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Haben Jenische, Sinti und Roma keinen Platz in der Schweiz?

14.11.200508:11 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Haben Jenische, Sinti und Roma keinen Platz in der Schweiz?
schäft qwant www.jenisch.info
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(openPR) Der "Bericht des Bundesrates über die Situation der Fahrenden in der Schweiz" grenzt 90% der Jenischen, Sinti und Roma aus. Sogar den 10% "fahrenden" Jenischen, Sinti und Roma droht der Bericht im Arbeitsrecht neue Diskriminierung an.

Der schweizerische Bundesrat gab einen umfassenden, 90-seitigen "Bericht über die Situation der Fahrenden in der Schweiz" in die Vernehmlassung. Der Bericht fokussiert durchgehend auf die Bedürfnisse der fahrenden Angehörigen der Jenischen, Sinti und Roma. Da aber heute über 90% der früher unter dem Begriff "Zigeuner" zusammengefassten Völker ein weitestgehend "sesshaftes" Leben führen, verhindert dieser Bericht als Leitlinie zukünftiger schweizerischer "Zigeunerpolitik" sowohl eine effektive und nicht diskriminierende Integrationspolitik als auch Schutz und Förderung der bedrohten Kulturen der Jenischen, Sinti und Roma.



Der Verein "schäft qwant" unterstützt selbstverständlich sämtliche Bemühungen, die Lage seiner fahrenden Mitglieder zu verbessern. Soweit der Bericht sich mit Erhalt und Schaffung neuer Stand- und Durchgangsplätze für "Fahrende" befasst, befürwortet deshalb "schäft qwant" sowohl Analyse als auch Zielsetzungen des Berichts. Um der Gefahr von Ghettobildungen entgegen zu wirken und sehr traditionell lebenden Jenischen ihre Lebensräume erhalten zu helfen, betont "schäft qwant" jedoch die Notwendigkeit, den sogenannten "spontanen Halt" explizit rechtlich zu regeln und schützen.

Der "Bericht des Bundesrats" kommt zum Schluss, dass das heute gültige Arbeitsgesetz (Art. 3 ArGV 1 ) die Arbeitsweise der fahrenden Familienstrukturen verbiete. Der Bericht stellt weiter lakonisch fest: "Ein solches Vorgehen (Anpassung des Arbeitsgesetzes) würde jedoch der konstanten Praxis des Bundesrates hinsichtlich der Ratifizierung von IAO-Übereinkommen widersprechen." Das wohlbehütete Aufwachsen in der traditionellen Grossfamilie ist zentraler Bestandteil der Lebensweise der fahrenden Jenischen, Sinti und Roma. Schon früher wurde die fahrende Lebensweise durch Gesetze, insbesondere durch das Verbot des Hausierens in Begleitung schulpflichtiger Kinder, direkt diskriminiert und kriminalisiert. "schäft qwant" protestiert aufs schärfste gegen jeden Versuch, an dieser unseligen, erst vor wenigen Jahren abgeschafften Praxis anzuknüpfen und die Lebensweise der Fahrenden durch neue Auslegungen des Arbeitsgesetzes zu kriminalisieren.

Der Verein "schäft qwant" stellt weiter fest, dass der Bericht sowohl in seiner Wortwahl als auch in der Setzung der Themenschwerpunkte die Bedürfnisse der zu über 90% sogenannt "sesshaft" lebenden Jenischen, Sinti und Roma weitestgehend übergeht.

„schäft qwant" fordert eine Medien- und Kulturpolitik, die gegenüber den Jenischen, Sinti und Roma ebenso zeitgemäss und umfassend ist wie gegenüber den Rätoromanen. Medienprojekte von Minderheiten, ob Radio, Fernsehen, Printmedien, elektronische Medien, sind zentraler Punkt jeder modernen Minderheitenpolitik und Eckpfeiler von Integrationsbemühungen und Antidiskriminierungsprojekten. Dadurch, dass dieser "Bericht des Bundesrats" keinen Abschnitt über die Medienpolitik des Bundes für Jenische, Sinti und Roma enthält, werden diese Minderheitenvölker weiterhin vom Zugang zu eigenen Medien ausgeschlossen und gegenüber andern Minderheiten dieses Landes diskriminiert.

