13.04.2008 - 17:01 - Freizeit, Buntes, Vermischtes
Polizeieinsatz im Nürnberger Zoo gegen Delfinschützer
Pressemitteilung von: Journal Society GmbHPR Agentur: Journal Society GmbH
(Nürnberg/jsg - 13.04.2008) Als wenn der Nürnberger Tiergarten nicht schon genug Publicity mit vermehrt kritischen Stimmen in Sachen Flocke in den vergangenen Tagen hatte. Am Samstag besetzten etwa 20 Tierschutz-Aktivisten das Nürnberger Delfinarium, um friedlich gegen die Haltungsbedingungen der Meeressäuger und gegen den Ausbau der „Delfin-Lagune“ zu protestieren.
Offenbar war der Tiergarten vor der Aktion gewarnt worden. Über zehn Polizisten und Sicherheitspersonal des Zoos hinderten die Tierschützer recht schnell daran, die trotz vorheriger Taschenkontrollen offenbar unentdeckt eingeschleusten Transparente auszurollen. Gleichwohl konnten sich die Aktivisten lautstark bemerkbar machen, um gegen die Delfinhaltung zu skandieren. Andreas Morlok (42), langjähriger Wal- und Delfinschützer äußerte als Initiator der Protestaktion die Vermutung, dass die Protestler bereits vorher schon überwacht worden seien, „da die Aktion nur im kleinsten Kreis geplant worden war“.
Die Tierschützer wurden zu erkennungsdienstlichen Zwecken vorübergehend festgenommen und erhielten von dem anwesenden stellvertretenden Zooleiter Helmut Mägdefrau ein generelles Hausverbot.
Der Tiergarten Nürnberg hat seit Bestehen im Jahre 1972 insgesamt 34 tote Delfine zu verzeichnen. Alleine sieben gestorbene Delfin-Babys in den letzten drei Jahren stellen die intensiven Bemühungen um Nachzucht in Frage. Noch vor den Kommunalwahlen hatte der Stadtrat mit den Stimmen von SPD, CSU und FDP den Ausbau der 24 Millionen Euro teuren Delfin-Lagune beschlossen. Die Grünen, die Guten und die ÖDP votierten dagegen.
Die Tierschützer verurteilen die Delfinhaltung als nicht artgerecht, weil die Meeressäugern in „kleinen Betonbecken“ gehalten würden und sie aufgrund ihrer Sonarverständigung im Hochfrequenzbereich durch die permanenten Schallreflektionen litten. Außerdem würden die Delfine ihre „Show-Mätzchen“ nur machen, weil sie vor den öffentlichen Veranstaltungen nicht gefüttert würden. Der Zoo würde mit der nichtartgerechten Haltung keinesfalls seinem gesetzlichen Bildungsauftrag gerecht – das gelte auch für Flocke, meinten die Tierschutz-Aktivisten in Nürnberg.
Protestler Morlok will seine friedlichen Delfinschutz-Aktionen fortsetzen. Im Mai sei zusammen mit dem Wal- und Delfinschutz Forum (WDSF) und Ex-Flipper Trainer Richard O’Barry eine Groß-Kundgebung in Berlin vor dem Brandenburger Tor vorgesehen – diesmal jedoch polizeilich genehmigt, so Andreas Morlok.--
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
© Journal-Society GmbH -jsg-
Presseagentur/Mediengesellschaft
Amtsgericht Hagen HR-B Nr.:4037
Möllerstr. 19
58119 Hagen
Tel.: 02334/9190-12
Fax: 02334/9190-19
Digitale Pressemappe:
www.presseportal.de/story.htx?firmaid=43450
Journal Society GmbH - Hagen/Westf.
Presseagentur und Mediengesellschaft
HRB-Eintragung Amtsgericht Hagen
Die Journal Society GmbH (jsg) wurde Anfang 2000 gegründet, um ein kritisches Umweltmagazin herauszugeben. Darüber hinaus erstellt die Journal Society GmbH Film- und Fotoaufnahmen mit Berichterstattung und stellt diese den Medien zur Verfügung (so z.B. Färöer-Walfang -ARD/Sat1/WDR/HR) und berichtet über die jährlichen Kongresse der Internationalen Walfang Kommission (IWC). Insbesondere befasst sich die jsg mit Themen des Wal- und Delfinschutzes und maritimer Säugetiere.
