(openPR) Fußgängerfreundlich gestaltete Stadtteile sind überaus gesundheitsförderlich: Bürger, die das Glück oder Geld haben, um in Wohngegenden mit Parks und Restaurants, mit Geschäften und Spazierwegen zu leben, sind aufgrund dieser Infrastruktur auch körperlich mehr in Bewegung und sind seltener von Übergewicht betroffen. Dies zeigten jetzt drei unabhängig voneinander durchgeführte Studien aus unterschiedlichen Regionen der USA.
Eine Studie der University of Washington untersuchte bei über 900 Senioren (Alter 65-93) aus dem Staat Washington im Nordwesten der USA einerseits anhand von Angabe der älteren Bürger, wann und wie oft sich diese körperlich bewegen, zum Einkaufen oder auch bei Spaziergängen. Diese Angaben wurden dann verglichen mit Daten zur jeweiligen Wohngegend, wobei Indikatoren herangezogen wurden wie Zahl der Geschäfte und Restaurants, Intensität des Straßenverkehrs, Ausdehnung der Wohnblocks, Fußgänger- und Fahrradwege. Die Wohnquartiere wurden dann entsprechend ihrer "Fußgängerfreundlichkeit" in verschiedene Gruppen unterteilt. Es zeigte sich, dass die Quote für körperliche Bewegung bei den älteren Bürgern zwischen 30 und 600 Prozent schwankte, je nachdem, stark die Infrastruktur des Quartiers zum Gehen einlädt oder davon abhält.
Weitere Informationen zu dieser und den übrigen Studien sind hier nachzulesen:
http://http://www.forum-gesundheitspolitik.de/dossier/index501.htm












