MEINL - global aktiv und lokal verwurzelt
Eine Erfolgsgeschichte made in Germany
Gutenstetten – ein kleiner Ort in Mittelfranken, beherbergt eines der erfolgreichsten und weltweit modernsten Unternehmen der Musikinstrumentenbranche:
die Roland Meinl Musikinstrumente GmbH & Co. KG
Seit der Gründung im Jahr 1951 ist MEINL in Franken verwurzelt. Bei der Wahl der Standorte für die weltweit modernste Produktionsstätte sowie für das Ende 2007 in Betrieb genommene Logistikzentrum, setzte MEINL bewusst auf Deutschland.
Modernste Technik und präzise Fertigung garantieren den weltweit geschätzten Qualitäts- und Servicestandard "Made in Germany".
Das Kerngeschäft von MEINL beruht auf zwei Säulen
I. Der Vertrieb
Der Großhandel vertreibt, neben Instrumenten aus der MEINL Eigenproduktion, exklusiv die Importe anderer namhafter Hersteller. Es gibt wohl kaum eine Bühne in Deutschland, Österreich oder der Schweiz, auf der nicht mindestens ein Instrument vom MEINL Logistikzentrum aus seinen Weg genommen hat. Der Vertrieb setzt die Werbemaßnahmen für die Einzelmarken um und übernimmt die nationale Betreuung, der unter Vertrag genommenen Musiker. Zu den Künstlern, die MEINL Eigen- oder Vertriebsmarken spielen, zählen Stars aller Genres. Von Pop über Dance, Rock, Volksmusik, Schlager und Jazz bis zur Klassik reicht der große und vielfältige Musikerpool.
Zu den exklusiv vertriebenen Drum-, Gitarren- und Blasinstrumentenbrands zählen MEINL Cymbals und MEINL Percussion, Tama, Evans, Pro-Mark, Hardcase, HQ, PureSound , PRS, Ibanez, Ortega, Mesa Boogie, Planet Waves, D’Addario und Antigua.
Modernstes Logistikzentrum der Musikinstrumentenbranche. Die große Produktvielfalt des Sortiments mit stark variierenden Faktoren wie
Bestellhäufigkeit, Gewicht oder Abmessungen macht eine ausgeklügelte Lagerhaltung unumgänglich. Jeder denkbare Artikel, von der kleinsten Schraube bis zum Schlagzeug, muss konstant abrufbar sein. Will man wirtschaftlich maximal effizient arbeiten, lässt sich diese Produktvielfalt nur noch EDV-gestützt beherrschen.
Das MEINL Logistikzentrum im mittelfränkischen Gutenstetten ist seit Dezember 2007 in Betrieb und umfasst ein Raummaß von 55.277 cbm. Kernstück des Bauprojekts ist das 26 m hohe, vollautomatisierte computergesteuerte Hochregallager. Hier verteilen drei vollautomatisierte Regalbediengeräte die Ware optimal hinsichtlich Wegstrecke und Stellplatz. Um dem hohen Stellenwert von Zubehör und Ersatzteilen gerecht zu
werden, sichert ein integriertes AKL (automatisches Kleinteilelager) mit zwei weiteren vollautomatisierten Bediengeräten den effizienten Warenfluss auch für diese Artikel.
Die Anlage ist über den gesamten Warenkreislauf hinweg auf intelligenten
Materialfluss und höchste Effizienz ausgerichtet. Dem Hochregallager angegliedert, ist die zweistöckige Logistikzentrale.
Der Entschluss zu der Bauform „Hochregallager“ birgt vielfältige wirtschaftliche,arbeitsergonomische und ökologische Vorteile, die fließend ineinander übergehen.
Schließlich profitiert jeder Mitarbeiter von der deutlich erhöhten Wettbewerbsfähigkeit und dem wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens - Grundvoraussetzung um Arbeitsplätze zu erhalten oder zu schaffen. Jene Mitarbeiter, die bislang im Warenlager nach konventionellen Maßstäben arbeiteten, finden in ihrer neuen Arbeitsumgebung sichere und angenehme Arbeitsbedingungen durch geordnete Abläufe und saubere und leise Transportvorgänge. Die künftig automatisch stattfindende Lastübergabe und
–übernahme befreit die Mitarbeiter von schweren Hebearbeiten. Aufgrund der hohen Präzision bei den automatisierten Übergabeprozessen sinkt zugleich die Zahl der im Logistikkreislauf anfallenden Beschädigungen, was von großer Bedeutung für die Qualitätssicherung ist. In der Logistikzentrale sind die innerbetrieblichen Transportwege optimiert und automatisiert. Doch auch ökologisch gewinnt das Logistik-Zentrum. Bei gleicher Kapazität reduziert sich, aufgrund der Höhe, der Flächenbedarf an bodenversiegeltem Baugrund um ein Vielfaches. Da sich alle Arbeitsplätze und -stationen der Mitarbeiter in dem vorgelagerten Bau befinden, kann der gesamte Lagerkubus nur minimal beheizt und ohne Beleuchtung betrieben werden. In Kombination mit den hervorragenden Dämm-Eigenschaften ergibt sich daraus ein minimaler Energieverbrauch. Durch die Vernetzung des Hochregallagers mit dem Warenwirtschaftssystem ist der aktuelle Auftragsstatus jederzeit abrufbar. Durch diese Art der Lagerhaltung kann die
vorhandene Kapazität bis zu 98 % ausgelastet werden.
