openPR Recherche & Suche
Presseinformation

VdW Bayern warnt vor Erhöhung der Grunderwerbsteuer

06.04.201017:40 UhrIndustrie, Bau & Immobilien

(openPR) Wohnungsfertigstellungen in Bayern auf Nachkriegs-Tiefstand

München, 06.04.2010 – Der Verband bayerischer Wohnungsunternehmen (VdW Bayern) spricht sich gegen die geplante Erhöhung der Grunderwerbsteuer auf 4,5 Prozent aus. „Angesichts des Rekordtiefs beim Wohnungsneubau und der starken Belastung der Branche durch die strikten energetischen Vorschriften wäre dies in Bayern ein völlig falscher Schritt“, sagt Verbandsdirektor Xaver Kroner.

Nach Berichten der Immobilien Zeitung planen alle von Unionsministerpräsidenten geführten Bundesländer, die Grunderwerbsteuer von derzeit 3,5 auf 4,5 Prozent zu erhöhen. Das gehe aus einem Ergebnispapier der Arbeitsgruppe Steueroptimierung der Bundesländer hervor. Sachsen-Anhalt, Hamburg und Berlin haben den Steuersatz bereits erhöht.

„Die vermeintlich finanzstarke Immobilienbranche hat derzeit enorm zu kämpfen“, erklärt Kroner. Schon heute könnten bei gleichbleibender Investitionskraft immer weniger Wohnungen gebaut werden. Verantwortlich seien die, nicht zuletzt wegen der staatlichen Regulierungen beim barrierefreien Bauen und der Klimaschutz-Vorgaben, stark erhöhten Baukosten. Eine Erhöhung der Grunderwerbsteuer würde in dieser Situation zu einem weiteren Rückgang beim Wohnungsbau führen.

Nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik und Datenverarbeitung wurden 2009 in Bayern mit 31.335 Wohnungen 13,5 Prozent weniger als im Jahr 2008 fertiggestellt. Bereits 2008 war ein Rekordtief beim Wohnungsbau gemeldet worden. Das bayerische Innenministerium warnt seit einiger Zeit vor Engpässen bei der Wohnraumversorgung in Ballungsräumen und fordert mehr Investitionen in den Wohnungsbau.
* * *
Zeichen (inkl. Leerzeichen): 1.696
* * *
Der Abdruck ist frei.
* * *

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 415335
 4501

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „VdW Bayern warnt vor Erhöhung der Grunderwerbsteuer“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von VdW Bayern

40 Jahre Städtebauförderung – eine bedrohte Erfolgsgeschichte
40 Jahre Städtebauförderung – eine bedrohte Erfolgsgeschichte
VdW Bayern: Kritik an der Bundespolitik – Mittel für die Städtebauförderung sind unzureichend München (17.10.2011) – Die Städtebauförderung in Bayern ist eine Erfolgsgeschichte. Der Verband bayerischer Wohnungsunternehmen (VdW Bayern) gratuliert der bayerischen Staatsregierung. Gleichzeitig macht der Verband auf die Gefährdung des erfolgreichen Programms aufmerksam. „Wir brauchen in Bayern auch weiterhin eine starke Städtebauförderung, um die Lebensqualität in den Städten zu erhalten“, betont Verbandsdirektor Xaver Kroner. Der Bund habe in d…
Fachtagung des VdW Bayern: Verband fordert mehr Verlässlichkeit bei Förderprogrammen zur Gebäudesanierung
Fachtagung des VdW Bayern: Verband fordert mehr Verlässlichkeit bei Förderprogrammen zur Gebäudesanierung
Massiver Einbruch bei den Förderprogrammen von Bund und Freistaat München (10.10.2011) – Der Verband bayerischer Wohnungsunternehmen (VdW Bayern) sieht die Klimaschutzziele der Bundesregierung im Bereich der energetischen Gebäudesanierung gefährdet. Im Jahr 2011 habe es einen drastischen Rückgang bei der Abnahme von Fördermitteln der KfW-Förderbank und des Bayerischen Modernisierungsprogramms gegeben. „Es rechnet sich für viele Wohnungsunternehmen nicht, die Förderprogramme in Anspruch zu nehmen“, kritisierte Verbandsdirektor Xaver Kroner au…

Das könnte Sie auch interessieren:

