11.07.2006 - 17:07 - Gesundheit & Medizin

„Das Ende der Belastbarkeit - wie viel verträgt der Mensch?“

Pressemitteilung von: Verein zur Hilfe umweltbedingt Erkrankter e.V.

Bild im Großformat
Neolithikum ca. 5.000 v. Chr. (Nach H. Kükelhaus)
Umwelt-Tagung des VHUE e.V. in Nürnberg am 23. Juli 2006

Vogelgrippe, Grippepandemie, Schweinepest, Rinderwahn, doch wer spricht und weiß schon von der Jahrhundertseuche der "Umweltbedingten Erkrankungen"?

Es gilt dies zu ändern und dafür sollte jetzt der erste Schritt gegangen werden. Passen Sie auf sich auf und seien Sie schon bald kein Unwissender mehr, denn es gibt in der Bundsrepublik Deutschland Dauerskandale, um die sich fast keiner kümmert. Es handelt sich um die rund 15 % der Bevölkerung - davon über 5 % Schwerstbetroffene - die aufgrund der Summe ihrer Belastungen an erworbener Chemikalienintoleranz (T78.4), an chronischer Erschöpfung (G93.3) sowie an Fibromyalgie (M79.0) leiden.

Wir nähern uns bereits rasant der 10%-Marke Schwerstbetroffener, welche massiv an den Auswirkungen von schadstoffinduzierten Krankheiten leiden - von der Dunkelziffer ganz zu schweigen. Haben auch Sie schon eine Allergie wie jeder Dritte in Deutschland, kennen Sie auch ein Kind mit Konzentrationsstörungen oder Bekannte mit Depressionen, unerklärlichen Symptomen und Schmerzen? Sollten Sie zu denjenigen zählen, die man in die Dunkelziffer einrechnet, wird Sie kaum ein Arzt darüber aufklären. Informieren Sie sich und erweitern Sie Ihr Wissen. Nur das Wissen um den aktuellen „Stand der Wissenschaft“ kann Sie vorbeugend schützen.

Leiden auch Sie an unerklärlichen Beschwerden? Wenn Sie von Arzt zu Arzt laufen und niemand aus Mangel an Sachkenntnis Konkretes feststellen kann, dann heißt es in der Regel, Sie leiden an einer psychosomatischen Erkrankung, denn vorgenannte umweltbedingte Erkrankungen werden in Deutschland fast immer - mit Vorliebe sowie aus Mangel an Sachkenntnis - dem Bereich der Psyche zugeschlagen! Obwohl seit Jahren die Auswirkung falscher Diagnostik, falscher Therapien, falscher Medikation, Arbeitsausfälle und nicht zielführende Rehaverfahren eine Belastung für das Gesundheitssystem in Milliardenhöhe zur Folge hat, werden Umweltpatienten noch immer strategisch in die Ecke der psychischen Erkrankungen abgeschoben.

Die umweltbedingten Erkrankungen greifen immer mehr um sich - so sehr, dass z.B. die Stadt Ottawa plant, die erste duftfreie Stadt Kanadas zu sein. Die Universitäten von Toronto und Calgary, das Kingston General Hospital und einige größere Firmen in Kanada haben sich bereits dafür entschieden, ihre Gebäude von Duftstoffen freizuhalten. Selbst das Umweltbundesamt (UBA) der Bundesrepublik informiert im Hintergrundpapier vom April 2006 ("Duftstoffe: Wenn Angenehmes zur Last werden kann") über Raumbeduftung und gibt Empfehlungen, um die Gesundheit zu schonen.

Immer mehr Menschen machen die Erfahrung, dass u.a. das Immunsystem von den bestehenden Belastungen überfordert ist. Werden auch Sie sich darüber klar, dass die Summe folgender Belastungen Sie krank macht bzw. krank machen kann (und nicht Ihre Seele!):

- Zahnwerkstoffe (u.a. Amalgam) in der Mundhöhle;
- Feinstaub in den Städten und Ballungsgebieten;
- Innenraumschadstoffe wie Flammschutzmittel, Holzschutzmittel, Pestizide, Lösemittel (z.B. PCB in vielen Schulen der 70er Jahre);
- Zusätze in Lebensmitteln (u.a. Geschmacksverstärker, genmanipulierte Substanzen);
- Giftstoffe (Toxine, Schwermetalle, Lösungsmittel) in Artikeln des täglichen Bedarfs;
- Duftstoffe in Geschäften, Gebäuden sowie Ihrem persönlichen Umfeld;
- Hochfrequenz (Mobilfunk und Schnurlostelefone [DECT]);
- Ihre spezielle genetische Disposition

In Deutschland muss endlich der Stand der Wissenschaft (WHO 1982) nicht nur anerkannt, sondern auch durchgesetzt werden - mit entsprechender Hilfeleistung für die Betroffenen, anstatt diese weiterhin wissentlich zu diskriminieren und zu psychiatrisieren. Anlässlich unserer Umwelt-Tagung am Sonntag, den 23. Juli in Nürnberg haben wir uns zum Ziel gesetzt aufzuzeigen, was - nicht nur Sie - krank macht.

Renommierte Umweltmediziner aus ganz Deutschland werden in acht Referaten Sachverhalte erläutern, die Ihnen bestimmt neu sind, aber nicht neu sein sollten. Schützen Sie sich und Ihre Familie vor umweltbedingten Erkrankungen und informieren Sie sich über den aktuellen Stand der Wissenschaft in Sachen Umweltmedizin.

Melden Sie sich am besten noch heute an. Die Teilnehmerzahl mussten wir - bedingt durch den Tagungsort - begrenzen. Die Regierung spricht von Eigenverantwortung in Bezug auf unsere Gesundheit. Nehmen auch Sie sie beim Wort. Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung.

Weitere Informationen und Anmeldung über www.umweltbedingt-erkrankte.de, bzw. über E-Mail: info (at) umweltbedingt-erkrankte.de oder Fax: 09134-707100 - (Monika Frielinghaus/VHUE e.V.)

ACHTUNG REDAKTIONEN:

Das Bild- und Textmaterial ist in Zusammenhang mit dieser Meldung honorarfrei zur Verwendung. Wir bitten jedoch um einen Hinweis, wie Sie den Beitrag eingesetzt haben an: presse (at) umweltbedingt-erkrankte.de

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verein zur Hilfe umweltbedingt Erkrankter e.V.
Geschäftsstelle:
Monika Frielinghaus
Hallsstattstr. 2 A
D-91077 Neunkirchen a. Br.
Tel./Fax 09134-909008
presse (at) umweltbedingt-erkrankte.de
www.umweltbedingt-erkrankte.de

Der Verein zur Hilfe umweltbedingt Erkrankter e.V. (VHUE) wurde von renommierten Umweltmedizinern und Fachspezialisten aus der gesamten Bundesrepublik am 20. Juli 2005 in München gegründet und ist ein überregional tätiger Verein zur Unterstützung umweltbedingt Erkrankter. Anlass ist die dramatische Zunahme umweltbedingter Erkrankungen. Mit gebündelter Fachkompetenz will der Verein eine öffentliche Plattform aufbauen für Themen wie z. B. die epidemische Ausbreitung von Allergien, Erworbene Chemikalienintoleranz (MCS), Chronisches Müdigkeitssyndrom (CFS), Elektrosensibilität, feinstaubbedingte Erkrankungen.

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