(openPR) 30 Jahre Otto-Fricke-Krankenhaus, Wiesbaden / Bad Schwalbach - Das Otto-Fricke-Krankenhaus Wiesbaden / Bad Schwalbach, die zweitälteste geriatrische Fachklinik in Hessen, veranstaltete anlässlich seines 30-jährigen Bestehens am 04.07.09 im Kurhaus Wiesbaden ein international besetztes, stark frequentiertes geriatrisches Symposium, das von etwa 180 Teilnehmern aus dem gesamten Bundesgebiet besucht wurde.
Neue therapeutische Interventionsmöglichkeiten
Die Inhalte der geriatrischen Behandlung haben sich - wie der Ärztliche Direktor Dr. med. Klaus Weil bei der Begrüßung betonte - nicht zuletzt durch ein verändertes Patientenspektrum in den letzten Jahren immer stärker in Richtung Akutmedizin sowie Frührehabilitation verschoben. Mit den Themenblöcken „Schlaganfall“, „Herz-/Kreislauferkrankungen“ sowie „Demenz“ standen drei in der Geriatrie dominierende Syndrome im Mittelpunkt der Veranstaltung. Ausgewiesene Experten und internationale Meinungsbildner aus den Bereichen Geriatrie, Neurologie, Kardiologie sowie Rehabilitations- und Versorgungsfor-schung haben im Rahmen der Veranstaltung aktuelle Aspekte der Diagnostik sowie insbesondere neue therapeutische Interventionsmöglichkeiten bei diesen Krankheitsbildern dargestellt.
Auch hochbetagte Patienten profitieren – 100jähriger Patient bei guter Gesundheit
Dank neuer Techniken können auch hochbetagte Patienten in erheblichem Maße von den Fortschritten der interventionellen Medizin profitieren. So vollendete der weltweit älteste Patient, bei dem mittels Katheter ohne Herzoperation eine neue Herzklappe in der Uni-Klinik Mainz eingesetzt wurde und der anschließend in der Geriatrischen Fachklinik des Otto-Fricke-Krankenhauses wieder mobilisiert wurde, am 11.03.09 seinen hundertsten Geburtstag bei guter Gesundheit und lebt wieder weitgehend selbständig in seinem Haus. Neben innovativen wissenschaftlichen Ansätzen der Prävention, neuen akutmedizinischen wie rehabilitativen Therapieverfahren und praktischen Empfehlungen für den interdisziplinären geriatrischen Alltag wurden bislang wenig evidenzbasierte Bereiche wie z. B. körperliches Training bei Demenz oder bei Herzinsuffizienz durch aktuelle Interventi-onsstudien beleuchtet und methodisch abgesichert.











