(openPR) Das Baby liebt den Körperkontakt über alles. Viel Körperkontakt stimuliert das Immunsystem und vermittelt Geborgenheit. Wird der Kontakt mit Bewegung verbunden, kann er Begeisterung auslösen. Vor diesem Hintergrund hat Josef Kessler ein Sportbuch verfasst: "fit for familiy" - eine Anleitung für Sport und Spiel mit Kleinkindern zwischen einem halben und zwei Jahren.
Kessler, Professor für Neurologie in Köln und Vater, achtet neben dem Spaßfaktor darauf, die natürliche Entwicklung des Kleinkindes zu fördern:
"Etwa vom sechsten Monat an kann sich das Kind aktiv vom Rücken in die Bauchlage drehen. Am Ende des achten Monats kann es für einige Zeit frei sitzen. Als Neugeborenes zeigte es noch bei wechselnder Gewichtsverlagerung automatische Schreitbewegungen. Im sechsten Monat fängt es an zu federn, wenn es am Rumpf gehalten wird und mit einer Unterlage in Berührung kommt. Um den achten Monat steht es mit voller Gewichtsübernahme, wenn es an den Händen gehalten wird.
Allmählich kann es sich auch selber festhalten. Es versucht, sich an Möbeln hochzuziehen, und es fängt mit Schreitbewegungen an. Es strampelt, mal geht eine Hand zum Mund, manchmal geht sie ins Auge, und mit den Füßen geschieht ähnliches.
Die Bewegungen wirken zufällig und sind dennoch Teil eines Lernprogramms mit dem Ziel, präzise greifen und später laufen zu können.
Einem Sinn kommt dabei eine besondere Bedeutung zu: dem Gleichgewichtssinn mit seinen Bogengangsorganen, mit denen Veränderungen der Richtung und Intensität von Kopfbewegungen wahrgenommen werden und so helfen, das Gleichgewicht zu halten ..."
Die witzig illustrierten 20 Übungen leitet Josef Kessler mit der Anregung ein: "Tanzen, singen, rhythmisch bewegen, das ist es, was Ihrem Kind gefällt ..."
Josef Kessler:
Fit for Family - Das etwas andere Sportbuch
mit einem Vorwort von Jean Pütz
Pabst, Lengerich/Berlin, 80 Seiten (Farbe), ISBN 3-89967-135-X














