15.05.2007 - 10:14 - Gesundheit & Medizin

Wenn Muskeln nicht locker lassen - Krämpfe, Verspannungen und Muskelschmerzen

Pressemitteilung von: Deutsche Gesundheitshilfe e.V.
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Frankfurt am Main, den 15. Mai 2007. Durchblutungsstörungen, Überbeanspruchung, Medikamenteneinnahme, Mineralstoffmangel - die Ursachen für Muskelkrämpfe und Verspannungen sind vielfältig. Ihre Folgen ebenfalls. Vielfältiger, als es sich die meisten der über 30 Millionen Betroffenen vorstellen können. Denn es geht nicht nur um gelegentliche Beschwerden. Auch chronische Verspannungen sowie Rücken- oder Kopfschmerzen können damit einhergehen. Eine neue kostenlose Aufklärungsbroschüre aus der Gesundheitsreihe der Deutschen Gesundheitshilfe informiert ausführlich über dieses Thema.

So ist die Muskulatur ausgebaut
Unser Körper verfügt über drei Arten von Muskeln. Die glatte Muskulatur (der Eingeweide und Blutgefäße), die Herzmuskulatur und die gestreifte Skelettmuskulatur. Nur diese, auch äußerlich sichtbaren Skelettmuskeln, lassen sich bewusst steuern. Sie bestehen aus mehreren millimeterkleinen Bündeln bis zu 30 cm lang gestreckter Zellen. Zusammengehalten werden diese „Muskelfasern“ von Bindegewebe. Im Inneren dieser Fasern finden sich lange, als „Myofibrillen“ bezeichnete Eiweißstränge. Diese wiederum bestehen aus speziellen, parallel angeordneten Untereinheiten: den Proteinen „Aktin“ und „Myosin“. Verschieben sich diese gegeneinander, so verkürzt sich der Muskel und entwickelt dabei seine Kraft.

So werden Bewegungen gesteuert
Diese Bewegung kann auch willentlich gesteuert werden und zwar über Nervenfasern, die unser Gehirn direkt mit den Muskelfasern verbinden. Das Gehirn sendet hierzu einen Impuls aus, der über die Nervenfasern bis zum Verbindungsstück zwischen Nerv und Muskel gelangt und dort den Nervenbotenstoff Acetylcholin aussendet. Dieser bewirkt dann - vereinfacht dargestellt - das Gegeneinander-Verschieben von Aktin und Myosin und auf diese Weise das Zusammenziehen des Muskels.

So kommt es zum Muskelkrampf
Ist dieses komplizierte System gestört (z.B. durch einen Mangel an Mineralstoffen, durch Schäden der leitenden Nerven oder durch überempfindliche Muskelfasern), so kann es zu einem spontanen, unwillkürlichen Zusammenziehen einzelner kleiner Muskelfasern kommen. Die meisten Menschen kennen dies in Form eines feinen, nicht kontrollierbaren, allerdings auch nicht weiter beeinträchtigenden „Muskelzuckens“. Hierbei handelt es sich bereits um kleine Muskelkrämpfe, die, wenn viele Muskelfasern auf einmal betroffen sind, sich zu einem „echten“, d.h. starken und sehr schmerzhaften Krampf weiterentwickeln können.

Tückisch: Nächtliche Krämpfe
Krämpfe sind vor allem dann problematisch, wenn sie nachts auftreten. Denn während Betroffene in wachem Zustand die Muskulatur dehnen und so den Krampf im Entstehen beenden, unterbleibt dieses Gegensteuern im Schlaf. Der Krampf entwickelt sich voll, ein schmerzhaftes Erwachen kann die Folge sein. Solche Muskelverspannungen ziehen sich oft über Tage oder gar Wochen hin, können chronisch werden und sogar zu generalisierten Schmerzen führen.

Neue Aufklärungsbroschüre informiert
Eine neue Aufklärungsbroschüre der Deutschen Gesundheitshilfe informiert ausführlich über dieses Thema und gibt wertvolle Tipps zur Behandlung und Vorbeugung von Muskelkrämpfen. Die 16-seitige Broschüre kann kostenlos angefordert werden:

Deutsche Gesundheitshilfe, Stichwort „Muskelkrämpfe“, Postfach 940303, 60461 Frankfurt am Main. Bitte einen mit EUR 1,45 frankierten und an sich selbst adressierten Rückumschlag DIN A5 beilegen.

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.


Pressekontakt:
Deutsche Gesundheitshilfe e.V.
Ansprechpartnerin: Sonja Roberti
Hausener Weg 61
D-60489 Frankfurt am Main
Telefon: 069-780042 Telefax: 069-787700

www.gesundheitshilfe.de , www.medimed.de

Die Deutsche Gesundheitshilfe e.V. ist eine gemeinnützige und unabhängige Organisation zur bundesweiten gesundheitlichen Aufklärung und Information. Der Verband erbringt seine Leistungen sowohl allgemein für die Öffentlichkeit als auch individuell für einzelne Patienten und gesundheitlich Interessierte. Zusätzlich ist die Deutsche Gesundheitshilfe fachorientiert tätig und richtet sich dabei an Ärzte, Apotheker und sonstige Heilberufe. Die Aktivitäten erstrecken sich auf unterschiedliche Indikationen und gesundheitliche Schwerpunktthemen.

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