(openPR) Am 6. November 2008 um 17:00 Uhr lädt das Team der DBT-Tagesklinik TK 17 der Rheinischen Kliniken Köln erneut zu ihrem Angehörigenseminar ein.
In regelmäßigen Abständen können Bezugspersonen von Menschen, die unter einer Borderline-Persönlichkeitsstörung leiden an das Team unter Leitung der Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie Reka Markus, die darüberhinaus auch die zur Zeit drei ambulanten DBT-Gruppen leitet Fragen zur Emotional instabilen Persönlichkeitsstörung stellen. So lautet die Bezeichnung der WHO für die borderline-Störung. Auh geht es wesentlich um Fragen, die den Umgang miteinander betreffen, den Umgang mit Krisen der Betroffenen, den Umgang mit eigenen Grenzen und vieles andere.
Die DBT-Tagesklinik TK 17 der Rheinischen Kliniken Köln bietet für Menschen mit Persönlichkeitsstörungen, vor allem für Betroffene der Borderline- bzw. Emotional instabilen Persönlichkeitsstörung die Dialektisch Behaviorale Therapie nach Marsha Linehan an. Innerhalb von 12-14 Wochen lernen die Patienten in diesem auf ihre Symptome und Verhaltensmuster abgestimmte Trainingsprogramm Fertigkeiten und so genannte Skills, die täglich konsequent und bewußt geübt hilft ihre Emotionen zu steuern, ihre Achtsamkeit für sich selbst und andere Menschen zu verbessern, ihre zwischenmenschlichen Beziehungen zu verbessern und einen nicht mehr selbstschädigenden Umgang mit Streß zu trainieren, ihre Selbstschädigung langfristig aufzugeben.
Menschen mit einer Borderline-Persönlichkeitsstörung leiden täglich immer wieder unter einer unerträglichen Hochspannung. Um diese möglichst schnell und effektiv zu unterbrechen haben sie über Jahre gelernt, Mittel dagegen einzusetzen, die kurzfristig helfen, langfristig aber schädlich sind. Dazu können Selbstverletzendes Verhalten (SVV) gehören, Wutausbrüche, Hochrisikoverhalten, Eßstörungen oder auch Substanzmißbrauch beispielsweise.
In ihren Gefühlen gefangen haben sich diese Maßnahmen als erfolgreich bewährt. Zurück bleiben Beschämung, Narben, zerbrochene Beziehungen, gesundheitliche Schäden oder auch Schulden um einige Beispiele zu nennen. So instabil ihre Gefühle sind, so sind dies auch ihr Gefühl für ihre eigene Identität und ihre Beziehungen. Das kann das Miteinander auch für die Angehörigen im Alltag schwer machen.
Für Angehörige, zu denen hier auch Partner und Freunde zählen, wird 2 mal jährlich innerhalb der Rheinischen Kliniken Köln die Möglichkeit geboten, sich genau zu informieren über die Symptome und Verhaltensmsuter, die das Leiden ihre betroffenen Töchter oder Söhne oder auch Partner ausmacht, wie sie für sich selbst damit umgehen können. Und welche Hilfen es gibt, wie die Dialektisch Behaviorale Therapie aufgebaut ist, welche Ziele sie hat. Der Erfolg dieses Therapiekonzepts konnte in wissenschaftlichen Studien mehrfach eindeutig bestätigt werden für Menschen mit einer Borderline-Persönlichkeitsstörung.
Weiterführende und nützliche Informationen sind hier zu finden:
http://www.blumenwiesen.org/borderline-angehoerigenseminar Ausführliche Informationen zum Angehörigenseminar
http://www.blumenwiesen.org/borderline.html" Informationen zur Borderline-Persönlichkeitsstörung sowie zur DBT von Monika Kreusel
http://www.rk-koeln.lvr.de/behandlungsangebot/spezielle+therapieangebote/borderline-erkrankungen Klinikeigene Seite der TK 17 (Rheinische Kliniken Köln)
http://www.blumenwiesen.org/borderline-angehoerigenseminar-06-11-2008-flyer.pdf Flyer der TK 17 zum aktuellen Angehörigen-Seminar am 06.11.2008 um 17:00 Uhr (PDF)
http://www.dachverband-dbt.de Homepage des Dachverband Dialektisch Behaviorale Therapie e.V.
http://www.blumenwiesen.org/borderline-ksta24-04-08.html Madeleine Gullert beschreibt für junge Leser Kölner Stadt-Anzeiger die Borderline-Persönlichkeitsstörung und interviewte dafür zwei Betroffene sowie die Krankenschwester Dian Tara Krautz.
Es wird gebeten, sich unbedingt vorher anzumelden für das Seminar und zwar beim Team der TK 17:
Rheinische Kliniken Köln
TK 17
Wilhelm-Grieisnger-Straße 23
51109 Köln-Merheim
0221-8993-317
oder per email bei Frau Dian Tara Krautz:
Sie ist als Krankenschwester Mitarbeiterin im Team sowie DBT-Co-Therapeutin. Zudem oragnisert sie die drei ambulanten Gruppen, führt die Vorgespräche dazu und ist Co-Therapeutin in einer drei der Gruppen. Darüberhinaus leistet sie Öffentlichkeitsarbeit zur Borderline-Persönlichkeitsstörung und bietet für Kollegen Seminare und Fortbildungen an.



















