06.11.2009 - 08:16 - Gesundheit & Medizin
Selbsthilfegruppe Lungenemphysem-COPD Deutschland feiert neunten Geburtstag
Pressemitteilung von: Selbsthilfegruppen Lungenemphysem-COPDPR Agentur: Selbsthilfegruppen Lungenemphysem-COPD Deutschland
Am 06.11.2001 wurde die Selbsthilfegruppe (SHG) Lungenemphysem-COPD Deutschland von Jens Lingemann, selbst an COPD und Lungenemphysem erkrankt, in Hattingen/Ruhr gegründet.
„Aus den anfänglich 5 Teilnehmern sind es heute, 8 Jahre später, annähernd 8000 Betroffene, Angehörige, Ärzte, Fachpersonal und Therapeuten geworden, die wir über unsere Mailingliste, den Newsletter und unsere 44 regional aktiven Selbsthilfegruppen erreichen.
Als ich die SHG heute vor 8 Jahren als reine Privatinitiative gründete, hätte ich niemals erwartet, dass dieses einmal zu einem derart umfangreichen und gut angenommenen Projekt würde, an dem mittlerweile mehr als 250 ehrenamtliche Helfer engagiert mitwirken“ so Lingemann.
Die Organisation ist permanent bemüht, möglichst viele Betroffene zu erreichen um zu informieren, beratend zur Seite zu stehen oder - insofern dies möglich ist - auch konkrete Hilfestellung im Umgang mit Ämtern und Institutionen zu geben.
Ein wichtiger Aspekt der Arbeit ist auch, die Betroffenen, die häufig aufgrund ihrer starken Mobilitätseinschränkung kaum oder keine sozialen Kontakte mehr haben aus dieser Isolation heraus zu holen und ihnen mehrere unterschiedliche Plattformen zur Kommunikation und zum Austausch anzubieten.
Durch eine intensive Pressearbeit haben wir in den vergangenen 8 Jahren hunderte von Artikeln veröffentlicht, zudem gab es eine Beteiligung an zahlreichen Fernsehbeiträgen. Beides hat dazu beigetragen, dass der Öffentlichkeit die zumeist eher unbekannten Krankheiten COPD und Lungenemphysem etwas näher gebracht werden konnten. Dies kann aber nur ein Anfang gewesen sein, jeder kennt die Erkrankung Asthma, aber nur die Wenigsten wissen, wofür die Abkürzung COPD = chronisch obstruktive Lungenerkrankung steht. Dies ist besonders schlimm, wenn man bedenkt, dass es ca. 5.000.000 Betroffene allein in Deutschland gibt - mit steigender Tendenz. Hauptursache für das Entstehen einer COPD ist das Zigarettenrauchen, bei einem geringeren Anteil der Betroffenen liegen andere Ursachen vor.
Durch die jährliche Beteiligung der SHG Lungenemphysem-COPD Deutschland und ihrer 44 regional aktiven SHG an Veranstaltungen, Versammlungen und Kongressen hat sie sich auch in der Fachwelt einen Namen geschaffen.
Kurz vor dem 8-jährigen Jubiläum wurde in diesem Jahr zum dritten Mal hintereinander gemeinsam mit den Kooperationspartnern COPD-Deutschland e.V. und der Patientenliga Atemwegserkrankungen e.V. das Symposium - Lunge in Hattingen veranstaltet, welches mit 1250 Besuchern aus ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland die Erwartungen der drei veranstaltenden Partner erneut übertraf.
Zehn namhafte Pneumologen konnten vor einer großen Anzahl von Patienten, Angehörigen und Ärzten ihre Vorträge halten. Eine 60 minütige Fragestunde und eine umfangreiche und für alle beteiligten Aussteller ausgewogene Informationsausstellung rundeten das Bild dieser Veranstaltung ab. Die Folgeveranstaltung wird am 07.05.2011 erneut in Hattingen/Ruhr in der Gebläsehalle im Industriemuseum stattfinden.
Auf 8 erfolgreiche Jahre zurückblickend kann gesagt werden, dass die Selbsthilfegruppe Lungenemphysem-COPD Deutschland viel im Sinne der Betroffenen erreicht hat.
Wer mehr über die Ziele, Aktivitäten und Bemühungen der Organisation der 44 regional aktiven Selbsthilfegruppen und der Mailingliste sowie über das 4. Symposium Lunge 2011 erfahren möchte, hat die Gelegenheit, sich auf der Homepage der SHG Lungenemphysem-COPD Deutschland umfassend zu informieren.
