(openPR) München im November 2006. Beleuchtete Straßen, dekorierte Auslagen sowie kleine Stände und Buden laden besonders in der Vorweihnachtszeit zu ausgiebigen Einkaufstouren ein. Schlendern, anhalten, weiterlaufen – für die meisten eine Freude, für manch andere stellen die Pausen eine notwenige Maßnahme dar. Grund: Schaufensterkrankheit. „Bei Betroffenen handelt es sich um unfreiwillige Zwischenstopps. Langjähriger Verschleiß sowie Bandscheibenvorwölbungen- oder Vorfälle verengen Wirbelkanäle und lösen Nerveneinklemmungen aus. Diese wiederum führen zu quälenden Kreuz- und Beinschmerzen“, erklärt Dr. med. Reinhard Schneiderhan, Orthopäde und Wirbelsäulenspezialist aus München. Hauptsächlich treten die Beschwerden beim Gehen auf und strahlen über das Gesäß bis in die Beine. „Durch Stehenbleiben, nach vorne Beugen oder Hinsetzen verschwinden die Schmerzen nach wenigen Sekunden. Aus diesem Grund sprechen wir von der Schaufensterkrankheit, da sie einer Verweildauer in Schonhaltung bedarf und folglich ein wiederholtes Stehen bleiben erzwingt – nicht zu verwechseln mit der gleichnamigen Venenerkrankung, die ähnliche Symptome aufweist“, erläutert der Wirbelsäulenspezialist.
Bei fortgeschrittener Erkrankung leiden Betroffene bereits bei kurzen Strecken unter starken Schmerzen. Jeder zu gehende Meter entwickelt sich zur schier unüberwindbaren Hürde. Betroffene verlassen das Haus fast gar nicht mehr. „Da konservative und physiotherapeutische Maßnahmen nicht die Ursache der Erkrankung behandeln und häufig keine Besserung erzielen, therapieren wir Patienten mit der modernen Mikro-Therapie oder dem X-Stop-Verfahren“, verdeutlicht Dr. Schneiderhan. Im Gegensatz zu offenen Operationen tragen Neurochirurgen bei der Mikro-Therapie knöcherne Verdickungen mit feinen Instrumenten ab. „Mit dieser Methode erweitern wir Engstellen, ohne die Stabilität der Wirbelsäule zu gefährden, und schonen dazu noch das Gewebe“, veranschaulicht Dr. Schneiderhan. Unter Vollnarkose und einem kleinen Schnitt setzen Neurochirurgen den Trokar gezielt an die schmerzende Stelle. Mit Hilfe eines 3-D-Mikroskops vergrößert der Arzt das Operationsfeld und stellt es am Röntgenschirm zusätzlich besser sichtbar dar. Nur in den ersten Wochen müssen behandelte Personen ein speziell angefertigtes Korsett tragen, das den Rücken schützt. „Abhängig von der Diagnose therapieren wir auch mit dem innovativen X-Stop-Verfahren“, erklärt Dr. Schneiderhan. Hier spreizen Neurochirurgen mit kleinen Abstandshalten die so genannten Dornfortsätze auseinander und setzen Mini-Implantate, die die Haltung übernehmen und den Rückenmarkskanal erweitern. „Bei bandscheibenbedingten Einengungen können wir mit der minimalinvasiven Katheter- oder Mikrolasermethode den betroffenen Patienten helfen“, erläutert der Wirbelsäulenspezialist aus München.
Dank der neuen Behandlungsmöglichkeiten ermöglichen die Spezialisten der Praxisklinik Dr. Schneiderhan und Kollegen einen schnellen Weg zur Schmerzfreiheit. „Seit einiger Zeit bieten wir sämtliche minimalinvasive und neurochirurgische Therapien auch für Kassenpatienten auf Krankenschein an, wenn ein stationärer Aufenthalt medizinisch begründet ist“, erklärt Dr. Schneiderhan. Weiterer Vorteil: die schonenden Eingriffe dauern nur 40 bis 60 Minuten. Bereits nach wenigen Tagen gehen Patienten wieder nach Hause und genießen den Schaufensterbummel zukünftig ohne Beschwerden.
Weitere Informationen unter www.orthopaede.com.





