openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Genitale Chlamydieninfektion – Informationen für Ärztinnen und Ärzte

21.06.200610:52 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) Die Bedeutung der genitalen Chlamydieninfektion ist hoch, weil die Infektion häufig nur mit geringen oder gar keinen Symptomen verläuft und dennoch zu schwerwiegenden Folgen führen kann. Infizierte Menschen können auch Monate nach der eigenen Ansteckung und ohne selbst Symptome zu spüren ihre Sexualpartner infizieren. Die unbehandelte Chlamydieninfektion gilt als wichtigste Ursache für weibliche Sterilität. Ca. 30-50 Prozent der Eileiterschwangerschaften sind auf eine Chlamydieninfektion zurückzuführen. Eine Kurzinformation des pro familia-Bundesverband will Ärztinnen und Ärzte für das Thema sensibilisieren.
Die genitale Chlamydieninfektionen ist die häufigste bakteriell sexuell übertragbaren Krankheiten (STD) in den Industrienationen. Verbindliche Richtlinien für ein Screening auf Chlamydia-trachomatis bestehen nur im Rahmen der Mutterschaftsvorsorgerichtlinien, ansonsten werden in Deutschland keine ärztlichen Routine- bzw. Screnninguntersuchungen angeboten.
Aber auch ohne entsprechende Richtlinien sollten bestehende Strukturen und Möglichkeiten der ärztlichen Versorgung und Beratung stärker genutzt werden, um gefährdete Personen über eine Chlamydieninfektion zu informieren und ggf. eine Diagnostik durchzuführen.
Die vorliegenden Kurzinformation richtet sich an Ärztinnen und Ärzte und an Institutionen, die an der ärztlichen Versorgung beteiligt sind. Basierend auf internationalen Erfahrungen und Empfehlungen werden die wichtigsten Punkte aufgeführt, die im Beratungsgespräch angesprochen werden sollten. Sie benennt sie Indikatoren, Risikofaktoren und Symptome, die auf eine genitale Chlamydieninfektion hinweisen und vermittelt aktuelle Informationen zur notwendigen Diagnostik, Behandlung und Folgeuntersuchungen.
Aus europäischen Nachbarländern werden steigende Infektionszahlen gemeldet und einige Länder haben bereits Screening-Programme für genitale Chlamydia-trachomatis-Infektion eingeführt.
In Deutschland fehlen epidemiologische Zahlen zur Verbreitung, da nach dem Infektionsschutzgesetz keine Meldepflicht für die genitale Chlamydieninfektion besteht. Hinweise zur Häufigkeit und zu den Risikogruppen ergeben sich jedoch über eine freiwillige Erfassung nicht meldepflichtiger sexuell übertragbarer Krankheiten (STD) durch das Robert Koch-Institut (RKI) in Berlin. Eine Hauptrisikogruppe stellen junge Erwachsene mit wechselnden Sexualpartnern dar.
Pro familia möchte mit dieser Information das Wissen und das Problembewusstseins für die Chlamydieninfektion in der Ärzteschaft verbessern, damit bei Personen mit einem erhöhten Infektionsrisiko durch frühzeitige Information, Diagnostik und korrekten Behandlung Folgeschäden vermieden werden können.
Die Kurzinformation kann im Internet unter www.profamilia.de -> Infomaterial -> Fachinformationen heruntergeladen werden.

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 90822
 2569

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Genitale Chlamydieninfektion – Informationen für Ärztinnen und Ärzte“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von pro familia-Bundesverband

