openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Blick auf Gesundheitsfonds - Aktuelle Wahrnehmung und Planung der Versicherten

31.10.200809:24 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) Kein drastisches Wechselverhalten zu erwarten

Trotz Frust über die Beitragserhöhung, gibt die Mehrheit der Versicherten im Alter zwischen 18 – 64 in einer repräsentativen Studie (n=1.072 Befragte) an, aktuell nicht über einen Wechsel nachzudenken. Allerdings sind rund ein Drittel der Befragten noch unsicher und somit im Meinungsbildungsprozess. Hauptgründe zu Bleiben sind neben hoher Zufriedenheit bzw. guter Kundenbindung, vor allem die Wahrnehmung, dass zukünftig „ohnehin kein Unterschied mehr besteht“. Wechselabsicht ist stark motiviert vom Gedanken das Preis-Leistungs-Verhältnis zu optimieren bzw. der Idee sich damit auch weiterhin finanzielle Vorteile zu sichern (keine Zusatzbeiträge/ Rückerstattung).


Große Unsicherheit und falsche Vorstellung zu Änderungen

Insgesamt hat die Mehrheit der Versicherten schon vom Gesundheitsfonds gehört. Allerdings beschränkt sich dieses Wissen aktuell zumeist auf Schlagwörter, inhaltlich herrschen noch Unsicherheit oder aber falsche Vorstellungen zu konkreten Änderungen. Wie insbesondere die qualitative Untersuchung verdeutlicht, wird die Reform von Kundenseite als „Rückschritt“ empfunden.
Auch wenn die Wahlfreiheit vorher von vielen Versicherten nicht genutzt wurde, besteht nun das Gefühl, der persönlichen Freiheit beraubt zu werden (da bisherige Kassen-Unterschiede durch den Einheitsbeitragssatz nivelliert werden sollen).


Zusatzbeiträge heikles Thema

Interessante Handlungshinweise für Krankenkassen finden sich u.a. im Bereich Informationsverhalten, so Blauw Research, welches als Marktforschungunternehmen die Studie für eine Fachtagung durchführte. Nur eine Minderheit der Mitglieder fühlt sich von ihrer aktuellen Krankenkasse ausreichend informiert.
Sensibles Vorgehen der Kassen ist auch bezüglich möglicher Zusatzbeiträge gefordert:
Bereits jetzt ist dies ein sehr emotionsgeladenes Thema, das mit einer hohen Wechselbereitschaft seitens der Versicherten, auch schon bei relativen geringen Beträgen, einhergeht (50% geben an, bei 5 Euro pro Monat mit ziemlicher Sicherheit die Kasse zu wechseln). Ferner ist auch die Angst vor Zusatzbeiträgen zu beobachten, falls seitens der Kasse zur Differenzierung künftig z.B. viele Zusatzleistungen angeboten werden.

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 255624
 152

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Blick auf Gesundheitsfonds - Aktuelle Wahrnehmung und Planung der Versicherten“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von Blauw Research GmbH

