(openPR) Aktuelle Studie belegt: Es bewegt sich nichts in der medizinischen Betreuung der multimorbiden Alterspatienten in stationären Alteneinrichtungen!
„Demenzkranke werden im Heim oft falsch behandelt“, so der Titel eines Berichtes in Ärztliche Praxis v. 04.04.07.
Die Mediziner Anette Welz-Barth und Ingo Füsgen vom Lehrstuhl für Geriatrie der Universität Witten/Herdecke fordern, dass die medizinische Behandlung von Menschen mit Demenz in Pflegeheimen dringend verbessert werden muss. Die Mediziner haben in einer aktuellen Studie gravierende Versorgung dieser Patientengruppe nachgewiesen.
Was haben wir davon zu halten?
Ein Kommentar von Lutz Barth, 07.04.07 >>> mehr dazu >>> (pdf.) http://www.iqb-info.de/Medizinische_Betreuung_Alterspatient.pdf
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Der „Diskurs“ (?) über das frei verantwortliche Sterben eines schwersterkrankten und sterbenden Menschen ist nach wie vor nicht nur soziologisch unterbelichtet, sondern zeichnet sich insbesondere durch Glaubensbotschaften der selbsternannten „Oberethiker“ und deren „Geschwätzigkeit“ aus.
„Lebensschützer“ meinen zu wissen, was die Schwersterkrankten und Sterbenden wünschen und welcher Hilfe diese am Ende ihres sich neigenden Lebens bedürfen.
Mit Verlaub: Es reicht nicht zu, stets die Meinungsumfragen zu kritisieren, in denen die Mehrheit der…
Es scheint an der Zeit, in einer hoch emotionalisierten Debatte „Ross und Reiter“ zu benennen, die sich fortwährend um den „Lebensschutz“ scheinbar verdienstbar gemacht haben und unbeirrt auf ihrer selbst auferlegten Mission fortschreiten.
Einige politisch Verantwortlichen sind gewillt, die „Sterbehilfe“ gesetzlich zu regeln und wie es scheint, besteht das Ziel in einer strikten Verbotsregelung.
Auffällig ist, dass es sich um eine handverlesene Schar von Ethiker, Ärztefunktionären, freilich auch Theologen und Mediziner handelt, bei denen ber…
Das Landgericht Berlin hat einem Heim die Kosten für die Behandlung einer Bewohnerin auferlegt. Die demenzkranke Frau, die unter Gleichgewichtsstörungen litt und zum sicheren Gang auf einen Rollator angewiesen war, stürzte bei dem Versuch sich im Treppenhaus der Einrichtung zu bewegen. Dabei erlitt sie einen Oberschenkelhalsbruch. Die akute Sturzgefahr …
… neueste Erkenntnisse: Geistige Defizite bis hin zu Alzheimer sind ganz normale Entwicklungen des alternden Gehirns. Da wir immer älter werden, wird es auch immer mehr Demenzkranke geben. Doch diese Veränderungen im Gehirn beginnen nicht erst in späten Jahren, sondern heute! Professor Hans Förstl, einer der führenden Alzheimer-Experten, zeigt, wie wir …
… auch in der arzt- und pflegerechtlichen Diskussion um den Grund und die Grenzen der medizinischen arbeitsteiligen Prozesse in der stationären Alteneinrichtung gefunden.
Die interdisziplinären Untersuchungen unter Berücksichtigung der gerontopsychiatrischen, ethischen und juristischen Aspekte nehmen insofern einen Problembereich auf, der das eigentliche …
Trotz riskanter Nebenwirkungen bekommen in Deutschland viele Demenzkranke viele Beruhigungsmittel. Bei der Vorstellung des Arzneimittelreports der Gmünder Ersatzkasse (GEK) hat der Bremer Gesundheitsforscher Gerd Glaeske (Tagesschau v. 12.06.09) denn ein eher doch beängstigendes Fazit gezogen:
• "Neuroleptika sind eben stark dämpfend, Neuroleptika sind …
… des LG Berlin verneint werden, ist vom Ergebnis wie auch in der Begründung überzeugend. Eine Umkehr der Darlegungs- und Beweislast zu Lasten des Betreibers eines stationären Alteneinrichtung ist in den Fällen gerechtfertigt, wenn im Zusammenhang mit einer konkret geschuldeten Hilfeleistung es zu einem Sturz des Heimbewohners kommt. Es liegt dann an der …
… dient der „Erfassung von Beeinträchtigungen der Alltagskompetenz bei älteren Patienten mit Einbußen kognitiver Leistungsfähigkeit“.
Alltagskompetenz als Schwellenkriterium demenzieller Erkrankungen:
Auf Demenzkranke wirkt die Welt durch den Verlust ihrer erworbenen Fähigkeiten merkwürdig und unverständlich. Sie können Gegenstände, Situationen und Personen …
… gibt das Statement der BÄK Anlass zum weiteren Nachdenken.
Es ist allseits bekannt, dass in aller Regel der multimorbide Alterspatient, der in einer stationären Alteneinrichtung betreut wird, durch freiberuflich tätige „Hausärzte“ medizinisch behandelt wird. Der angestellte Heimarzt ist also die absolute Ausnahme und wir kommen nicht umhin festzustellen, …
„Demenzkranke werden im Heim oft falsch behandelt“, so der Titel eines Berichtes in Ärztliche Praxis v. 04.04.07.
Die Mediziner Anette Welz-Barth und Ingo Füsgen vom Lehrstuhl für Geriatrie der Universität Witten/Herdecke fordern, dass die medizinische Behandlung von Menschen mit Demenz in Pflegeheimen dringend verbessert werden muss. Die Mediziner haben …
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Hinzukommen die demographischen Entwicklungen in den letzten Jahren und verschärfen die Situation zusätzlich. Mitte des Jahrhunderts werden auf 100 arbeitsfähige Personen wohl fünf Demenzkranke kommen. Heute liegt das Verhältnis bei zwei zu 100. Das lässt sich vor allem auf die steigende Lebenserwartung und rückläufige Geburtenrate zurückführen.
Diese …
… oft nicht mehr gewährleistet ist. Jede 3. Pflegebedürftige Person in Heimen und ambulanten Diensten erhält nicht in ausreichendem Umfang zu Essen oder zum Trinken. Besonders Demenzkranke sind gefährdet.
Hamburg: Dem Hamburger Senat sind die Defizite in der Altenpflege seit langem bekannt. Die Einführung der Pflegeversicherung hat diese Mängel verstärkt …
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