(openPR) Bergisch Gladbach, 10. November 2017. Das High-Tech-Unternehmen RI Research Instruments bleibt auch in Zukunft dem TechnologiePark Bergisch Gladbach treu. Zudem plant das Parkmanagement die Errichtung einer neuen Produktionshalle für das renommierte Unternehmen.
Der TechnologiePark Bergisch Gladbach und RI Research Instruments haben jetzt den Mietvertrag über eine Gesamtfläche von rund 7000 m² Büro- und Produktionsfläche verlängert – mit dreimaliger Verlängerungsoption um jeweils fünf Jahre. Bereits seit über 30 Jahren am Standort aktiv, können damit für das mittelständische Unternehmen mit heute rund 200 Mitarbeitern weitere 25 Jahre am Bockenberg folgen.
RI Research Instruments ist nicht nur am längsten am Standort ansässig, sondern nach Miltenyi Biotec und Knauber auch das drittgrößte Unternehmen im Park. Und es ist mit seinem hochtechnologischen Geschäftsfeld auch ein sehr renommiertes Unternehmen. Denn geht es um Beschleuniger-Technologie, dann mischt die RI Research Instruments GmbH nach den Worten von Dr. Michael Peiniger, dem Sprecher der Geschäftsführung, ganz oben mit. „Wir bauen und testen Komponenten und Systeme für Teilchenbeschleuniger und Röntgenanlagen. Dabei setzen wir auf Ingenieurskunst und hochtechnologische Fertigungs- und Messtechnik, um höchste Qualität für Medizintechnik, Wissenschaft und Industrie zu liefern“, erläutert Dr. Peiniger. Auch berühmte Institutionen gehören zu den Kunden: RI Research Instruments hat zum Beispiel in Bergisch Gladbach Schlüsselkomponenten für die Großforschungseinrichtung CERN in der Schweiz gebaut.
Weltweiter Technologieführer
Seit über 30 Jahren entwickelt das Unternehmen seine Produkte ständig weiter, betreibt Forschung und forciert Innovationen. So hat RI beispielsweise seine Reinraumtechnologie perfektioniert, um eine extrem saubere Montage zu gewährleisten. Damit können modernste supraleitende Beschleuniger hergestellt werden. Weitere Teilprozesse wie die Präzisionsfertigung, die Präzisionsfügetechnik und Oberflächenpräparation an nur einem Standort machen die RI zum weltweiten Technologieführer auf diesem Gebiet. Der gesamte Vertrieb erfolgt ebenso wie die Produktion vom TechnologiePark aus in die ganze Welt.
Neue Produktionshalle geplant
Das RI-Team besteht zu rd. 40 % aus Physikern und Ingenieuren sowie ca. 50 % aus Spezialisten in der Sonderfertigung. Es arbeitet zu etwa 75% für Forschungsinstitute weltweit und zu etwa 25% für die fortschrittsorientierte Industrie, zum Beispiel in den Bereichen Medizin und Energietechnik.
Verstärken will das Unternehmen in Zukunft vor allem sein Engagement für Kunden aus der Industrie. Die hierfür erforderliche neue rd. 700 m² große Produktionshalle mit Reinräumen für die Halbleiterproduktion ist bereits gemeinsam mit dem Park-Management in Planung. Schon im Jahr 2014 hatte der Park für RI eine neue Halle in ähnlicher Größe zur Erweiterung der Produktion errichtet.
Das Unternehmen muss „atmen“ können
„Genau diese Flexibilität ist es auch, die wir am Park so schätzen“, begründet Dr. Peiniger die langfristige Mietvertragsverlängerung. „Unser Unternehmen muss „atmen“ können – und sein Standort mit ihm. Wir arbeiten projektorientiert und nicht produktorientiert, so brauchen wir mal weniger mal mehr Flächen. Und der TechnologiePark wird genau dieser Anforderung nach einer hohen Flexibilität gerecht. Vor allem deshalb, und weil wir durch die professionelle Arbeit der Parkleitung in den letzten Jahren wieder das Vertrauen in den Standort zurückgewonnen haben, haben wir uns so langfristig an den Park gebunden.“
Ein weiterer wichtiger Standortvorteil ist nach den Worten des Geschäftsführers die Lage des Parks. So sei die sehr gute Verkehrsanbindung mit schnell erreichbaren Flughäfen für das international agierende Unternehmen von entscheidender Bedeutung.
Albert Hanseder-Schiessl sieht sich mit der langfristigen Bindung von RI in seiner Strategie bestätigt: „Wir versuchen immer, sehr flexibel auf die Bedürfnisse der Unternehmen einzugehen. Inzwischen haben wir mit allen großen Unternehmen im Park die Mietverträge langfristig verlängert und damit den TechnologiePark Bergisch Gladbach bestens für die Zukunft aufgestellt.“











