openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Arzneimittel-Sparpaket: Mehrkosten für Patienten? - Ärztekammer-Präsident übt Kritik an neuer Regelung

21.04.200611:27 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) Das Arzneimittelverordnungs-Wirtschaftlichkeitsgesetz (AVWG) hat am vorvergangenen Freitag den Bundesrat passiert. Nun kann es mit einem Monat Verspätung zum 1. Mai in Kraft treten. Auf Ärzte und Patienten kommen damit erhebliche Veränderungen zu.

Der Präsident der Landesärztekammer Brandenburg (LÄKB), Dr. Udo Wolter, übte erneut Kritik an der umstrittenen Bonus-Malus-Regelung. „Die Finanzen der Krankenkassen werden sich nicht dadurch erholen, dass man die Ärzte derart gängelt. Denn Preisbewusstsein und ökonomisches Denken sind schon lange in der Ärzteschaft angekommen. Kein Arzt wird die knappen Mittel vorsätzlich vergeuden“, so Wolter.

Niemandem dürfe daher ein finanzieller Nachteil daraus entstehen, dass er einem Patienten ein teureres, aber medizinisch notwendiges Mittel verordne.

Das Gesetz sieht ferner vor, dass Patienten von den Zuzahlungen befreit werden, wenn sie sich ein Medikament verschreiben lassen, dessen Preis mindestens 30 Prozent unter dem Festbetrag für vergleichbare Wirkstoffe liegt. „Ein grundsätzlicher richtiger Ansatz, der jedoch einen nicht zu unterschätzenden Haken hat“, sagte Wolter.

Das AVWG sieht eine Senkung der Festbeträge vor, das heißt die Preisobergrenzen für die Kostenerstattung durch die Krankenkassen fallen auf ein niedrigeres Niveau.

„Wenn die Arzneimittelhersteller ihre Preise nicht an die neuen Preisobergrenzen anpassen, haben die Patienten das Nachsehen und müssen die Differenz aus eigener Tasche bezahlen“, kritisierte der LÄKB-Präsident.



Für weitere Fragen wenden Sie sich bitte an die:

Landesärztekammer Brandenburg
Körperschaft öffentlichen Rechts
Dreifertstraße 12
03044 Cottbus

Dr. R. Heiber
Hauptgeschäftsführer
Telefon: 0355/780 10 14
E-Mail: E-Mail


Download der Pressemitteilung im PDF-Format: http://www.4imediaserver.com/PM/LAEKB/Arzneimittelsparpaket248.pdf

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 84271
 2430

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Arzneimittel-Sparpaket: Mehrkosten für Patienten? - Ärztekammer-Präsident übt Kritik an neuer Regelung“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von Landesärztekammer Brandenburg

Ehrung: Landesärztekammer verleiht erstmalig Posterpreis
Ehrung: Landesärztekammer verleiht erstmalig Posterpreis
Ulrich Keßler aus Seehof zum Sieger in Dahlewitz gekürt Kreativität und wissenschaftliche Leistung waren von den jungen Ärzten gefragt: Zum ersten Mal hat die Landesärztekammer Brandenburg (LÄKB) einen Posterpreis verliehen, für den sich brandenburgische Mediziner bewerben konnten. Über die Siegerprämie von 1000 Euro freute sich am vergangenen Samstag auf der 8. Kammerversammlung der LÄKB in Dahlewitz Ulrich Keßler, Assistenzarzt am Rehabilitationszentrum Seehof. Neben der Verleihung stand auch die Wahl der Delegierten zum 114. Deutschen Ärz…
Festveranstaltung: 20 Jahre Ärztekammer Brandenburg
Festveranstaltung: 20 Jahre Ärztekammer Brandenburg
Am 01. Oktober feierte die LÄKB Jubiläum in Cottbus "Jetzt sind wir 20 Jahre alt. Wir sind erwachsen." Mit diesen Worten hieß Dr. Udo Wolter, Präsident der Landesärztekammer Brandenburg (LÄKB), die Gäste zum Jubiläum herzlich willkommen. Die LÄKB hatte nach Cottbus eingeladen, um gemeinsam an die bewegten Aufbaujahre zu erinnern und das in zwei Jahrzehnten Geschaffene in feierlicher Atmosphäre zu würdigen. "Ich glaube, der Sommer und Herbst 1990 gehören zu den aufregendsten Zeiten in meinem Leben", resümierte der Präsident und betonte weite…

Das könnte Sie auch interessieren:

