(openPR) Essen, 27. Februar 2009 – Opfer von Krieg, Terror und Verfolgung leiden oft unter starken Verstümmelungen und Entstellungen am ganzen Körper. Weil die medizinische Versorgung in ihren Heimatländern meist nicht möglich ist, hat es sich der Berliner Verein placet e.V. (plastisch-chirurgisches Centrum für Terroropfer e.V.) zur Aufgabe gemacht, ihnen unentgeltlich zu helfen. Prof. Dr. Frank-W. Peter, Vorstand von placet e.V., erhielt gestern eine Spende in Höhe von 3.750 Euro von Seiten der Mang Medical One Klinikgruppe. Ihr ärztlicher Leiter in Berlin, Dr. med. Klaus Plogmeier, ist ebenfalls Mitglied des placet-Teams.
„Viele Menschen sehen in der plastisch-ästhetischen Chirurgie nur einen Luxus für bestimmte Zielgruppen“, eröffnete Prof. Dr. Peter seine Ansprache in den Räumen des Berliner Schönheitszentrums der Mang Medical One. „Mit unserer Arbeit bei placet zeigen wir, dass die gleichen Methoden auch Menschen in Not bei der Wiedererlangung eines würdevollen Lebens helfen können.“ Der 2002 gegründete Verein, der neben dem Berliner Standort Klinikum Westend mittlerweile über einen zweiten in Nizza verfügt, arbeitet in verschiedenen Ländern mit Nichtregierungsorganisationen zusammen. Von dort erhalten die Mitglieder Bilder und Daten von Patienten, die schwerste Verbrennungen erlitten haben, unter Umständen keine Nase mehr haben oder nicht mehr laufen können. Gemeinsam wählt das Team danach die Fälle aus, die am dringendsten eine Operation benötigen. In Berlin werden die Patienten dann mit den wiederherstellenden Methoden der Plastischen Chirurgie behandelt bis sie wieder ein menschliches und ästhetisches Aussehen erlangt haben und selbstständig weiterleben können. 18 Personen – überwiegend Kinder aus den Kriegsgebieten Afghanistan und Tschetschenien – konnte so schon geholfen werden.
Dr. med. Klaus Plogmeier ist bereits seit der Gründung des Vereins als ehrenamtlicher Arzt mit dabei: „Ich stehe voll und ganz dahinter, weil jeder Cent den Patienten zugute kommt. Außerdem bereitet es mir ganz einfach Freude, wenn wir Menschen helfen können, die sich eine plastisch-ästhetische Operation im klassischen Sinne niemals leisten könnten.“













