(openPR) Pflanzliche Omega-3-Fettsäuren, deren wichtigster Vertreter die Alpha-Linolensäure (ALA) ist, gewinnen in der aktuellen Diskussion über gesunde Ernährung und Herzschutz immer mehr an Bedeutung. Das hat seine Ursachen. Zum einen in den qualitativ hochwertigen Pflanzenölen selbst und zum anderen in der Problematik mit den Fischölen. Wichtige Quellen für die pflanzlichen Omega-3-Fettsäuren sind Leinöl und Rapsöl, die gemeinhin auch als nachwachsende Rohstoffquellen bezeichnet werden. Wichtigste Quellen für die tierischen Omega-3-Fettsäuren sind die fettreichen Meeresfische wie Lachs, Makrele, Hering oder Thunfisch, die z.T. in ihrem Bestand gefährdet sind und mit Schwermetallen und Giften wie z.B. Dioxin belastet sein können.
Bei Fischen aus Zuchtfarmen kann eine Belastung mit Antibiotika nicht immer ausgeschlossen werden. Es ist demzufolge auch nicht weiter verwunderlich, dass eine Untersuchung des Bayrischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit aus dem Jahre 2004 ergeben hat, dass keine der untersuchten Fischöl-Kapseln gänzlich frei von Dioxin, DDT oder PCB war. Zusätzlich haben aktuelle Untersuchungen aus Großbritannien und Kanada gezeigt, dass Bevölkerungsgruppen, die sich mit viel Fisch ernähren, einen erhöhten Gehalt am giftigen Quecksilber im Körper aufweisen. Dieser potentiellen Gefahr wollen sich viele gesundheitsbewusste Verbraucher nicht aussetzen, aber auch nicht auf die gesunden Omega-3-Fettsäuren verzichten. Deshalb wird die Alpha-Linolensäure aus Leinöl als Alternative zu den potentiell belasteten Fischölen immer beliebter.
Norwegische Forscher haben kürzlich eine Forschungsarbeit veröffentlicht, in der sie die vorliegende wissenschaftliche Literatur zu den kardioprotektiven (Herz schützenden) Eigenschaften der pflanzlichen Omega-3-Fettsäure Alpha-Linolensäure (ALA) einer kritischen Bewertung unterzogen. In den Studien wurde die Wirkung von ALA auf die Vorbeugung von koronarer Herzerkrankung und plötzlichem Herztod untersucht. Zusammenfassend zeigen die Studien ein eindeutiges Ergebnis: Der regelmäßige Verzehr von pflanzlichen Ölen mit einem hohen Anteil an ALA wirkt sich positiv auf die Herzgesundheit aus und hat Herz schützende Effekte sowohl beim Gesunden wie auch bei denjenigen, die bereits an einer koronaren Herzkrankheit erkrankt sind. Die Autoren empfehlen deshalb bei der Ernährung auf Öle zu achten, die reich an ALA sind. Jetzt haben Griechische Forscher in einer angesehenen Fachzeitschrift eine mögliche Erklärung für den Herz schützenden Effekt von ALA geliefert. Sie stellten fest, dass bei Männern, die über 12 Wochen lang Leinöl mit viel ALA (Alpha-Linolensäure) zu sich nahmen, der erhöhte Blutdruck deutlich gesenkt wurde. Nahmen die Männer jedoch Färberdistelöl zu sich, das kein ALA enthält, so wurde keine Blutdruck senkende Wirkung beobachtet. Die in Leinöl hoch konzentriert vorkommende Alpha-Linolensäure (ALA) ist für den Blutdruck senkenden Effekt also verantwortlich.
ALA kommt nur in pflanzlichen Ölen und nicht in Fischöl vor. Leinöl hat von allen natürlich vorkommenden Ölen den höchsten Anteil an ALA. Nun enthält Leinöl leider Geschmackstoffe, die den direkten Verzehr nicht gerade zu einem kulinarischen Vergnügen machen. Ein Verzehr in Kapseln wäre also von Vorteil. In einem patentierten Verfahren ist es Pharmazeuten aus Deutschland gelungen, hochgereinigtes Leinöl mit einem hohen Anteil an ALA in leicht zu schluckenden Kapseln herzustellen. Diese Kapseln sind als OmVitum® von der Firma Navitum Pharma im Handel. Drei Kapseln täglich versorgen den Körper mit Alpha-Linolensäure und leisten so einen wichtigen Beitrag zur Herz- und Gefäßgesundheit. OmVitum® (PZN 4604232) ist in Apotheken, guten Gesundheitszentren oder direkt bei Navitum Pharma erhältlich.
Weitere Informationen unter www.navitum-pharma.com oder Kontaktaufnahme per Mail unter
Quelle : Landmark K. et al. Tidsskr Nor Laegeforen. 2006 Nov 2;126(21):2792-4.
Paschos GK, et al. Eur J Clin Nutr. 2007 Jan 31;


