pro familia zur Welt-AIDS-Konferenz: „Niemand darf von Prävention und Behandlung ausgeschlossen werden“
pro familia zur Welt-AIDS-Konferenz: „Niemand darf von Prävention und Behandlung ausgeschlossen werden“
Im globalen Kampf gegen AIDS müssen die Menschenrechte endlich umgesetzt werden. „Wir müssen dafür sorgen, dass alle Menschen ihr Recht auf Zugang zu umfassenden Vorbeugungsprogrammen, Behandlung, Betreuung und Unterstützung wahrnehmen können“, sagte Prof. Dr. Daphne Hahn, Vorsitzende des pro familia Bundesverbands. Anlässlich der Welt-AIDS-Konferenz stellt pro familia fest, dass auch 2012 viele der Menschen, die HIV-Hilfe dringend benötigen, schlechte Chancen haben, sie zu bekommen. „In vielen Ländern werden Männer, die Sex mit Männern haben…
Bild: Soeben erschienen: pro familia magazin „Prävention“Bild: Soeben erschienen: pro familia magazin „Prävention“
Soeben erschienen: pro familia magazin „Prävention“
In der aktuellen Ausgabe des pro familia magazins geht es um Begriffsklärung, Standards, Thesen und Zielgruppen der Prävention. Außerdem werden Präventionsprojekte der pro familia vorgestellt. „Die gesellschaftliche Diskussion ist nach wie vor dadurch geprägt, dass spezifische Verhaltensweisen sozialer Gruppen als 'riskant' problematisiert werden, sei es zum Beispiel bezogen auf (Über)Gewicht oder sexuelle Praktiken. Die Abwertung von Verhaltensweisen dient immer auch dazu, auszugrenzen und Ungleichheiten zu reproduzieren“, schreibt die Vors…