Bild: Umsatz und Reputation steigern mit begeisterten Kunden - Der SuperpromoterBild: Umsatz und Reputation steigern mit begeisterten Kunden - Der Superpromoter
Umsatz und Reputation steigern mit begeisterten Kunden - Der Superpromoter
Über dieses Phänomen hat Rijn Vogelar (Blauw Research) das Buch „Der Superpromoter“ in Zusammenarbeit mit dem Gabler Verlag nun auch in Deutschland und Großbritannien veröffentlicht. In den Niederlanden arbeiten bereits Unternehmen wie Philips und Heineken mit der begeisternden Kraft des Superpromoters. Heutzutage sind es die Empfehlungen, die Umsatz generieren. Der Einfluss der klassischen Werbung nimmt ab und wird zunehmend ersetzt durch Mund-zu-Mund-Propaganda. Unternehmen tun also gut daran, sich mit den Kunden zu beschäftigen, die begei…
Trotz Boom am Arbeitsmarkt lässt sich Mehrheit der Beschäftigten die Arbeit nicht gern von Kollegen abnehmen
Trotz Boom am Arbeitsmarkt lässt sich Mehrheit der Beschäftigten die Arbeit nicht gern von Kollegen abnehmen
Aufgrund steigender Arbeitslosenzahlen und damit erhöhter Angst vor Arbeitsplatzverlust sind in den vergangenen Jahren viele deutsche Arbeitnehmer auch bei Krankheit zur Arbeit gegangen. Obwohl sich der Arbeitsmarkt derzeit entspannt, gehen weiterhin durchschnittlich mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer auch bei Krankheit zur Arbeit, auch wenn sie zugeben dann (erheblich) weniger produktiv zu sein. Wichtigster Grund (59%) trotz Krankheit weiterzuarbeiten, ist, dass man Kollegen die eigene Arbeit nicht überlassen möchte. Zum einen möchten de…

