(openPR) Seit 1. April 2007 haben schwerstkranke Menschen einen Anspruch auf spezialisierte ambulante Palliativversorgung. Hausärzte sollen laut Bayerns Sozialministerin Christa Stewens bei den ambulanten Pflegeteams, die sich aus ärztlichem und pflegerischem Personal zusammensetzen, eine Schlüsselrolle einnehmen.
„Ich halte es für unverzichtbar, die Hausärzteschaft in dieses Versorgungskonzept einzubinden", sagte Stewens in München. Man könne nicht auf der einen Seite die hausärztliche Versorgung stärken und auf der anderen Seite den vertrauten Hausarzt in den letzten Stunden aussperren, den todkranken Menschen also mit einem fremden Gesicht konfrontieren.
"Das passt nicht zusammen," so Stewens.
Dass hierbei die Hausärzte entsprechende Qualitätskriterien erfüllen müssen, ist evident.
"Eine 'Palliativversorgung light' darf es nicht geben", erklärte die Ministerin. Sie zeigte sich zuversichtlich, dass die Bayerische Ärztekammer die entsprechenden Qualifikationserfordernisse für die palliativmedizinische Weiterbildung verantwortungsvoll formulieren werde.
Quelle: Ärztliche Praxis >>> mehr dazu >>>
http://www.aerztlichepraxis.de/artikel_politik_aktuell_palliativversorgung_1179828648.htm?n=1
Kurze Anmerkung (L. Barth):
Mit diesem zugegebenermaßen sympathischen Votum Stewens wird erkennbar den Bestrebungen der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin eine Absage erteilt, wonach die Hausärzte offensichtlich keine nennenswerte Rolle bei der palliativmedizinischen Betreuung Schwerstkranker spielen sollen. Wir haben erst kürzlich hier bei openPR darüber berichtet. Siehe dazu die PR-Mitteilung v. 16.05.07>>> http://www.openpr.de/news/135792/Integration-der-Hausaerzte-in-die-spezialisierte-ambulante-Palliativ-Versorgung.html