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Koordinationsstelle der Selbsthilfegruppen
Lungenemphysem-COPD Deutschland
Jens Lingemann
Lindstockstrasse 30
45527 Hattingen
Tel: 02324- 999 959
Fax: 02324-687682
E Mail:
Internet: www.Lungenemphysem-COPD.de
Selbsthilfegruppen Lungenemphysem-COPD
Ziele: „Was wollen wir?“
* Unsere regionalen Selbsthilfegruppen und unsere international nutzbare Mailingliste sollen all jenen, die an Lungenemphysem, Alpha-1-Antitrypsinmangel, COPD, Bronchiektasen oder/und Asthma bronchiale erkrankt sind, aber auch jenen, die sich einer Sauerstoff-Langzeit-Therapie unterziehen müssen, die Möglichkeit bieten, den Wissensstand um die Erkrankung und die damit verbundene Therapie zu verbessern.
* Wir wollen sowohl über die regionalen Selbsthilfegruppen als auch über Information und Dialoge im Internet Erfahrungen austauschen und Tipps weitergeben.
Damit wollen wir:
o einen verbesserten Umgang mit der Erkrankung und die Verbesserung der Compliance bewirken.
o über Operationsverfahren wie Lungentransplantation (LTX), Lungenvolumenreduktion (LVR) oder Bullektomie informieren.
o über gerätetechnische Innovationen aufklären.
o Neuigkeiten und Innovationen aus der medizinischen Forschung und die damit verbundenen Studien darstellen.
* Wir wollen Kontakte herstellen zu
o Ärzten aus Klinik und Praxis sowie zu Physiotherapeuten
o Rehakliniken und Transplantationszentren
o andere Selbsthilfevereinigungen
o anderen Betroffenen.
* Mit allen Maßnahmen wollen wir
o Patienten aber auch Angehörige, die ihre erkrankten Familienmitglieder unterstützend begleiten oder pflegen, helfen.
* Wir wollen die allgemeine Öffentlichkeit über Presse/Rundfunk und Fernsehen über die Erkrankungen und die Probleme der Betroffenen aufklären.
* Wir wollen Betroffene und ihre Angehörigen beim Umgang mit Ärzten und Behörden unterstützen und die Interessen dieser Patientengruppe nach außen hin vertreten.
Schwerpunkt-Aktivitäten: „Was machen wir?“
* Wir bieten den Betroffenen und ihren Angehörigen Rat und Hilfe in allen krankheitsbezogenen Bereichen durch
o Austausch von Informationen über unsere Mailingliste
o Informationen an die Abonnenten unseres/unserer Infobriefes/Mailingliste
o Patientenveranstaltungen mit Fachärzten und Physiotherapeuten und anschließenden Fragestunden
o monatliche Treffen in unseren regionalen Selbsthilfegruppen
o ein jährliches Treffen auf Bundesebene
o schriftliche Beratung per E-Mail oder telefonische Beratung
„Aus den anfänglich 5 Teilnehmern sind es heute, 8 Jahre später, annähernd 8000 Betroffene, Angehörige, Ärzte, Fachpersonal und Therapeuten geworden, die wir über unsere Mailingliste, den Newsletter und unsere 44 regional aktiven Selbsthilfegruppen erreichen.
Als ich die SHG heute vor 8 Jahren als reine Privatinitiative gründete, hätte ich niemals erwartet, dass dieses einmal zu einem derart umfangreichen und gut angenommenen Projekt würde, an dem mittlerweile mehr als 250 ehrenamtliche Helfer engagiert mitwirken“ so Lingemann.
Die Organisation ist permanent bemüht, möglichst viele Betroffene zu erreichen um zu informieren, beratend zur Seite zu stehen oder - insofern dies möglich ist - auch konkrete Hilfestellung im Umgang mit Ämtern und Institutionen zu geben.
Ein wichtiger Aspekt der Arbeit ist auch, die Betroffenen, die häufig aufgrund ihrer starken Mobilitätseinschränkung kaum oder keine sozialen Kontakte mehr haben aus dieser Isolation heraus zu holen und ihnen mehrere unterschiedliche Plattformen zur Kommunikation und zum Austausch anzubieten.
Durch eine intensive Pressearbeit haben wir in den vergangenen 8 Jahren hunderte von Artikeln veröffentlicht, zudem gab es eine Beteiligung an zahlreichen Fernsehbeiträgen. Beides hat dazu beigetragen, dass der Öffentlichkeit die zumeist eher unbekannten Krankheiten COPD und Lungenemphysem etwas näher gebracht werden konnten. Dies kann aber nur ein Anfang gewesen sein, jeder kennt die Erkrankung Asthma, aber nur die Wenigsten wissen, wofür die Abkürzung COPD = chronisch obstruktive Lungenerkrankung steht. Dies ist besonders schlimm, wenn man bedenkt, dass es ca. 5.000.000 Betroffene allein in Deutschland gibt - mit steigender Tendenz. Hauptursache für das Entstehen einer COPD ist das Zigarettenrauchen, bei einem geringeren Anteil der Betroffenen liegen andere Ursachen vor.
