Museum der Brotkultur
Das einzigartige Themenmuseum widmet sich der 6.000jährigen Geschichte des Brotes als unentbehrlicher Grundlage menschlicher Existenz, Kultur und Zivilisation. Die Sammlung umfasst über 16.000 Objekte aus mehr als 30 Sammelgebieten, von denen 700 in der Dauerausstellung zu sehen sind.
Die Geschichte des Brotes beginnt mit der Kultivierung des Getreides. Der Anbau des Getreides wird im Spiegel von hochkarätigen Kunstwerken dargestellt. Historische Objekte, Modelle und Filme erläutern die Entwicklung der Mehlgewinnung und damit der Mühlen, die Teigverarbeitung und die Geschichte des Backofens von der Steinzeit bis heute.
Als unentbehrliche Grundlage menschlicher Kultur und Zivilisation ist Brot Symbol für das Leben. Nicht von ungefähr steht im Zentrum des jüdisch-christlichen Glaubens das Bild des Brotes. Eindrucksvoll demonstrieren dies kostbare Tafelbilder und Grafiken zum Alten und Neuen Testament.
Umgekehrt war Mangel an Brot lange Zeit gleichbedeutend mit Hunger. Ursachen für diesen Hunger waren aber nicht nur Missernten in Folge von klimatischen Einflüssen, auch der Mensch hat beispielsweise durch Kriege immer wieder Hunger bewusst verursacht. Die Ausstellung informiert über den Hunger im Laufe der Geschichte bis zur heutigen Welternährungslage.
Einen weiteren Schwerpunkt bildet die Darstellung von Brot in der Kunst. Die Liste der Künstler reicht von Georg Flegel und Franz Francken über Ernst Barlach, Max Beckmann und Käthe Kollwitz bis zu Pablo Picasso, Salvador Dalí, Man Ray, Joseph Beuys, Markus Lüpertz, u.v.a.