VdW südwest: Erhöhung der Grunderwerbsteuer in Hessen vernichtet Vermögen kleiner Leute
VdW südwest: Erhöhung der Grunderwerbsteuer in Hessen vernichtet Vermögen kleiner Leute
Mit scharfer Kritik reagiert der Verband der Südwestdeutschen Wohnungswirtschaft (VdW südwest) auf die geplante Erhöhung der Grunderwerbsteuer in Hessen. Minister Schäfer verspiele nicht nur seine Glaubwürdigkeit, er treffe damit vor allem den Mittelstand, ältere Menschen und strukturschwache ländliche Räume, zum Beispiel in Nordhessen. „Dies ist unsozial …
Strukturprobleme überlagern die Erholung an den Wohnungsmärkten
Strukturprobleme überlagern die Erholung an den Wohnungsmärkten
… und Mieten steigen im Neubau und in guten Lagen nur moderat • Krasses Stadt-Land-Gefälle bei Mieten von bis zu 50 Prozent • Erhöhung der Grunderwerbsteuer entwertet Immobilien • Koalitionsvertrag der künftigen Landesregierung mit teilweise unrealistischen und in der Praxis widersprüchlichen Zielen Das südliche Rheinland-Pfalz profitiert im Vergleich …
Die Bedingungen für einen Immobilienkauf bleiben auch nach Erhöhung der Grunderwerbsteuer gut.
Die Bedingungen für einen Immobilienkauf bleiben auch nach Erhöhung der Grunderwerbsteuer gut.
… Baugeldkunden bleiben damit weiterhin gut - Auch in den nächsten Wochen und Monaten kann mit sehr attraktiven Zinsen gerechnet werden, doch die Erhöhung der Grunderwerbsteuer in immer mehr Bundesländern drückt auf die Stimmung der Immobilieninteressenten. Das muss allerdings nicht sein, eine optimierte Baufinanzierung kann den Nachteil wieder wettmachen. Seit …
Bild: Statement Dr. Wulff Aengevelt: „Unsoziale Steuererhöhung"Bild: Statement Dr. Wulff Aengevelt: „Unsoziale Steuererhöhung"
Statement Dr. Wulff Aengevelt: „Unsoziale Steuererhöhung"
Zu den Folgen der Grunderwerbsteuererhöhung Um Haushaltslöcher zu stopfen, haben alle Bundesländer bis auf Bayern und Sachsen die einstmals bundeseinheitliche Grunderwerbsteuer von dreieinhalb Prozent innerhalb kurzer Zeit und ohne sachbezogenen Grund um 40 bis 80 Prozent erhöht! Unrühmliche Spitzenreiter sind Berlin und Schleswig-Holstein mit Steuersätzen …
Bild: Grunderwerbsteuer – Bundesländer streichen Rekordgewinne einBild: Grunderwerbsteuer – Bundesländer streichen Rekordgewinne ein
Grunderwerbsteuer – Bundesländer streichen Rekordgewinne ein
In den vergangenen Jahren ist die Grunderwerbsteuer vielerorts kräftig gestiegen. Für die Bundesländer scheint sich dies mehr als zu lohnen. Nach Angaben des Bundesverbandes freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen (BFW) haben die Einnahmen aus der Grunderwerbsteuer einen neuen Rekordwert erreicht. Insgesamt sind in der ersten Hälfte dieses Jahres …
Grunderwerbsteuer: King Sturge warnt vor Wettbewerbs-nachteil durch Anstieg der Transaktionskosten
Grunderwerbsteuer: King Sturge warnt vor Wettbewerbs-nachteil durch Anstieg der Transaktionskosten
Sascha Hettrich, King Sturge: „Föderalismusbedingte uneinheitliche Regelung der Grunderwerbsteuer muss reformiert werden.“ Berlin, 17. Januar 2011. Nachdem die Grunderwerbsteuer bereits in Berlin, Hamburg und Sachsen-Anhalt erhöht wurde, werden dieses Jahr auch in Niedersachsen, Bremen, Brandenburg und dem Saarland Anhebungen realisiert. Aktuell liegt …
Bild: Neue Grunderwerbsteuersätze der BundesländerBild: Neue Grunderwerbsteuersätze der Bundesländer
Neue Grunderwerbsteuersätze der Bundesländer
Die Grunderwerbsteuer (GrESt), auch Grunderwerbssteuer genannt, fällt beim Erwerb eines Grundstücks bzw. Immobilie an. Je nach Bundesland beträgt der Steuersatz der Grunderwerbsteuer 3,5%, 4,5% oder 5,0% der Bemessungsgrundlage (die Bemessungsgrundlage ist normalerweise der Gesamtkaufpreis einer Immobilie). Bis 2006 galt bundesweit der einheitliche …
Erhöhung der Grunderwerbsteuer ist sozial ungerecht und verschreckt Selbstnutzer und Investoren
Erhöhung der Grunderwerbsteuer ist sozial ungerecht und verschreckt Selbstnutzer und Investoren
PRESSEMITTEILUNG Erhöhung der Grunderwerbsteuer ist sozial ungerecht und verschreckt Selbstnutzer und Investoren • Mit 7 Prozent Grunderwerbsteuer wäre Berlin bundesweit absoluter Spitzenreiter • Politik verhindert private Altersvorsorge durch Immobilienerwerb • Dirk Wohltorf, IVD Berlin-Brandenburg: „Berlin verstehen heißt doch nicht, den Berlinern …
VdW südwest: Neuer Rekord bei Steuererhöhungen
VdW südwest: Neuer Rekord bei Steuererhöhungen
Erhöhung der Grunderwerbsteuer in Hessen kennzeichnet widersinnige Wohnungspolitik In nicht einmal zwei Jahren erhöht die hessische Landesregierung zum zweiten Mal die Grunderwerbsteuer. In diesem Zeitraum steigt der Satz von 3,5 auf 6 Prozent. „Das entspricht einer Steigerung um über 70 Prozent. Das ist rekordverdächtig“, so Rudolf Ridinger, Vorstandssprecher …
Bild: Wulff Aengevelt: „Unsozial und falsch“Bild: Wulff Aengevelt: „Unsozial und falsch“
Wulff Aengevelt: „Unsozial und falsch“
Zu den Folgen der weiteren Grunderwerbsteuererhöhung in NRW Investitionen in Immobilien als sachwertgesicherte Kapitalanlage erhalten in Nordrhein-Westfalen erneut einen Dämpfer: Die rot-grüne Landesregierung NRW kündigt mit der zynischen Begründung - aufgepasst - geringerer Neuverschuldung für den ersten Januar 2015 eine weitere 30-prozentige Erhöhung …
Sie lesen gerade: VdW Bayern warnt vor Erhöhung der Grunderwerbsteuer