(openPR) Ampelfarben könnten Lebensmittel auf den ersten Blick übersichtlich kennzeichnen, mit Rot für einen hohen, mit Gelb für einen mittleren und mit Grün für einen niedrigen Gehalt an Fett, Zucker und Salz. Eine schnelle Orientierung für jeden Laien. Auch wenn hierbei nicht zwischen gutem und schlechtem Fett unterschieden wird. Hängt die Qualität von Fett doch vom jeweiligen Fettsäuremuster ab und davon ob die Fette gehärtet sind oder nicht.
Da eine Kennzeichnung dem Verbraucher als rasche Entscheidungshilfe dienen soll und nicht den Lebensmittelherstellern, ist es uns unverständlich, wie Wirtschaft und Politik eine Deklarierung über eine Prozentzahl bezüglich des täglichen Nährstoffbedarfs eines Erwachsenen favorisieren, was ein Normalbürger kaum versteht. Die einzige Erklärung kann nur sein, dass die Industrie sich nicht in die Karten schauen lassen will und um ihre Umsätze bangt. Während sich mit Signalfarben umständliches Nachrechnen erübrigt, schaffen Prozentzahlen nur Verwirrung. Ganz abgesehen davon, dass prozentuale Angaben, die sich lediglich auf einen Erwachsenen beziehen, unterschiedliche Bedarfszahlen von Frauen, Kindern und älteren Menschen nicht mit einbeziehen. Was soll also die Verschleierungstaktik?
Wohltuend ist da die Eigeninitiative des Tiefkühlkostherstellers „Frosta“, der auf vier seiner umsatzstärksten Produkte die Ampel-Kennzeichnung eingeführt hat.







