04.04.2007 - 13:04 - Gesundheit & Medizin
Zum Weltgesundheitstag am 7. April
Pressemitteilung von: pro familia-Bundesverband
Sexuell übertragbare Krankheiten – Wachsende Gefahr fordert vermehrte Aufklärung
Frankfurt, 4. April 2007. „Die Aufklärung über sexuell übertragbare Krankheiten muss intensiviert werden“, betont pro familia zum Weltgesundheitstag mit dem Motto „Gesund leben – sich vor Infektionen schützen“. Auch in Deutschland ist die Gesundheit von Frauen, Männern, Mädchen und Jungen heute wieder zunehmend durch sexuell übertragbare Infektionen gefährdet – oftmals aus Unwissenheit. „Nur wer über die gesundheitlichen Risiken ebenso wie über ihre Ver-meidung informiert ist, kann sich und andere wirkungsvoll schützen.“ Neben HIV, dem weltweit lebensbedrohlichsten Virus, zählt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) mehr als 30 Erreger, die durch sexuelle Kontakte übertragen werden.
Noch immer weitgehend unbekannt, vor allem bei jungen Menschen, ist die Chlamydien-Infektion. Sie zählt in den Industrienationen zu den häufigsten sexuell übertragbaren Krankheiten. Tückisch ist, dass sie oft unbemerkt bleibt, weil sie meist ohne Symptome verläuft, unbehandelt aber zu schweren Folgeerkrankungen wie Unfruchtbarkeit führen kann. In vielen Ländern, z.B. USA, Großbritannien und Schweden, steigt die Zahl der Infizierten seit Jahren an. In Deutschland liegen repräsentative Daten nicht vor; in der ärztlichen Versorgung gibt es noch zu wenig Kenntnis über sichere Testverfahren. Schätzungen zufolge sollen mehr als eine Million Frauen und Männer infiziert sein.
pro familia setzt daher zur Prävention verstärkt auf ausführliche und verständliche Information und Beratung. Prävention kann nur erfolgreich sein und zu verantwortlichem Handeln befähigen, wenn der Zugang aller Bevölkerungsgruppen zu fachlich fundierter Information gewährleistet ist.
pro familia setzt sich für sexuelle und reproduktive Gesundheit von Frauen und Männern ein. Sie bietet Informationsmaterial für verschiedene Zielgruppen in mehreren Sprachen zu Themen rund um Sexualität und Gesundheit an – so auch zu Sexuell übertragbaren Krankheiten und
Chlamydien .
Infomaterial kann auf der Homepage www.profamilia.de unter Infomaterial /Download abgerufen werden. Für ÄrztInnen steht eine Kurzinformation „ Genitale Chlamydieninfektion“ als Download zur Verfügung.
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Pressekontakt: Regine Wlassitschau, Tel. 069-639002
E-Mail:
pro familia-Bundesverband
Stresemannallee 3
D-60596 Frankfurt am Main
Tel. 069. 63 90 02
Fax 069. 63 98 52

www.profamilia.de
pro familia setzt sich seit 55 Jahren für die Interessen von Frauen, Männern, Jugendlichen und Kindern auf dem Gebiet der sexuellen und reproduktiven Gesundheit und Rechte ein. Der Verband ist Gründungsmitglied der International Planned Parenthood Federation (IPPF) und gehört heute national wie europaweit zu den bedeutendsten nichtstaatlichen Dienstleistern der Sexualpädagogik, Familienplanungs-, Sexual- und Schwangerschaftsberatung. In den 170 Beratungsstellen in Deutschland finden Menschen aller Religionen und Nationalitäten fachlich qualifizierte Information und Beratung und sexualpädagogische Unterstützung. Ein Schwerpunkt des Arbeitsprogramms ist die besondere Förderung und Unterstützung sozial benachteiligter Gruppen in der Bevölkerung. Der pro familia-Bundesverband wird durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend finanziell gefördert.
Frankfurt, 4. April 2007. „Die Aufklärung über sexuell übertragbare Krankheiten muss intensiviert werden“, betont pro familia zum Weltgesundheitstag mit dem Motto „Gesund leben – sich vor Infektionen schützen“. Auch in Deutschland ist die Gesundheit von Frauen, Männern, Mädchen und Jungen heute wieder zunehmend durch sexuell übertragbare Infektionen gefährdet – oftmals aus Unwissenheit. „Nur wer über die gesundheitlichen Risiken ebenso wie über ihre Ver-meidung informiert ist, kann sich und andere wirkungsvoll schützen.“ Neben HIV, dem weltweit lebensbedrohlichsten Virus, zählt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) mehr als 30 Erreger, die durch sexuelle Kontakte übertragen werden.
pro familia setzt daher zur Prävention verstärkt auf ausführliche und verständliche Information und Beratung. Prävention kann nur erfolgreich sein und zu verantwortlichem Handeln befähigen, wenn der Zugang aller Bevölkerungsgruppen zu fachlich fundierter Information gewährleistet ist.
pro familia setzt sich für sexuelle und reproduktive Gesundheit von Frauen und Männern ein. Sie bietet Informationsmaterial für verschiedene Zielgruppen in mehreren Sprachen zu Themen rund um Sexualität und Gesundheit an – so auch zu Sexuell übertragbaren Krankheiten und
Chlamydien .
Infomaterial kann auf der Homepage www.profamilia.de unter Infomaterial /Download abgerufen werden. Für ÄrztInnen steht eine Kurzinformation „ Genitale Chlamydieninfektion“ als Download zur Verfügung.
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