Offenbar war der Tiergarten vor der Aktion gewarnt worden. Über zehn Polizisten und Sicherheitspersonal des Zoos hinderten die Tierschützer recht schnell daran, die trotz vorheriger Taschenkontrollen offenbar unentdeckt eingeschleusten Transparente auszurollen. Gleichwohl konnten sich die Aktivisten lautstark bemerkbar machen, um gegen die Delfinhaltung zu skandieren. Andreas Morlok (42), langjähriger Wal- und Delfinschützer äußerte als Initiator der Protestaktion die Vermutung, dass die Protestler bereits vorher schon überwacht worden seien, „da die Aktion nur im kleinsten Kreis geplant worden war“.
Die Tierschützer wurden zu erkennungsdienstlichen Zwecken vorübergehend festgenommen und erhielten von dem anwesenden stellvertretenden Zooleiter Helmut Mägdefrau ein generelles Hausverbot.
Der Tiergarten Nürnberg hat seit Bestehen im Jahre 1972 insgesamt 34 tote Delfine zu verzeichnen. Alleine sieben gestorbene Delfin-Babys in den letzten drei Jahren stellen die intensiven Bemühungen um Nachzucht in Frage. Noch vor den Kommunalwahlen hatte der Stadtrat mit den Stimmen von SPD, CSU und FDP den Ausbau der 24 Millionen Euro teuren Delfin-Lagune beschlossen. Die Grünen, die Guten und die ÖDP votierten dagegen.
Die Tierschützer verurteilen die Delfinhaltung als nicht artgerecht, weil die Meeressäugern in „kleinen Betonbecken“ gehalten würden und sie aufgrund ihrer Sonarverständigung im Hochfrequenzbereich durch die permanenten Schallreflektionen litten. Außerdem würden die Delfine ihre „Show-Mätzchen“ nur machen, weil sie vor den öffentlichen Veranstaltungen nicht gefüttert würden. Der Zoo würde mit der nichtartgerechten Haltung keinesfalls seinem gesetzlichen Bildungsauftrag gerecht – das gelte auch für Flocke, meinten die Tierschutz-Aktivisten in Nürnberg.
Protestler Morlok will seine friedlichen Delfinschutz-Aktionen fortsetzen. Im Mai sei zusammen mit dem Wal- und Delfinschutz Forum (WDSF) und Ex-Flipper Trainer Richard O’Barry eine Groß-Kundgebung in Berlin vor dem Brandenburger Tor vorgesehen – diesmal jedoch polizeilich genehmigt, so Andreas Morlok.--
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
© Journal-Society GmbH -jsg-
Presseagentur/Mediengesellschaft
Amtsgericht Hagen HR-B Nr.:4037
Möllerstr. 19
58119 Hagen
Tel.: 02334/9190-12
Fax: 02334/9190-19
Digitale Pressemappe:
www.presseportal.de/story.htx?firmaid=43450
Journal Society GmbH - Hagen/Westf.
Presseagentur und Mediengesellschaft
HRB-Eintragung Amtsgericht Hagen
Die Journal Society GmbH (jsg) wurde Anfang 2000 gegründet, um ein kritisches Umweltmagazin herauszugeben. Darüber hinaus erstellt die Journal Society GmbH Film- und Fotoaufnahmen mit Berichterstattung und stellt diese den Medien zur Verfügung (so z.B. Färöer-Walfang -ARD/Sat1/WDR/HR) und berichtet über die jährlichen Kongresse der Internationalen Walfang Kommission (IWC). Insbesondere befasst sich die jsg mit Themen des Wal- und Delfinschutzes und maritimer Säugetiere.
News-ID: 203208 • Views: 2606
Schlagwörter
Permanenter Link zu dieser Pressemeldung:
Wir freuen uns, wenn Sie z.B. auf Ihrer Presse- oder Referenzen-Seite auf openPR.de linken.
Für die Inhalte dieser Meldung ist nicht openPR.de sondern nur der jeweilige Autor verantwortlich.
Haftungsausschluss - openPR distanziert sich von dem Inhalt der Pressemitteilungen. Lesen sie hier mehr
© openPR 2011 | Impressum


