Krebsvorsorge bei Frauen ab 60: Zweifelhafte Ergebnisse vermeiden
(openPR) Rund 6.500 Frauen erkranken jedes Jahr in Deutschland an Gebärmutterhalskrebs. Die Diagnose ist ein Schock, doch sie muss nicht lebensbedrohlich sein. Denn durch regelmäßige Untersuchungen können Zellveränderungen rechtzeitig erkannt und behandelt werden. Das war nicht immer so: Noch Anfang der 70er Jahre war das Zervixkarzinom die häufigste Krebserkrankung der weiblichen Geschlechtsorgane. Doch seit 1970 die Abstrichuntersuchung als fester Bestandteil der Früherkennung eingeführt wurde, ist diese Entwicklung rückläufig.
Unsicherheit beim Abstrich
Die meisten der betroffenen Frauen sind zwischen 35 und 55 Jahre alt. Ab 60 steigt die Krankheitshäufigkeit noch einmal an. Daher ist es auch für reifere Frauen unverzichtbar, regelmäßig zur Krebsvorsorgeuntersuchung zu gehen. Bei Patientinnen nach den Wechseljahren, die keine Hormone nehmen, ist der Befund manchmal nicht eindeutig. Zweifelhafte Ergebnisse bei der mikroskopischen Untersuchung lassen sich vermeiden, wenn Patientinnen einige Wochen vor dem Abstrich mit mildem körpereigenen Östriol behandelt werden.
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