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: Südtirol sucht 100 Ärzte!Bild: Südtirol sucht 100 Ärzte!
Südtirol sucht 100 Ärzte!
… physische und psychische Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger in Südtirol zu erbringen: Gesundheitserziehung, Betreuung durch allgemein-praktische Ärzte und Ärztinnen und Pflegefachkräfte am Wohnort und ambulante Betreuung, fachärztliche Betreuung, Krankenhausbetreuung, Rehabilitation, Arzneimittelbetreuung usw. Durch eine europaweit einzigartige Ausschreibung …
Bild: Wie Ärztinnen und Ärzte mit Kranken kommunizieren (können)Bild: Wie Ärztinnen und Ärzte mit Kranken kommunizieren (können)
Wie Ärztinnen und Ärzte mit Kranken kommunizieren (können)
Ärztinnen sprechen mit ihren PatientInnen meist anders als Ärzte: teilnahmsvoller, partnerschaftlicher und länger. Ärztinnen besprechen auch mehr psychosoziale persönliche Fragen und formulieren ihre Therapievorschläge eher als Anregung und Rat. Ärzte tendieren jedoch zur direktiven Anweisung. Das Lehrbuch "Kompetent kommunizieren in Klinik und Praxis" …
Betriebsärzte: Nur gesunde Ärzte können Patienten helfen
Betriebsärzte: Nur gesunde Ärzte können Patienten helfen
… Juli 2010 Das Thema Ärztegesundheit stand in Deutschland bislang nicht auf der Agenda. Der Verband deutscher Betriebs- und Werksärzte wünscht sich bessere Arbeitsbedingungen für Ärztinnen und Ärzte und will sich künftig mehr mit dem Thema Ärztegesundheit in Deutschland beschäftigen, sie erhalten und fördern. „Ärzte brauchen einen gut funktionierenden …
Bild: Die honorarärztliche Tätigkeit gewinnt an BedeutungBild: Die honorarärztliche Tätigkeit gewinnt an Bedeutung
Die honorarärztliche Tätigkeit gewinnt an Bedeutung
Die deutliche Zunahme von Honorarärztinnen und -ärzten ist seit einigen Jahren in Deutschland ersichtlich. Schätzungen zufolge erwägen oder praktizieren bereits 60 Prozent der medizinischen deutschen Einrichtungen den Einsatz von Ärztinnen und Ärzten auf Honorarbasis. Bereits seit Jahrzehnten ist es üblich, dass Ärztinnen und Ärzte sich beispielsweise …
Bild: Der „Lahrer Kodex“ – auch eine Option für die Hausärzte?Bild: Der „Lahrer Kodex“ – auch eine Option für die Hausärzte?
Der „Lahrer Kodex“ – auch eine Option für die Hausärzte?
… berichtet, dass der sog. „Lahrer Kodex“ den Patienten mehr Sicherheit geben möchte. Die Präambel des Kodex legt beredtes Zeugnis von der Intention der Ärzte und Ärztinnen des Herzzentrums Lahr/Baden ab und wir dürfen hieraus zitieren: „Die Würde des Menschen ist unantastbar und durch unser Grundgesetz geschützt. Dies gilt auch für besondere, oftmals …
Bild: Aktuelle Studie zum Verhältnis zwischen Betreuer und Arzt Bild: Aktuelle Studie zum Verhältnis zwischen Betreuer und Arzt
Aktuelle Studie zum Verhältnis zwischen Betreuer und Arzt
… Die Studie ist in Auftrag gegeben worden, weil sich vermehrt sowohl unter Betreuung stehende Menschen und /oder ihre Angehörigen als auch behandelnde ÄrztInnen an das Forschungsinstitut gewandt haben und Missstände im Arzt-Betreuer-Verhältnis beklagen. Ziel der Forschungsarbeit des Instituts für Betreuungsrecht der Kester-Haeusler-Stiftung war es erstmalig …
Zum Weltgesundheitstag am 7. April
Zum Weltgesundheitstag am 7. April
ne Zielgruppen in mehreren Sprachen zu Themen rund um Sexualität und Gesundheit an – so auch zu Sexuell übertragbaren Krankheiten und Chlamydien . Infomaterial kann auf der Homepage www.profamilia.de unter Infomaterial /Download abgerufen werden. Für ÄrztInnen steht eine Kurzinformation „ Genitale Chlamydieninfektion“ als Download zur Verfügung.
Bild: Deutscher Ärztinnenbund: Approbationsordnung muss für Ärztinnen und Ärzte geltenBild: Deutscher Ärztinnenbund: Approbationsordnung muss für Ärztinnen und Ärzte gelten
Deutscher Ärztinnenbund: Approbationsordnung muss für Ärztinnen und Ärzte gelten
Das Jahr 2011 war für den Deutschen Ärztinnenbund von der Beschäftigung mit den Perspektiven der Ärztinnen von morgen und dem Einsatz für eine Gesundheitsforschung und -versorgung geprägt, die nach Geschlecht differenziert. Die 32. Wissenschaftliche Tagung des Deutschen Ärztinnenbundes e.V. unter dem Motto „Ärztinnen blicken auf Forschung und Therapie“ …
Bild: Work & Travel für Ärzte: Flexibel arbeiten und Deutschland entdeckenBild: Work & Travel für Ärzte: Flexibel arbeiten und Deutschland entdecken
Work & Travel für Ärzte: Flexibel arbeiten und Deutschland entdecken
doxx eröffnet Ärztinnen und Ärzten neue Möglichkeiten für berufliche Freiheit und persönliche WeiterentwicklungArbeiten, wo andere Urlaub machen, und gleichzeitig wertvolle Berufserfahrung sammeln: Mit dem Konzept „Work & Travel für Ärztinnen und Ärzte“ bietet die Personalagentur doxx Medizinerinnen und Medizinern die Möglichkeit, bundesweit flexible …
Bundesgesundheitsministerin  Behandeln gegen Vorkasse ist rechtswidrig - Pressekonferenz vom 12.12.2009
Bundesgesundheitsministerin Behandeln gegen Vorkasse ist rechtswidrig - Pressekonferenz vom 12.12.2009
… kein gesetzlicher Handlungsbedarf bestehe. Dies könnten die Kassenärztlichen Vereinigungen mit den gesetzlich geschaffenen Instrumenten regeln. KBV-Vorsitzender Köhler sagte, dass die Ärztinnen und Ärzte das erste Quartal abwarten sollten, dann könne man die Gesamtsumme erst richtig einschätzen. Die Bundesministerin, die Vorsitzende des GKV-Spitzenverbandes …
Sie lesen gerade: Genitale Chlamydieninfektion – Informationen für Ärztinnen und Ärzte