(openPR) GenoPortal, das Gründungs- und Kompetenzzentrum Genossenschaften – und die Andramedos eG haben am 18. Dezember die 7. Ausgabe des Newsletters „Regionale Gesundheitsversorgung gestalten“ herausgegeben.
Diese Newsletter-Ausgabe, mit dem Titel „Gesundheitsversorgung von Kindern“ bietet einen Querschnitt durch die aktuellen Probleme, Missstände, Lösungen und Patientenangebote innerhalb der Gesundheitsversorgung von Kindern und Jugendlichen. Dabei werden sowohl politische und regionalspezifische Akzente gesetzt, als auch Verbraucherhinweise gegeben.
So berichtet Dr. Rudolf Martens, Forschungsleiter der Paritätischen Forschungsstelle in Berlin, über die Gesundheitsarmut von Kindern in Bayern. Ein Report, der in Bayern für erhebliches Aufsehen sorgte. Der Sozialwissenschaftler Professor Albrecht Goeschel skizziert die Versorgungssituation in Ostfriesland: Es zeigt sich eine starke Zuwanderung von Familien mit Kindern bei vergleichsweise schlechter Lebens- und Gesundheitslage der Kinder- und Jugendlichen.
Die Psychotherapeutin Astrid Thome beschreibt in Ihrem Artikel, dass es zukünftig einen noch größeren Mangel an Therapieplätzen für Kinder und Jugendliche geben wird, als es bisher der Fall war. Fakt ist, es werden weniger Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten der öffentlichen Gesundheitssorge im ambulanten und stationären Bereich zur Verfügung stehen.
Im neuen Newsletter werden zugleich Patienten-Experten-Portale vorgestellt, wie die site www.kinder-krebsinfo.de - eine der wichtigsten Informationsquellen zu Fragestellungen der Kinderkrebsheilkunde. Das heutige Wissen der Experten über Krebserkrankungen im Kindes- und Jugendalter steht in diesem Internetportal sowohl den Betroffenen als auch den Fachleuten zur Verfügung.
Die site www.familienhandbuch.de – die von Dr. Martin Textor beschrieben wird - richtet sich in erster Linie an junge Eltern und Paare vor der Geburt ihres ersten Kindes. Aber auch Wissenschaftler, die sich mit Kindern und Familien befassen, können im Online-Familienhandbuch ihre Ergebnisse vorstellen.
Die Bundesarbeitsgemeinschaft Mehr Sicherheit für Kinder e. V. (www.kindersicherheit.de) hat es sich als Dachverband zur Aufgabe gemacht, die Öffentlichkeit über Maßnahmen zur Verhütung von Kinderunfällen zu informieren.
Linda Thielemann berichtet über die Kinderchirurgie: Die chirurgische Behandlung von Kindern reicht immer über den bloßen Eingriff hinaus. Dies unterscheidet die Kinderchirurgie von der allgemeinen Chirurgie. Die Aufmerksamkeit der Behandelnden muss sich immer auch auf die psychischen Auswirkungen eines chirurgischen Eingriffes richten. So ist die seelische Vor- und Nachsorge bei Kindern besonders wichtig. Die Emma Klinik aus dem südhessischen Seligenstadt zeigt, wie eine kinderchirurgische Einrichtung und deren Handlungsprogramm an den Bedürfnissen des Kindes und seiner Eltern ausgerichtet werden kann.
Dr. Wolfgang George zeigt auf, dass das Thema Kindergesundheit immer Gegenstand eines offensiven regionalen Gesundheitsplans sein muss, der über Impftermine und Schulzahnarztbesuch hinausreichen sollten. Er zeigt am Beispiel der Zahngesunderhaltung, wie Städte und Regionen tätig werden können.
Abgeschlossen wird die letzte Ausgabe des Jahres 2008 durch den Tagungesbericht zur 3. Fachtagung „Regionale Gesundheitsversorgung gestalten“.
Der Newsletter ist über das Portal für Regionale Gesundheitsversorgung und Krankenpflege (www.genofutura.de) zu erhalten.
Kontakt:
Christine Pauli
Tel. 0681 959 3120





