(openPR) Der DbfK hat unter dem 31.08.07 eine Pressemitteilung veröffentlicht und es verwundert nicht, dass vorab die positiven Trends herausgestellt werden. Dies erscheint aus der Sicht eines Berufsverbandes zunächst legitim zu sein und beim weiteren Lesen der Pressemitteilung durfte man/frau gespannt sein, wie der Verband die aufgezeigten Defizite kommentiert.
Bei zunehmender Lektüre freilich wurde ich (erwartungsgemäß) enttäuscht: Zwar wird ein Handlungsbedarf erkannt, aber in erster Linie wird dieser bei der Politik und den Kassen als Kostenträger verortet.
Es regt sich Unmut bei dem Gedanken, dass hier erkennbar die Pflege sich anschickt, die marginalen Verbesserungen als Beweis dafür werten zu wollen, dass die Pflege trotz schlechter Grundbedingungen durchaus in der Lage sei, eine hochwertige Pflege zu erbringen. Hier wird in der Tat der Eindruck zu erwecken gesucht, als seien die Defizite nur den gesundheitspolitischen Rahmenbedingungen geschuldet.
Mehr dazu in einem kritischen Kurzkommentar unter >>> http://www.iqb-info.de/Stellungnahme%20Barth_DBfK.pdf
Lutz Barth















