(openPR) Kommt Ihnen diese Situation nicht bekannt vor?
Bei einem Spaziergang an einem wunderschönen, sonnigen Tag fangen auf
einmal Ihre Augen an zu jucken und zu tränen, und Ihre Nase kribbelt
und läuft plötzlich wie verrückt...
Man fühlt sich elend
Man will nicht mehr raus an die frische Luft.
Man fühlt sich schlapp und unattraktiv.
Man wacht nachts auf, weil man keine Luft mehr bekommt oder einem die Nase läuft.
Die eigene Lebensqualität ist stark beeinträchtigt
Allergische Erkrankungen haben sich in den vergangen Jahren fast verdoppelt. Nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wird im Jahr 2010 schon der Zweite Allergiker sein!
Zu Heuschnupfen zählen auch die ganzjährigen Formen wie z.B. Hausstaub- und Tierhaarallergie.
Häufig sind Pollen die Auslöser für eine verstopfte oder laufende Nase und Niesanfälle. Die Diagnose lautet dann oft à Heuschnupfen
Je höher die Pollenkonzentration , desto stärker äußern sich bei Ihnen Ihre Beschwerden. An sonnigen, trockenen Tagen mit mäßigem Wind und zu Beginn eines Frühlings- oder Sommerregens ist die Pollenbelastung besonders stark. Auf dem Land ist die Pollendichte frühmorgens (4-9 Uhr) am höchstens , in der Stadt spätabends (19-22 Uhr), deshalb sollten Sie zu diesen Zeiten möglichst nicht lüften und sich den Pollen nicht unnötig aussetzen. Zusätzlich kommt es noch häufig noch zu einer „Kreuzallergie“ mit Lebensmitteln, wie z.B. Äpfel, Nüssen und Karotten.
Wie entstehen Allergien?
Allergien entstehen, wenn unser Immunsystem, das Abwehr- und Schutzsystem des Körpers, auf harmlose Stoffe überschießend reagiert und sie wie gefährliche Stoffe behandelt. Normalerweise schützt uns das Immunsystem vor dem Eindringen und der Wirkung gefährlicher Stoffe. Beim Allergiker bildet der Körper fälschlicherweise Abwehrstoffe gegen Substanzen, die eigentlich harmlos sind - im Falle des Heuschnupfen-Allergikers ist die Ursache in der Regel bei Blütenpollen zu finden. Die Stoffe, die Allergien auslösen können, werden als Allergene bezeichnet.
1. Schritt Sensibilisierung / 1. Kontakt
Nach dem Kontakt mit dem Allergen, z.B. bei Heuschnupfen-Allergikern einem bestimmten Pollen, werden spezifische Antikörper gebildet, die als Immunglobuline E bezeichnet werden. Diese Antikörper binden an die Oberfläche von Mastzellen. Mastzellen sind weiße Blutzellen, die bei Immunreaktionen eine wichtige Rolle spielen. Die Antikörper auf diesen Mastzellen sind jetzt in der Lage, das Allergen bei erneutem Kontakt sofort zu erkennen. Dieser Vorgang wird Sensibilisierung genannt.
2. Erneuter Kontakt
Nimmt der Körper erneut das Allergen auf, gegen das die Antikörper gebildet wurden, reagiert der Körper diesmal sofort: die Antikörper auf den Mastzellen erkennen das Antigen wieder und bewirken die Ausschüttung von Botenstoffen (biologisch aktiven Substanzen) aus den Zellen. Die wichtigste Substanz ist dabei das Histamin. Es wird im Körper schnell verteilt und löst die für Allergien bekannten Symptome aus wie Juckreiz, Augentränen, Niesattacken oder auch Atemnot.
Tipps für Heuschnupfen-Betroffene:
Auf die Pollenvorhersage im Radio, in der Tageszeitung oder im Radio achten. Bei hohen Pollenkonzentrationen den Aufenthalt im Freien und körperliche Belastungen nach Möglichkeit vermeiden und rechtzeitig dafür sorgen, für den Akut-Fall ein passendes Medikament zur Hand zu haben.
Wäsche nicht im Freien trocknen.
Einbau eines Pollenfilters im Auto
Abends vor dem Schlafengehen Haare waschen oder duschen.










