(openPR) Lage-Hörste. Wie können sich Bürger, Kommunen und Kreise gegen Massentierhaltungsanlagen und andere unerwünschte Bauvorhaben wehren? Darum geht es auf einem Baurechtssymposium, zu dem der BUND Ortsgruppe Lemgo alle Interessierten herzlich einlädt.
Der aktuelle Anlass ist die geplante Hähnchenmastanlage in 32791 Lage-Pottenhausen, wo ein Megastall für 84.000 Hähnchen geplant ist.
Das Thema betrifft jedoch alle Bürger und Gemeinden in ganz Deutschland mit zunehmender Tendenz. Jede Gemeinde kann sich plötzlich damit konfrontiert sehen; das Nachbarland Niedersachsen ist bereits überzogen mit Massentieranlagen. Allerorten formiert sich Protest, während Kommunen und Genehmigungsbehörden sich auf Grund der rechtlichen Gegebenheiten oft in der Situation finden, ein Vorhaben gegen den Willen der Bevölkerung und eventuell eigener Entwicklungsvorstellungen genehmigen zu müssen.
Das Symposium will alle rechtlichen und praktischen Fragen klären, unter welchen Umständen das Einvernehmen verweigert werden kann und welche neuen Urteile die Rechte der Kommunen stärken. Aber auch die Einflussmöglichkeiten von Bürgern und Initiativen werden erörtert.
Das Symposium findet statt am Dienstag, den 6. März, ab 9:00 Uhr im Haus Stapelage, Billinghauser Straße 3-9 in 32791 Lage-Hörste.
Plätze sind noch vorhanden, die Veranstalter bitten um Anmeldung per Mail an Marianne Rautenberg : ![]()