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: Gesundheitsreform - TK- und IKK-Versicherte wünschen sich eher eine Prämienauszahlung
Gesundheitsreform - TK- und IKK-Versicherte wünschen sich eher eine Prämienauszahlung
Die Umsetzung der Gesundheitsreform fand Anfang 2009 ihren Fortgang mit z.T. sehr einschneidenden Veränderungen. Der Gesundheitsfonds und die damit aktuell verbundenen Veränderungen sind derzeit zentrales Thema bei allen Kassen. Das M+M Versichertenbarometer 2009 ging der Frage nach, wie ausgeprägt der Informationsstand der Bundesbürger zu den Veränderungen …
Bild: Mit Service- und Kundenorientierung Wettbewerbsvorteile schaffen
Mit Service- und Kundenorientierung Wettbewerbsvorteile schaffen
Versichertenbindung wird ein zunehmend wichtiges Thema für Krankenkassen, da spätestens nach der Etablierung des Gesundheitsfonds erwartet wird, dass die Intensität der Kundenbewegungen abnimmt und die Gewinnung neuer Kunden, trotz teuerer Werbekampagnen, noch schwieriger wird. „Entscheidend wird die Kundenbindung“ sagt TK-Vorstandschef Norbert Klusen. Das …
Streit um den Gesundheitsfonds hält an
Streit um den Gesundheitsfonds hält an
CDU versus SPD: "Fonds ist nicht heilig" - Gutachten: Unterfinanzierung der Kassen ist vorprogrammiert - Kasse pleite - Beitragszahler in der Pflicht? EUROFORUM-Konferenz "Gesundheitsfonds 2009", 15. und 16. Juli 2008, Hotel Palace, Berlin Frankfurt am Main/Berlin, 15. April 2008. Der Streit um den Gesundheitsfonds spaltet die Gesundheitspolitik: …
Bild: Die BERGISCHE: Haushaltsplanung 2010 ohne ZusatzbeitragBild: Die BERGISCHE: Haushaltsplanung 2010 ohne Zusatzbeitrag
Die BERGISCHE: Haushaltsplanung 2010 ohne Zusatzbeitrag
… Bundesversicherungsamt seinen Zwischenausgleich für die gesetzlichen Krankenkassen vorlegt. Stichtag dafür ist der 1. April – dann werden die tatsächliche Höhe der Zahlungen aus dem Gesundheitsfonds für 2009 sowie ihre Konsequenzen bekannt. Wichelhaus: „Aber auch mit Blick darauf ist ein Zusatzbeitrag bei uns aktuell kein Thema.“ Vor bösen Überraschungen …
Bild: Erste Kassen planen mit Zusatzbeiträgen - BKK Dr. Oetker weiter stabilBild: Erste Kassen planen mit Zusatzbeiträgen - BKK Dr. Oetker weiter stabil
Erste Kassen planen mit Zusatzbeiträgen - BKK Dr. Oetker weiter stabil
Ein halbes Jahr nach Einführung des Gesundheitsfonds planen nach Auskunft des Bundesversicherungsamtes 16 Krankenkassen mit Zusatzbeiträgen ihrer Versicherten. Für etwa 4,5 Millionen Versicherte bedeute dies zum 1. Juli 2009 höhere Kosten zur Krankenversicherung. Die Betriebskrankenkasse (BKK) Dr. Oetker plant hingegen weiterhin ohne einen Zusatzbeitrag …
Gesundheitsfonds - Bundesbürger wollen teuren Krankenkassen den Rücken zukehren
Gesundheitsfonds - Bundesbürger wollen teuren Krankenkassen den Rücken zukehren
Zusatzbeitrag zum Einheitstarif könnte Wechselwelle auslösen Mit der Einführung des Gesundheitsfonds könnte ab Januar 2009 eine erhebliche Wechselwelle auf jene Krankenkassen zukommen, die von ihren Mitgliedern Zuschläge zum einheitlichen Beitragssatz verlangen. Von der Neuregelung der Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung profitieren können …
Gesundheitsfonds - Bundesbürger erwarten Zusatzbeiträge der Krankenkassen
Gesundheitsfonds - Bundesbürger erwarten Zusatzbeiträge der Krankenkassen
… gesetzlichen Krankenkassen präsentiert. Vielen Bundesbürgern schwant dabei nichts Gutes: Die große Mehrheit erwartet, dass die Kassen mit ihren Einnahmen aus dem Gesundheitsfonds nicht auskommen und zukünftig Zusatzbeiträge von ihren Mitgliedern erheben werden. Dies zeigt eine aktuelle Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov. 1.000 Bundesbürger ab …
Bild: 2010 – Fusionswelle zu Jahresbeginn lässt Zahl der Krankenkassen schrumpfenBild: 2010 – Fusionswelle zu Jahresbeginn lässt Zahl der Krankenkassen schrumpfen
2010 – Fusionswelle zu Jahresbeginn lässt Zahl der Krankenkassen schrumpfen
… sich auch 2010 weiter in hohem Tempo verringern. Im Januar des Jahres steht den Versicherten eine beispiellose Fusionswelle bevor. Nur ein Jahr nach Inkrafttreten des Gesundheitsfonds wirken sich die Reformen offenbar derart aus, dass für viele Krankenkassen der Fusionsschritt unumgänglich scheint. Allein für den ersten Monat des neuen Jahres sind …
Bild: BKK Dr. Oetker erhebt 2010 keinen ZusatzbeitragBild: BKK Dr. Oetker erhebt 2010 keinen Zusatzbeitrag
BKK Dr. Oetker erhebt 2010 keinen Zusatzbeitrag
Im zweiten Jahr des Gesundheitsfonds plant die Betriebskrankenkasse (BKK) Dr. Oetker weiterhin ohne Zusatzbeitrag ihrer Versicherten auszukommen. „Trotz der im Gesundheitssektor zum Teil empfindlich gestiegenen Kosten erheben wir keinen Zusatzbeitrag.“, berichtet BKK Vorstandsvorsitzender Klemens Kläsener. Das vorausschauend wirtschaftliche Handeln der …
Große Skepsis gegenüber Gesundheitsfonds
Große Skepsis gegenüber Gesundheitsfonds
Der zum 1. Januar 2009 in Kraft tretende Gesundheitsfonds stößt in der Bevölkerung zunehmend auf Skepsis. Nicht nur, dass die meisten GKV-Versicherten durch den von der Bundesregierung mittlerweile beschlossenen Einheitstarif von 15,5 Prozent in Zukunft teils deutlich höhere Beiträge zahlen müssen - jeder zweite (50%) befürchtet darüber hinaus ein weiter …
Sie lesen gerade: Blick auf Gesundheitsfonds - Aktuelle Wahrnehmung und Planung der Versicherten