Durch die jährliche Beteiligung der SHG Lungenemphysem-COPD Deutschland und ihrer 44 regional aktiven SHG an Veranstaltungen, Versammlungen und Kongressen hat sie sich auch in der Fachwelt einen Namen geschaffen.
Kurz vor dem 8-jährigen Jubiläum wurde in diesem Jahr zum dritten Mal hintereinander gemeinsam mit den Kooperationspartnern COPD-Deutschland e.V. und der Patientenliga Atemwegserkrankungen e.V. das Symposium - Lunge in Hattingen veranstaltet, welches mit 1250 Besuchern aus ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland die Erwartungen der drei veranstaltenden Partner erneut übertraf.
Zehn namhafte Pneumologen konnten vor einer großen Anzahl von Patienten, Angehörigen und Ärzten ihre Vorträge halten. Eine 60 minütige Fragestunde und eine umfangreiche und für alle beteiligten Aussteller ausgewogene Informationsausstellung rundeten das Bild dieser Veranstaltung ab. Die Folgeveranstaltung wird am 07.05.2011 erneut in Hattingen/Ruhr in der Gebläsehalle im Industriemuseum stattfinden.
Auf 8 erfolgreiche Jahre zurückblickend kann gesagt werden, dass die Selbsthilfegruppe Lungenemphysem-COPD Deutschland viel im Sinne der Betroffenen erreicht hat.
Wer mehr über die Ziele, Aktivitäten und Bemühungen der Organisation der 44 regional aktiven Selbsthilfegruppen und der Mailingliste sowie über das 4. Symposium Lunge 2011 erfahren möchte, hat die Gelegenheit, sich auf der Homepage der SHG Lungenemphysem-COPD Deutschland umfassend zu informieren.
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Koordinationsstelle der Selbsthilfegruppen
Lungenemphysem-COPD Deutschland
Jens Lingemann
Lindstockstrasse 30
45527 Hattingen
Tel: 02324- 999 959
Fax: 02324-687682
E Mail:
Internet: www.Lungenemphysem-COPD.de
Selbsthilfegruppen Lungenemphysem-COPD
Ziele: „Was wollen wir?“
* Unsere regionalen Selbsthilfegruppen und unsere international nutzbare Mailingliste sollen all jenen, die an Lungenemphysem, Alpha-1-Antitrypsinmangel, COPD, Bronchiektasen oder/und Asthma bronchiale erkrankt sind, aber auch jenen, die sich einer Sauerstoff-Langzeit-Therapie unterziehen müssen, die Möglichkeit bieten, den Wissensstand um die Erkrankung und die damit verbundene Therapie zu verbessern.
* Wir wollen sowohl über die regionalen Selbsthilfegruppen als auch über Information und Dialoge im Internet Erfahrungen austauschen und Tipps weitergeben.
Damit wollen wir:
o einen verbesserten Umgang mit der Erkrankung und die Verbesserung der Compliance bewirken.
o über Operationsverfahren wie Lungentransplantation (LTX), Lungenvolumenreduktion (LVR) oder Bullektomie informieren.
o über gerätetechnische Innovationen aufklären.
o Neuigkeiten und Innovationen aus der medizinischen Forschung und die damit verbundenen Studien darstellen.
* Wir wollen Kontakte herstellen zu
o Ärzten aus Klinik und Praxis sowie zu Physiotherapeuten
o Rehakliniken und Transplantationszentren
o andere Selbsthilfevereinigungen
o anderen Betroffenen.
* Mit allen Maßnahmen wollen wir
o Patienten aber auch Angehörige, die ihre erkrankten Familienmitglieder unterstützend begleiten oder pflegen, helfen.
* Wir wollen die allgemeine Öffentlichkeit über Presse/Rundfunk und Fernsehen über die Erkrankungen und die Probleme der Betroffenen aufklären.
* Wir wollen Betroffene und ihre Angehörigen beim Umgang mit Ärzten und Behörden unterstützen und die Interessen dieser Patientengruppe nach außen hin vertreten.
Schwerpunkt-Aktivitäten: „Was machen wir?“
* Wir bieten den Betroffenen und ihren Angehörigen Rat und Hilfe in allen krankheitsbezogenen Bereichen durch
o Austausch von Informationen über unsere Mailingliste
o Informationen an die Abonnenten unseres/unserer Infobriefes/Mailingliste
o Patientenveranstaltungen mit Fachärzten und Physiotherapeuten und anschließenden Fragestunden
o monatliche Treffen in unseren regionalen Selbsthilfegruppen
o ein jährliches Treffen auf Bundesebene
o schriftliche Beratung per E-Mail oder telefonische Beratung
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