Die Koepjohann’sche Stiftung wurde 1792 von dem Schiffbaumeister und Unternehmer Johann Friedrich Koepjohann gegründet und ist eine der ältesten Stiftungen in Berlin. Die Stiftung feierte 2017 ihr 225- jähriges Jubiläum und den 300. Geburtstag des Stifters. Koepjohann verfügte testamentarisch, dass seine in der Spandauer Vorstadt gelegenen Immobilien den Grundstock für eine Stiftung bilden sollten. Aus den Miet- und Pachteinnahmen werden bis heute bedürftige Frauen aus der Familie des Stifters und der Ev. Kirchengemeinde am Weinberg mit Zuwendungen versorgt. Die Stiftungsarbeit ist im Sinne des Stiftungszwecks weiter ausgebaut worden und die Stiftung finanziert sowohl eigene Einrichtungen als auch verschiedene soziale Projekte im Stiftungsgebiet, die sich für Frauen, Kinder, Jugendliche und Senioren einsetzen. Die Koepjohann’sche Stiftung hat 2019 in einem eigens sanierten denkmalgeschützten Haus in Berlin-Mitte ein Wohn- und Beratungshaus für Frauen in Not etabliert und betreibt dort ganzjährig die Notunterkunft Marie.

