(openPR) Verbandsvorsitzender Kuno Winn kündigt in der "Berliner Umschau" Fortsetzung der Proteste an
Als lächerlich hat der Vorsitzende des Hartmannbundes, Kuno Winn, Aussagen von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt zurückgewiesen, für eine Reform des Gesundheitswesens habe es ungenügende Vorleistungen der Ärzte gegeben. In einem Gespräch mit der internetbasierten Tageszeitung "Berliner Umschau" (www.berlinerumschau.de) sagte Winn, es sei am Gesetzgeber, hier Vorschläge zu unterbreiten.
Gleichzeitig sprach er sich für eine Entwicklung weg vom Sachleistungsprinzip aus. "Aus dem jetzigen Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen müssen die versicherungsfremden Leistungen herausgenommen und in einen extra Topf gepackt werden. Dann hätte man auch die erforderliche Transparenz, weil jeder Patient natürlich eine Rechnung bekommt. Für die unteren Lohngruppen und Sozialhilfeempfänger ist das nur zur Kontrolle. Die anderen zahlen dann die Rechnung, wenn sie von den Krankenkassen ihre eingereichte Rechnung bezahlt bekommen und haben dann eine prozentuale Zuzahlung. Das hat den Vorteil, daß die ganzen Zuzahlungen im jetzigen System, angefangen von der Praxisgebühr bis hin zu Rezeptzuzahlungen alle wegfallen."
Gleichzeitig kündigte Winn gegenüber der "Berliner Umschau" eine Fortsetzung der Ärzteproteste an.
Das vollständige Interview finden Sie unter http://www.rbi-aktuell.de/cms/front_content.php?client=1&lang=1&idcat=17&idart=3413
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