(openPR) Jedes Jahr erkranken in Deutschland 6.500 Frauen an Gebär-mutterhalskrebs; 2.000 von ihnen sterben an den Folgen. Damit ist dies die zweithäufigste Krebsart bei Frauen unter 45 Jahren. Diese hohe Erkrankungs- und Sterberate könnte drastisch ge-senkt werden, denn Gebärmutterhalskrebs kann im Frühstadium erkannt und dann auch zu fast 100 % geheilt werden. Zudem gibt es einige Möglichkeiten zum Schutz vor der Erkrankung.
Daher empfehlen wir, die Betriebskrankenkasse Westfalen-Lippe, die Impfung gegen Humane Papillomviren für Mädchen im Alter von 12 bis 17 Jahren. Wir übernehmen selbstverständlich auch die Kosten hierfür. Die Impfung gegen Gebärmutterhals-krebs besteht aus insgesamt drei Injektionen in den Oberarm.
Gebärmutterhalskrebs ist nicht erblich, sondern wird durch Hu-mane Papillomviren (HBV) verursacht. Diese Viren sind anste-ckend und können durch sexuellen Kontakt übertragen werden, ohne dass man es merkt.
Deshalb ist es wichtig, dass sich die jungen Mädchen vor ihrem ersten Geschlechtsverkehr impfen lassen. Eine gute Gelegenheit für die Impfung ist die Vorsorge-Untersuchung für Jugendliche zwischen dem 12. und 14. Lebensjahr, die routinemäßige J1-Untersuchung.
Die Krebsfrüherkennungs-Untersuchung für alle Frauen ab 20 wird durch die Impfung nicht überflüssig. Die Kombination aus Impfung und jährlicher Vorsorge-Untersuchung bietet den best-möglichen Schutz gegen Gebärmutterhalskrebs und andere Er-krankungen des Genitalbereichs, die durch Papilomviren verur-sacht werden.
Mehr Informationen und einen Video-Beitrag finden Sie im Inter-net der BKK Westfalen-Lippe unter: www.bkk-wl.de.









