(openPR) Schmerzen sind wichtig. Sie geben uns einen Hinweis, dass unser Körper sofortige Hilfe benötigt. Nach entsprechender Behandlung gehen die Schmerzen zurück und die Körperfunktion stellt sich wieder her.
Das gilt jedoch nicht für jahrelange Schmerzen, die zermürbend sind und die Lebensqualität vermindern. Zu der körperlichen und psychischen Belastung kommt bei vielen Menschen noch hinzu, dass oft keine Diagnose gestellt werden konnte. Körperliche Verletzungen durch kleinere oder größere Unfälle können nicht gefunden werden. Die Ursachen bleiben unklar und führen oftmals dazu, dass viele Schmerzpatienten tendenziell als Simulanten abgestempelt werden – Menschen, die sich den Schmerz nur einbilden oder sogar vortäuschen, um aus dieser Erkrankung einen Vorteil für sich ziehen zu können (Sekundärer Krankheitsgewinn).
Die Ursache kann aus belastenden Situationen in der Vergangenheit resultieren. Situationen, die nicht verarbeitet werden konnten und sich nun als sogenannte psychosomatische Schmerzen bemerkbar machen: Kopf- und Rückenschmerzen, Magen-Darm-Erkrankungen sowie Herzrhythmus-Störungen gehören u.a. dazu.
Die seriöse Hypnose-Therapie hat sich bei der Schmerz-Behandlung bewährt. Dabei ist der Mensch ansprechbar, kann hören, sprechen und sich bewegen. Während der angenehmen Entspannung in Trance wird die Aufmerksamkeit nach innen, ins Unterbewusstsein, gelenkt. Dort können Lösungen gefunden und ins Bewusstsein geholt werden.
Hypnose findet Anwendung als anästhetische (betäubende) Hypnose beim Zahnarzt oder vor einer Operation und als Analgesie (Abschaltung) von akuten und chronischen Schmerzen. Mit dieser seit 2006 in Deutschland anerkannten und wissenschaftlich nachgewiesenen Therapieform kann das sogenannte Schmerzgedächtnis in den Nervenzellen reduziert werden und „erlernte“ Schmerzen, die sich aus bestimmten, wiederkehrenden Situationen heraus entwickelt haben, zum Positiven hin verändert werden.










