(openPR) Grenzüberschreitende Zusammenarbeit garantiert optimale Rehaversorgung für Vorarlberger PatientInnen
Wartezeiten zwischen stationärer und ambulanter Rehabilitation nach einem Schlaganfall oder Schädel-Hirn-Trauma sind für Vorarlberger Patientinnen und Patienten Vergangenheit. Dies garantiert erstmals ein Kooperationsvertrag zwischen der Vorarlberger sozialmedizinischen Organisation Neurologische Rehabilitation (SMO) und den deutschen Waldburg-Zeil Kliniken.
Vorarlberger mit neurologischen Erkrankungen können ab sofort nach der Akutbehandlung in der stationären Rehaeinrichtung Fachklinik Wangen weiterbetreut werden. Diese grenzüberschreitende Therapie ermöglicht erstmals die österreichischen Pensionsversicherungsanstalt.
Darauf aufbauend haben die Vorarlberger Rehaeinrichtung SMO und die deutschen Waldburg-Zeil Kliniken ein Kooperationsabkommen geschlossen. Dieses garantiert, dass Patienten nach der stationären Behandlung in Wangen nahtlos in einem der vier SMO-Ambulatorien eine ambulante Rehamaßnahme beginnen können. Ohne unnötige Übergangszeiten und ohne langwierige bürokratische Formalitäten. SMO-Ambulatorien gibt es in Bregenz, Dornbirn, Feldkirch und Bludenz/Bürs.
Integriertes Behandlungskonzept. „Die enge Vernetzung zwischen unseren beiden Einrichtungen bringt eine Reihe von Vorteilen für Vorarlberger mit neurologischen Erkrankungen“, ist SMO-Geschäftsführer Dr. Peter Girardi überzeugt. „Ohne Unterbrechen der Rehakette wird die stationäre und ambulante Betreuung ganz auf die Bedürfnisse des Patienten abgestimmt.“ Ungefähr 200 Vorarlbergerinnen und Vorarlbergern pro Jahr soll diese Vereinbarung zu Gute kommen.
Vorarlberger Patienten, die bisher zu einer stationären Reha-Maßnahme nach Ostösterreich mussten, können nun in der Nähe ihrer Heimat bleiben. „Wangen ist nur etwa 35 Kilometer von Bregenz entfernt“, erklärt Girardi. Für Angehörige viel leichter erreichbar als eine Rehaklinik beispielsweise in Niederösterreich oder Oberösterreich.
„So viel ambulant wie möglich.“ Von der Bedeutung der beruflichen und wohnortnahen Wiedereingliederung von Patienten in sein soziales Umfeld ist auch Ellio Schneider, Geschäftsführer der Waldburg-Zeil Kliniken überzeugt: „Unsere Vernetzung stellt sicher, dass der Patient zum exakt richtigen Zeitpunkt von der stationären Neurorehabilitation in die ambulante Versorgung am SMO in Vorarlberg kommt – nicht zu früh und nicht zu spät.“
Ein weiterer Vorteil der Kooperation: Medizinische Doppeluntersuchungen entfallen. Ins SMO kommen die Patienten nach den Fachkliniken Wangen nicht als anonyme neue Reha-Gäste, sondern sind bereits bekannt. Denn beide Einrichtungen tauschen Berichte und Befunde untereinander aus.
Das SMO Neurologische Rehabilitation gilt als Pionier der ambulanten und tagesklinischen Rehabilitation in Vorarlberg. Etwa 1.100 Menschen – vorwiegend Schlaganfall-Patienten und Personen mit Schädel-Hirn-Verletzungen – werden jedes Jahr in den vier SMO-Ambulatorien in Bregenz, Dornbirn, Feldkirch und Bludenz/Bürs betreut.
Kontakthinweis für die Redaktionen:
Dr. Peter Girardi, SMO Neurologische Rehabilitation, Tel. +43 5574 52933-0, Mail
Dr. Constanze Müller, Waldburg-Zeil Kliniken, Tel. +49 7562 71-1010, Mail
Alexandra Stockmeyer, Pzwei.Pressearbeit, Tel. +43 5574 44715-22, Mail