MeinAllergiePortal, der Ärzteverband Dt. Allergologen und das Allergie-Zentrum Wiesbaden bitten um Mithilfe
MeinAllergiePortal, der Ärzteverband Dt. Allergologen und das Allergie-Zentrum Wiesbaden bitten um Mithilfe
… Adrenalin-Autoinjektoren zu verhandeln und eine aut-idem-Regelung einzuführen. Diese Rabattverträge, bzw. die Aut idem-Regelung, würden den Apotheker verpflichten, gesetzlich versicherten Anaphylaxie-Patienten den im Rabattvertrag ihrer jeweiligen Kasse festgelegten Injektor anstelle den vom Arzt verordneten auszuhändigen. „Das hat zur Konsequenz, dass …
Vorarlberger Apothekerkammer kritisiert Neuregelung der Hausapotheken scharf
Vorarlberger Apothekerkammer kritisiert Neuregelung der Hausapotheken scharf
… 18. März 2016 – Scharfe Kritik an den geplanten Erleichterungen für Hausapotheken übt der Vorarlberger Apothekerkammer-Präsident Jürgen Rehak. Vorarlberg sei zwar von der Regelung kaum betroffen, es handle sich aber um eine „grundlegend falsche Weichenstellung“. Die Einigung der Bundesregierung sieht unter anderem vor, dass Hausapotheken nach der Übergabe …
Bild: Hyperthermie und Borreliose: Beispiel für GanzheitsmedizinBild: Hyperthermie und Borreliose: Beispiel für Ganzheitsmedizin
Hyperthermie und Borreliose: Beispiel für Ganzheitsmedizin
… General-Therapie. Eine ganzheitliche Medizin folgt daher den Empfehlungen der Borreliose-Gesellschaft und erweitert den konventionellen Ansatz. Das Ziel ist, das Immunsystem des Patienten etwa durch Hyperthermie zu stärken. Eine derartige Behandlung ist ein Beispiel für ganzheitsmedizinische Diagnose- und Therapieverfahren, die auf dem Salzburger Kongress …
Bild: Guinnessrekord zum Apothekertag 2006Bild: Guinnessrekord zum Apothekertag 2006
Guinnessrekord zum Apothekertag 2006
… Wahnsinn!“ Rudolf Kley will die Bürger wachrütteln, aber er regt keine Unterschriftensammlung zu diesem Thema an. Zu leicht käme von der anderen Seite der Vorwurf, die betroffenen Bürger, Patienten und Kunden hätten nur aus Gefälligkeit unterschrieben. Nein, der Aktionskünstler will, dass sich die Menschen die Forderung, die auf dem Plakat der Initiative gegen die …
Bild: Nachgefragt bei der Berliner ÄrztekammerBild: Nachgefragt bei der Berliner Ärztekammer
Nachgefragt bei der Berliner Ärztekammer
… wurde doch innerhalb des Gespräches klar, dass es der Ärztekammer Berlin seinerzeit darauf ankam, mit der Regelung in § 16 der Berliner Ärzteordnung die Bedeutung des patientenautonomen Willens in den Fokus der ärztlichen Betrachtung zu rücken. Hierfür dürfte in der Tat einiges sprechen, da immerhin die Ärztekammer Berlin eine Regelung in ihre Berufsordnung …
direct/EUROFORUM Deutschland GmbH: IQWiG auf dem Prüfstand
direct/EUROFORUM Deutschland GmbH: IQWiG auf dem Prüfstand
… 10. November 2005. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit IQWiG ist ein unabhängiges wissenschaftliches Institut, das den Nutzen medizinischer Leistungen für den Patienten untersucht. Damit stehen Qualität und Wirtschaftlichkeit auf dem Prüfstand. Das Institut erforscht, was therapeutisch und diagnostisch möglich und sinnvoll ist und informiert …
Ärztekammer Berlin kritisiert Patientenrechtegesetz als Alibimaßnahme
Ärztekammer Berlin kritisiert Patientenrechtegesetz als Alibimaßnahme
… auf dem 12. Deutschen Medizinrechtstag in Berlin Eine politische "Alibimaßnahme" - der Präsident der Berliner Ärztekammer, Dr. Günther Jonitz, übt deutliche Kritik an dem geplanten Patientenrechtegesetz. "Statt dahin, wo die Probleme ankommen, sollte man dorthin blicken, wo sie herkommen", fordert er. Obwohl in Teilen gut gemacht, lenke das Gesetz ab …
Ärztlich assistierter Suizid: Ärztekammer Berlin hat Berufungsrücknahme erklärt
Ärztlich assistierter Suizid: Ärztekammer Berlin hat Berufungsrücknahme erklärt
… ausschließlich bezüglich rechtlich eindeutig unzulässiger Fälle der Suizidbeihilfe, d.h. bei im Wesentlichen gesunden Menschen bzw. bei Menschen, zu denen kein Arzt-Patienten-Kontakt im Rahmen eines Behandlungsverhältnisses bestand. Wegen solcher Fälle könnte die Ärztekammer Berlin, nach der Auffassung des Gerichts, jederzeit erneut eine Untersagungsverfügung …
Verdruss und Überschuss!
Verdruss und Überschuss!
… das Arzneimittelsparpaket. Leider ist bislang nicht transparent, was diese Maßnahme in Euro und Cent eingebracht hat. Noch weniger bekannt ist, welche Mehrkosten in anderen Versorgungssegmenten dadurch entstanden sind, dass Patienten infolge von Arzneimittelrabattverträgen zwangsweise auf andere Medikamente umgestellt worden sind. In nicht quantifizierbarem …
Streit um das ärztliche Gutachter- und Schlichtungswesen in Deutschland
Streit um das ärztliche Gutachter- und Schlichtungswesen in Deutschland
… ärztlichen Gutachter- und Schlichtungswesen gerade im Vorfeld eines möglichen Arzthaftungsprozesses eine bedeutsame Rolle zukommt. Dies gilt sowohl mit Blick auf die Interessen der Patienten, aber auch in der Wahrnehmung von berufsspezifischen Interessen der Ärzteschaft. Das hierbei sich nicht immer Konflikte ausschließen lassen und in einem besonderen …
Sie lesen gerade: Arzneimittel-Sparpaket: Mehrkosten für Patienten? - Ärztekammer-Präsident übt Kritik an neuer Regelung