"schäft qwant" begrüsst sämtliche Bestrebungen, die Konsultation und Partizipation von Jenischen, Sinti und Roma zu verbessern. Die direkte Mitwirkung von Jenischen, Sinti und Roma stärkt das gegenseitige Verständnis mit der Mehrheitsgesellschaft und hilft den Amtsstellen, kostensparend wirksame und auf die jeweilige Minderheit zugeschnittene Projekte zu verwirklichen. Da auf Grund der verstreuten Wohnsituation nicht damit gerechnet werden kann, dass Jenische, Sinti oder Roma in Parlamente und Exekutiven gewählt werden, fordert "schäft qwant" als Ausgleich die Anstellung von Beratern der Behörden.

„schäft qwant" legt Wert auf sachkorrekten und nicht pejorativen Sprachgebrauch. Wir fordern deshalb die Behörden auf, wo immer möglich die betroffene Volksgruppe einzeln als Jenische, Sinti oder Roma zu benennen und Sammelbegriffe wie „Fahrende" oder „Sinti und Roma" nur dort zu gebrauchen, wo sie a) vom Wortsinn her zutreffend und b) nicht anders formulierbar sind. Die Zusammenfassung unter dem Begriff "Fahrende" versucht, unter Umgehung des oft als verpönt empfundenen Wortes "Zigeuner" weiterhin sämtliche Angehörige dieser Völker in einen Topf zu werfen. Erstens reduziert diese Begrifflichkeit die jeweils gemeinten Menschen auf eine einzelne ihrer Wesensarten und zweitens ist sie höchst unpräzis. Während von den sogenannt „Fahrenden" höchstens 10% in einem auch heute noch als fahrend/nomadisch zu nennenden engeren Kontext leben, fahren „Sesshafte" im Zeitalter der Mobilität öfter und mehr durch die Welt als das Nomaden jemals taten.

"schäft qwant" protestiert weiter gegen die Verunglimpfung der jenischen Sprache als "rotwelschen Soziolekt". Das im Bericht des Bundesrates hoch gelobte sogenannte „Jenische Wörterbuch", herausgegeben von Hansjörg Roth, unterscheidet sich hauptsächlich in seinem Titel von einer Vielzahl Vorgängerwerke, die meist Ausdrücke wie „Verzeichnis der Diebes- und Gaunersprache" in ihrem Titel trugen. Ohne die linguistische Arbeit von Herrn Roth in Frage zu stellen, ist für uns Jenische die Entstehungsgeschichte des Buches und die Rolle des Bundes dabei nach wie vor absolut inakzeptabel. Der Schweizerische Nationalfonds finanzierte die Arbeit von Robert Schläpfer, die Hansjörg Roth posthum beendete, ohne Rücksprache mit den Jenischen und ihren Organisationen. Das sogenannte „Jenische Wörterbuch" stützt sich auf die Wortlisten, die Robert Schläpfer bei einem nichtjenischen verurteilten Kleinkriminellen und Kinderschänder erhob. Allein das investierte Geld oder allfällige Affinitäten einzelner Bundesbeamter vermögen nicht zu legitimieren, dass dieses gegen den ausdrücklichen Willen der Jenischen (es sei dabei auf Briefwechsel und auch öffentliche Proteste in den Medien verwiesen) erschienene Werk heute als zu Gunsten der Jenischen vollbrachte Leistung des Bundes gelistet wird. Im Gegenteil perpetuiert das Buch paternalistische Vorgehensweisen und zementiert am Beginn des 21. Jahrhunderts die rassistischen Blickwinkel, die Robert Schläpfer in seiner Tätigkeit als Freund und Förderer des sogenannten „Hilfswerks Kinder der Landstrasse" motivierten.

Sowohl den kompletten Text des "Berichts des Bundesrats zur Situation der Fahrenden in der Schweiz" als auch unsere detaillierte Vernehmlassung finden Sie auf unserer Homepage www.jenisch.info. Wir bitten Sie, mit Berichten in Ihren Medien einen Beitrag zur Integration der Jenischen, Sinti und Roma in die Gesellschaft des 21. Jahrhunderts zu leisten. Für weitere Informationen stehen wir Ihnen selbstverständlich jederzeit gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüssen

Verein "schäft qwant"
Güterstr. 219, CH-4053 Basel
Tel. 0041 79 667 41 93
E-Mail
www.jenisch.info

Venanz Nobel, Vize-Präsident

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