(openPR) Darmstadt, 13. Juli 2010 - Es beginnt meist harmlos: ein paar blaue Äderchen, die sich unschön auf den Beinen abzeichnen und das ästhetische Empfinden stören. Doch ganz allmählich wächst sich das kosmetische Problem zu einem medizinischen aus. „Schwere Beine, geschwollene Knöchel, nächtliche Wadenkrämpfe – das alles“, so Dr. med. Rainer Jokisch aus der Rosenpark Klinik Darmstadt, „können Hinweise auf eine Venenerkrankung sein, die unbehandelt von Venenentzündung über Ekzeme bis zum so genannten offenen Bein, den Ulcera, führen kann.“
Aus Angst vor langen Klinik-Aufenthalten und schmerzhaften Therapien scheuen viele Betroffene den Gang zum Arzt. Innovative Diagnostik- und Operationsmethoden, wie sie in der Rosenpark Klinik durchgeführt werden, erzielen jedoch bessere Ergebnisse, als das klassisches Stripping in der Vergangenheit.
„Das Herausziehen der betroffenen Gefäße findet nur noch bei besonders schweren Befunden Anwendung oder bei Gefäßanomalien“, berichtet Dr. Jokisch, „ansonsten behandeln wir seit Jahren erfolgreich mit speziellen Katheter-Verfahren, der Radiowellenbehandlung (Closure-Verfahren) oder der Elves painless-Lasertherapie. Die Laser und Radiowellen-Behandlungsmethoden haben gemeinsam, dass hier in das insuffiziente kranke Stammvenengefäß eine Sonde unterhalb des Knies eingeführt wird und unter sonographischer Kontrolle in Lokalanästhesie zur Betäubung bis zur Leiste vorgeschoben wird. Dann wird nach Aktivierung der Energiequelle das Gefäß von innen durch Hitze geschrumpft und verklebt.
Die Vorteile beider Methoden bestehen in der Vermeidung des Leistensschnittes und des Herausziehens der oberflächlichen Stammvene, welches eine mittelgroße Operation darstellt. Desweiteren ist kaum mit einem Arbeitsausfall zu rechnen, was beide Katheter-Methoden zu einem ambulanten minimal-invasiven Eingriff macht. Geringere Schmerzen und das verringerte Komplikationsrisiko der Operation sind weitere entscheidende Vorteile.
Diese Methode ist besonders geeignet für die Behandlung erkrankter Stammvenen. Mittels einer sorgfältigen Ultraschalluntersuchung resp. Farbduplex-Sonographie wird das Erkrankungsbild der Venen und deren Verlauf bestimmt, um den Eingriff exakt planen zu können. „Der Eingriff“, so Dr. Jokisch, “wird ambulant und weitgehend narbenfrei ohne Hautnähte durchgeführt. Der Patient kann die Klinik in der Regel unmittelbar danach verlassen.
Durch die gewebeschonende Methode werden sowohl Risiken als auch Nebenwirkungen oder gar Komplikationen auf ein Minimum reduziert.
Die traditionellste Methode der nicht-operativen Krampfaderbehandlung, die in der Rosenpark Klinik erfolgreich angewendet werden und sich seit vielen Jahrzehnten bewährt und optimiert werden, erfolgt durch das Aufschäumen des Verödungsmittels Polidocanol. Mit Hilfe des sogenannten Foamake Systems wird die Verödungsflüssigkeit geschäumt und die Viskosität des Medikamentes erhöht. Somit ergeben sich folgende Vorteile: Höhere Effektivität der Behandlung durch längere Einwirkung des Wirkstoffs an der Gefäßinnenwand bei geringerer Medikamentenmenge und -konzentration.
Diese Methode ist besonders geeignet für die Behandlung von Besenreisern, kleinen bis mittleren Krampfadern, sowie für die Therapie der Stammvenen.
Die CHIVA-Methode versucht den falsch gerichteten Blutfluss zu regulieren, indem die Krampfaderveränderten Seitenäste unterbunden werden, um somit den falsch gerichteten Blutfluss im Stammvenengefäß zu entlasten. Auf diese Weise soll es zu einer Art Selbstheilung des Venenstammes kommen. Wenn es funktioniert, ist es eine geringst belastende Behandlungsmethode für den Patienten, in der Praxis sind jedoch auch einige Rezidive zu beobachten. Diese Methode ist besonders geeignet für fortgeschrittene Krampfaderbefunde, die auch eine Stammvenenmitbeteiligung aufweisen müssen.
Alle Informationen hierzu finden Sie unter: www.rosenparkklinik.de
















