(openPR) Vereinigte IKK und Dr. Doris Pfeiffer blicken gemeinsam in die Zukunft
Bad Lippspringe/Dortmund - Der Gesundheitsfonds kommt, so die Prognose. Was Krankenkasse und Spitzenverband Bund erwartet, wurde auf der Regionalbeirätekonferenz der größten Innungskrankenkasse diskutiert.
Die Gründung des neuen Spitzenverbandes Bund hatte Wortduelle ausgelöst. „Der Rauch ist verflogen, nun müssen gute Lösungen für Versicherte, Arbeitgeber und Krankenkassen erarbeitet werden“, so eröffnete Josef Tack, Verwaltungsratsvorsitzender der Vereinigten IKK, den Dialog.
Welchen Part der Spitzenverband Bund der Krankenkassen in diesem Konzert spielt, verdeutlichte Dr. Doris Pfeiffer, Vorstandsvorsitzende: „Unser Ziel ist es, mehr Wettbewerbsspielräume zu schaffen.“ Dabei sei kein Solo, sondern Mehrstimmigkeit gefragt. Pfeiffer versprach: „Wir gehen die Arbeit nicht als abgehobene Behörde an, sondern bleiben praxisnah im Dialog mit den Krankenkassen.“
Wie viele von den derzeit etwa 240 Krankenkassen übrig bleiben werden, wurde vor dem Hintergrund des morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleichs diskutiert. Dieser soll ab 2009 den Gesundheitszustand der Versicherten berücksichtigen und für fairen Wettbewerb sorgen. Dabei kann sich die Beitragssatzsituation verschieben: Derzeit „billige“ Kassen können die Verlierer von morgen sein, die einen hohen Zusatzbeitrag von ihren Mitgliedern erheben müssen.
Keine Sorgen hat die Vereinigte IKK, deren Unternehmenspolitik seit Jahren an einem Top-Preis-Leistungs-Verhältnis ausgerichtet ist. Klaus Brandner (MdB), alternierender Verwaltungsratsvorsitzender der Vereinigten IKK, lobte das Engagement von Selbstverwaltung und Vorstand und versprach: „Wir werden beste Gesundheitsleistungen zu einem fairen Preis anbieten.“ Brandner vertritt die Interessen der Versicherten ebenfalls als Mitglied im Verwaltungsrat des neuen Spitzenverbandes Bund.
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