openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Weniger (Flug-)Lärm dank Mathematik

21.09.201716:00 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: Weniger (Flug-)Lärm dank Mathematik
Perforierter Schallschutz für Triebwerke (Grafik: Schmidt/MATHEON)
Perforierter Schallschutz für Triebwerke (Grafik: Schmidt/MATHEON)

(openPR) Lärm stört und kann krank machen. Forscher arbeiten daran, den Schall schon an der Quelle zu dämpfen, zum Beispiel durch perforierte Wände in Triebwerken. WissenschaftlerInnen um den Nachwuchsgruppenleiter Dr. Kersten Schmidt vom Berliner Forschungszentrum MATHEON haben jetzt mathematische Modelle entwickelt, mit denen solche Schallschlucker wesentlich schneller und mit geringerem Rechenaufwand simuliert und optimiert werden können. Davon sollen auch die Triebwerkshersteller der Region profitieren.



---
Flugzeuge, die wenige Dutzend Meter über die Dächer von Wohnsiedlungen donnern, Schiffsantriebe, deren Getöse Lebewesen im Meer verschreckt, Autos, deren Antrieb einen Geräuschteppich über Städte legt: Viele Verkehrsmittel verursachen Lärm, der nicht nur störend ist, sondern auch krank machen kann. Trotzdem müssen etwa die Anwohner in der Einflugschneise des neuen Berliner Großflughafens BBI zum Teil seit Jahren um die teuren Lärmschutzmaßnahmen kämpfen.

Unterdessen arbeiten ForscherInnen daran, Lärm schon an der Quelle zu reduzieren. Ein wichtiges Bauelement dafür sind perforierte Wände, wie man sie etwa aus Konzert- oder Hörsälen kennt. Die mit vielen kleinen Löchern versehenen Platten werden als Schallabsorber auch in Triebwerken von Flugzeugen oder in Schiffsantrieben und in Abgasanlagen von Autos eingesetzt.

Schalldämpfung optimieren durch Simulation

Um sie noch gezielter zum Dämpfen von Schall designen zu können, ist ein detailliertes Verständnis ihrer Wirkweise unerlässlich. Dabei interessieren vor allem die Größe und die Verteilung der Löcher, abhängig von der Frequenz des Schalls. Weil Messungen dieser Zusammenhänge unter den realen Bedingungen großer Hitze und Drücke in Triebwerken oder anderen Antrieben extrem teuer sind, sind für die Optimierung des Schallschutzes Simulationen essenziell. Direkte numerische Verfahren, wie sie bereits genutzt werden, sind allerdings sehr aufwendig und selbst auf Rechenclustern kaum realisierbar.

WissenschaftlerInnen um Dr. Kersten Schmidt vom Berliner Forschungszentrum MATHEON (Einstein Zentrum für Mathematik Berlin ECMath), haben jetzt neue mathematische Modelle entwickelt, die die Simulationen erheblich vereinfachen. Sie sind dadurch wesentlich schneller und mit geringerem Rechneraufwand möglich. Von den Ergebnissen sollen künftig auch diverse Turbinenhersteller aus der Region Berlin profitieren, zum Beispiel Siemens Energy, Alstom, MTU, MAN Diesel&Turbo sowie Rolls-Royce. Erste Gespräche wurden bereits geführt.

Zu diesen Ergebnissen haben die Post-Doktoranden Dr. Adrien Semin und Dr. Anastasia Thöns-Zueva in Schmidts Team und internationale KooperationspartnerInnen beigetragen, unter anderem Dr. Bérangère Delourme von der Université Paris 13 und weitere PartnerInnen aus mathematischen und technischen Forschungsinstituten. So stellen Ingenieure für Triebwerksakustik um Dr.-Ing. Friedrich Bake vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Berlin Messwerte aus Triebwerken zur Verfügung.

Leiser machen heißt, den Schallwellen Energie entziehen

In Luft breitet sich Schall als Dichteschwankung der gasförmigen Luftmoleküle aus wie eine Welle. Dabei ist die Wellenlänge beziehungsweise deren Kehrwert, die Frequenz, das Maß für die Tonhöhe. Die Amplitude der Welle, also die Höhe der Wellenberge, bestimmt die Lautstärke.

Um sie zu reduzieren, muss der Welle Energie entzogen werden. Das passiert zum Beispiel, wenn Schall auf eine perforierte Wand trifft oder an ihr entlang geleitet wird. Zwei Mechanismen sind dafür verantwortlich, dass es leiser wird: Zum einen entsteht entlang der Wand eine dünne Grenzschicht, in der die Gasmoleküle abrupt abgebremst werden und dabei Energie verlieren. Zum anderen regen die vorbeiströmenden Gasteilchen die Luft in den Löchern ebenfalls zu Schwingungen an. Das führt zu vermehrter Reibung der Luftmoleküle untereinander und an den Wandflächen, Schallenergie wird in Wärme umgewandelt.

Neue mathematische Modelle als Grundlage für effizientere Simulationen

Als Grundlage für einfachere und effizientere Simulationen dieser Effekte entwickeln die MathematikerInnen um Dr. Kersten Schmidt neue mathematische Modelle, mit denen sie die Wechselwirkung von Schall und perforierter Wand und damit deren akustische Eigenschaften beschreiben. Ausgangspunkt dafür sind bekannte physikalische Gleichungen aus der Strömungsmechanik. Wichtig für ihre Berechnungen ist, dass die Löcher und ihr Abstand untereinander sehr viel kleiner sind als die Wellenlänge des Schalls.

