienten, der einen …
Bild: Sterbehilfe: Geschäft mit dem Tod endlich unterbindenBild: Sterbehilfe: Geschäft mit dem Tod endlich unterbinden
Sterbehilfe: Geschäft mit dem Tod endlich unterbinden
… zu scheiden gedenkt. Beide Optionen müssen m.E. aus der Perspektive des Patienten bedacht werden, ohne dass hier ein – wie auch immer gearteter – medizinethischer Paternalismus die Entscheidung des Patienten präjudiziert. Eine Berufsethik vermag diesbezüglich auch dem Gewissen der Ärzte keine Grenzen zu setzen, so dass jedenfalls die Ärzte bei einer …
Bild: Dürfen Ärzte „Mechaniker“ des Todes sein?Bild: Dürfen Ärzte „Mechaniker“ des Todes sein?
Dürfen Ärzte „Mechaniker“ des Todes sein?
… Eid als ein „Grundgesetz ärztlicher Sittlichkeit“ die sich aus der Verfassung ergebenden Direktiven nicht mehr zu verdrängen mag: Die Kollision zwischen Paternalismus und Fürsorge einerseits und dem Selbstbestimmungsrecht andererseits ist auf höchster Abstraktionsebene, namentlich der grundrechtlichen Werteordnung zu befrieden, ohne dass es notwendig …
Bild: Ärztekammer Berlin: Ärzte dürfen keine Sterbehelfer seinBild: Ärztekammer Berlin: Ärzte dürfen keine Sterbehelfer sein
Ärztekammer Berlin: Ärzte dürfen keine Sterbehelfer sein
… Maxime, dass eben dieses Selbstbestimmungsrecht nicht zur Fremdbestimmung führen darf. Im historische bedeutsamen Wertediskurs bedarf es m.E. nach nicht der Revitalisierung eines medizinischen Paternalismus, den wir überwunden haben und vor allem nicht eines neuen ethischen Paternalismus, der zur ethischen Inpflichtnahme des Patienten führen soll. Vgl. …
Sie lesen gerade: Sterbewille und assistierter Suizid - Grenzen eines drohenden (palliativ)medizinethischen Paternalismus