(openPR) Wir möchten auf den instruktiven Kurzbeitrag v. U. Rendenbach (Quelle: MMW Fortschr Med. 2006;148(45): 29) hinweisen.
In dem Beitrag wird zu Recht darauf hingewiesen, dass dem Hausarzt gerade bei der Betreuung multimorbider Alterspatienten eine besondere Aufgabe zuteil wird, denn seine Kenntnisse vom sozialen Umfeld, anderer schwerer Erkrankungen und das Ergebnis z. B. des geriatrischen Assessments mit Blick auf eine anstehende Operation des Alterspatienten helfen bei der Entscheidungsfindung.
>>> zum Kurzbeitrag online lesen >>>
http://www.mmw.de/jarticleDisplayAction.do?articleId=120982
In der Tat kommt dem Hausarzt innerhalb unseres Gesundheitssystems bei der Betreuung der Alterspatienten, auch wenn sie insoweit stationär in einer Alteneinrichtung betreut werden, eine besondere Rolle zu und es wäre wünschenswert, wenn für die ärztliche Betreuung auch in den stationären Einrichtungen weitere zusätzliche Anreize geschaffen werden. Die unabdingbare Kooperation zwischen allen die den Alterspatienten betreuenden Beteiligten ist hierfür eine unabdingbare Voraussetzung, wobei dann in der Folge dem Hausarzt tatsächlich eine Lotsenfunktion beigemessen werden sollte. Die gilt gerade für die Koordination des multikausalen Behandlungsgeschehens, in dem es gilt, ggf. rationale Therapieentscheidungen zu treffen, ohne den Alterspatienten den vermeidbaren Belastungen einer Überdiagnostik aussetzen zu müssen.
Lutz Barth