II. Der Markenhersteller
Die zweite Säule bildet Meinl cymbals & percussion.
Als Hersteller unterhält MEINL cymbals & percussion Fertigungsstätten im In- und Ausland, darunter auch die derzeit modernste Beckenproduktion weltweit, mit Standort in Deutschland. Hier setzte man bereits Mitte der 80er Jahre als erstes Unternehmen bei der Produktion von Schlagzeugbecken robotergesteuerte Hämmerungsanlagen ein. Diese übertreffen die Möglichkeiten der menschlichen Hand um ein Vielfaches an Geschwindigkeit und Exaktheit.
Die Herstellung liegt, nur getrennt durch eine Bundesstraße, einen Steinwurf vom MEINL Logistikzentrum entfernt. Von hier aus werden die Entwicklung, das Produktdesign, die Herstellung, das Marketing, die internationale Musikerbetreuungsowie der Export und die Exportabwicklung der Eigenmarken gesteuert.
Die Verlegung der damaligen Beckenproduktion, von Neustadt an der Aisch in das 2 km entfernte Gutenstetten wurde notwendig, weil das alte Produktionsgebäude in Neustadt - selbst nach Erweiterungen - an seine Kapazitätsgrenzen gestoßen war. Gleichzeitig zeichnete sich mit der fortschreitenden Marktbearbeitung und dem steigenden Exportgeschäft die Notwendigkeit ab, den Produktionsbetrieb auch räumlich vom nationalen Großhandel zu trennen. So nahm die bis heute weltweit modernste Beckenproduktion 2003 ihren Betrieb im fränkischen Gutenstetten auf.
Insgesamt umfasst das Betriebsgelände eine Fläche von über 14000 Quadratmetern. Davon wurden für die Produktion 2500 Quadratmeter und für die Verwaltung 700 Quadratmeter bebaut. Bei der Planung des Neubaus wurde die Unternehmensphilosophie in besonderer Weise integriert. Denn nicht nur die Sicherheit der Mitarbeiter, sondern ebenso deren Wohlbefinden, wurde berücksichtigt. So wurde bewusst in die Schaffung eines angenehmen Arbeitsumfeldes investiert. Kurze Wege zwischen Produktion und Verwaltung, verglaste Wandelemente statt Mauern - und die offene Struktur des gesamten Gebäudekomplexes symbolisieren die Gleichwertigkeit dieser beiden Bereiche. Zudem verfügt das gesamte Gebäude, selbst in der Produktion, über Arbeitsplätze am Tageslicht und hocheffiziente Lärmschutzvorrichtungen.
Globale Standorte der Roland Meinl Musikinstrumente GmbH & Co. KG
Seit dem Jahr 2001 unterhält MEINL eine eigene Fertigungsstätte in der Türkei, dem Ursprungsland der Beckenschmiedekunst. "So können wir auch auf die Bedürfnisse der Musiker eingehen, die traditionell von Hand gefertigte Becken bevorzugen", erklärt Reinhold Meinl die Standortwahl.
MEINL war 1978, mit der Gründung der Fertigungsstätte in Thailand, das erste Unternehmen der Branche, das dort produzierte.
Damit wurde MEINL zum Wegbereiter für eine neue Ära in der
Musikinstrumentenherstellung. Denn dieser Schritt versetzte das deutsche
Unternehmen in die Lage, hochwertige Instrumente, einer breiten Käuferschaft, zu erschwinglichen Preisen anzubieten. Erst so begann der große Feldzug von Percussion, der bis heute nicht abgerissen ist. Um den steigenden Bedarf zu decken, ging MEINL 1996 zusätzlich ein Joint Venture mit einer weiteren Produktionsstätte in Thailand ein.
2006 übernahm MEINL zudem eine eigene Fertigungsstätte für Djemben in
Indonesien. Die Wahl des Standortes basiert auf dem dortigen Anbau des
Mahagonibaumes. Sein Holz verleiht den Djemben ihren unverkennbaren Klang und ihr traditionelles Aussehen.
Dabei gehört der fränkische Hersteller zu den ersten der Branche, die sich an die CITES-Bestimmungen des Washingtoner Artenschutzabkommens gehalten haben. Verarbeitet werden ausschließlich Hölzer, die nachweislich aus umweltgerechter Durchforstung oder holzwirtschaftlichem Plantagenanbau stammen.
Um schnell und flexibel auf die Anforderungen des weltgrößten Absatzmarktes reagieren zu können, gründete man im Jahr 2000 eine eigenständige Vertriebsniederlassung in den USA. MEINL USA beliefert von dort aus den gesamten nordamerikanischen Kontinent.
"Technischer Vorsprung, Innovationskraft, Qualität und Vielfalt sind die Säulen, auf denen unser Erfolg beruht. Durch die perfekte Verzahnung aller Faktoren sichern wir den Standort Deutschland und können so unseren Kunden weiterhin das Prädikat Made in Germany bieten,“ Reinhold Meinl.