(openPR) Zornheim/München, 27.11.08 (gzfa) – Viele Menschen haben Kiefergelenkbeschwerden, ohne sich dessen bewusst zu sein. Die Folgen können von Kopf- oder Rückenschmerzen bis hin zu Tinnitus reichen. Bei solchen Beschwerden, in der Fachwelt CMD genannt, sind Zahnärzte mit Ausbildung zum Funktionstherapeuten wichtigste Anlaufstelle. Betroffene finden auch in Zornheim ein CMD-Zentrum vor. Dr. Klaus-R. Höffler behandelt hier als Funktionstherapeut innerhalb des Netzwerks der Gesellschaft für Zahngesundheit, Funktion und Ästhetik (GZFA). Die GZFA arbeitet daran, die Funktionstherapie bundesweit zu etablieren und hat mittlerweile 20 CMD-Zentren aufgebaut. Ihr Geschäftsführer Franz Weiß fordert eine Funktionsanalyse mit funktionell-ästhetischer Therapie künftig zu Beginn jeglicher Zahnersatzbehandlung. Dieser Ansatz verbessere die Behandlungsqualität und schone im Endeffekt die finanziellen Ressourcen des Patienten sowie die des Gesundheitssystems.
Das Beschwerdebild CMD und die funktionell-ästhetischeTherapie
In der GZFA fühlt man bei chronischen Schmerzen zuerst auf den Zahn. Basis ist ein funktioneller Ansatz, um Cranio Mandibuläre Dysfunktion (CMD), ein gestörtes Zusammenspiel von Oberkiefer (lat. „cranium“, dt. Schädel) und Unterkiefer (lat. „mandibula“), zu behandeln. CMD kann für zahlreiche chronische Schmerzsymptome wie Tinnitus, Kopf- oder Rückenschmerzen verantwortlich sein. Rein symptombezogene Verfahren bedeuten für den Patienten dann unnötige Leiden und ebenso hohe wie oft sich als hinfällig erweisende Behandlungskosten.
Die GZFA steuert dagegen: Seit 2000 baut sie konsequent ein interdisziplinäres und handwerklich solides Netzwerk auf und führt Fortbildungen für Zahnärzte und Zahntechniker durch. Die Funktionsanalyse im Rahmen eines funktionell-ästhetischen Therapiekonzeptes ist hier Standard.
Parallel betreibt die Gesellschaft ein Internetportal zur Patientenberatung, das derzeit über 35.000 Zugriffe monatlich verzeichnet. Als wissenschaftlicher Beirat steht der Gesellschaft Professor Plitz von der Ludwig-Maximilian-Universität in München zur Seite.










