(openPR) CDU-Hamburg unreformierbar
Hamburg (6. Juni 2011) - Hoffnungen, die CDU in Hamburg könnte sich nach dem desaströsen Ende der Beust-Ära in der Opposition erneuern, dürften jetzt zerschlagen sein. Bei einer Urabstimmung wählte die Basis der Elb-Union den 44-jährigen Bundestagsabgeordneten Marcus Weinberg aus Altona zum neuen Landesvorsitzenden. Damit kommt ein glühender Verfechter der abgewählten schwarzgrünen Schulreform ans Ruder, die mit ursächlich für den desaströsen Niedergang der hanseatischen CDU gewesen ist.
"Unser Projekt einer neuen bürgerlichen Partei aus der Mitte des Lebens bleibt in Hamburg so aktuell wie nie," kommentiert FREIE-WÄHLER-Landesvorsitzender Wolf Achim Wiegand. Der nicht nur in Hamburg zu beobachtende Absturz der Union, das bundesweite Abschmieren der FDP und die zunehmende Wahlmüdigkeit zeigten, dass Millionen Menschen das Vertrauen in die Altparteien verloren haben.
"Wir setzen daher mit aller Kraft, aber ohne Tamtam, den Aufbau einer unabhängigen, sachbezogenen und bürgernahen Kraft der Bürgervernunft fort."
Pikant: Die Mitglieder der Hamburger CDU scheinen sich nur wenig dafür zu interessieren, wer sie anführt. Obwohl es mit acht Kandidaten so viel Auswahl wie nie gab, gingen 59 Prozent gar nicht erst zur Abstimmung. Und von den 41 Prozent Wahlbeteiligten stimmten nur 36,2 Prozent für Weinberg. Wiegand: "Repräsentativ ist anders."