Ziel der Modelle ist es, die im einzelnen sehr komplexen physikalischen Zusammenhänge durch möglichst starke Vereinfachungen zu beschreiben, ohne wesentliche Effekte zu vernachlässigen. Dafür betrachten die MathematikerInnen das Problem auf verschiedenen Größenskalen: Zunächst auf einer globalen Ebene als Wand mit vielen Löchern. Hierbei wollen sie von den Details der perforierten Struktur abstrahieren. Ein wesentlicher Trick ihres Ansatzes besteht darin, die Zahl der Löcher immer größer und ihren Abstand immer kleiner werden zu lassen. Dabei verändern sie Durchmesser und Abstand der Löcher so, dass sich die akustischen Eigenschaften kaum verändern. Im Grenzfall beschreibt das eine Wand mit unendlich vielen unendlich kleinen Löchern.

Was für den Laien besonders kompliziert erscheinen mag, erweist sich bei der mathematischen Behandlung als Vorteil: „Wir können das so einfacher beschreiben und auf Computern simulieren“, sagt Dr. Kersten Schmidt.

Um die akustischen Eigenschaften in Gänze zu erfassen, müssen die MathematikerInnen zusätzlich ein einzelnes Loch in seiner Umgebung aus unendlich vielen Löchern beschreiben. Erst im Zusammenspiel dieser beiden Perspektiven gelingt es ihnen, die akustischen Eigenschaften der perforierten Wand abzuleiten.

Dass sie mit der Qualität ihrer Modelle zufrieden sein können, zeigte der Vergleich ihrer Ergebnisse mit denen aus direkten numerischen Simulationen einer Struktur mit hunderten Löchern. „Damit haben wir gezeigt, dass unser hier beschriebener Ansatz der Oberflächenhomogenisierung effektive Eigenschaften von perforierten Wänden hervorsagen kann“, resümiert Dr. Kersten Schmidt. „In nächsten Schritten werden wir die Modelle verfeinern und weitere physikalische Aspekte berücksichtigen, zum Beispiel, dass Schall aus mehreren Frequenzen bestehen kann und wie diese Frequenzanteile sich gegenseitig beeinflussen.“

Berücksichtigung weiterer physikalischer Effekte verfeinert die Modelle

Ihr zunächst recht einfaches Modell erweitern die MathermatikerInnen nun, indem sie immer weitere Effekte betrachten. So hat Dr. Anastasia Thöns-Zueva untersucht, wie Schallwellen verschiedener Frequenzen miteinander wechselwirken, wenn sie auf die dünne Grenzschicht direkt vor der Wand treffen und abrupt abgebremst werden. Dafür hat sie ebenfalls vereinfachte und gut berechenbare Modelle entwickelt. Darauf aufbauend will sie nun das Verhalten des Schalls in den winzigen Löchern der Absorberstrukturen genauer verstehen. Denn auch dort trifft ein Frequenzgemisch auf Grenzschichten. Ihre Erkenntnisse werden dann für die Triebwerksakustiker am DLR interessant.

Auch Dr. Adrien Semin hat weitere Effekte berechenbar gemacht, die beim technischen Einsatz der Absorberstrukturen eine Rolle spielen: die Grenze zwischen einer normalen und einer perforierten Wand. Er konnte sowohl theoretisch als auch mit aufwendigen Simulationen zeigen, dass die dabei erhaltenen Modelle die Beschreibung der akustischen Eigenschaften weiter verbessern. Die Komplexität bleibt dabei so klein, dass das Problem in der Praxis berechenbar ist.

Nutzen der neuen Modelle für andere Effekte und Anwendungen

Die Ergebnisse der MATHEON-MathematikerInnen und ihrer KollegInnen helfen nicht nur, den Lärm von Triebwerken zu reduzieren. Weil ganz ähnliche Phänomene auch in den Brennkammern der Triebwerke vorkommen, können perforierte Wände dort helfen, Instabilitäten beim Verbrennungsprozess so zu kontrollieren, dass sie keine mechanischen Schäden verursachen. Das verlängert die Lebensdauer.

Die neuen Ansätze sind nicht nur in der Akustik nützlich. Sie lassen sich auch auf ganz andere Anwendungen übertragen, wie zum Beispiel die Ausbreitung optischer Wellen oder die Leitung von elektrischem Strom. Auch dort werden messbare Eigenschaften wie der Widerstand durch Phänomene auf sehr kleinen Skalen beeinflusst, zum Beispiel durch Effekte an den Grenzflächen der elektrischen Leiter (Skineffekt).

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen gern:

Dr. Kersten Schmidt
+49 (0)30 314 25 795
E-Mail

----------

Über das MATHEON:

Das MATHEON ist ein Zentrum für anwendungsorientierte Mathematikforschung in Berlin. Rund 200 WissenschaftlerInnen arbeiten an der Entwicklung neuer Methoden zur Modellierung, Simulation und Optimierung realer Prozesse in Schlüsseltechnologien. Dabei kooperieren sie eng mit Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft. Die Anwendungsfelder umfassen Klinische Forschung und Gesundheitswesen, Städtische Infrastrukturen, Optische Technologien, Nachhaltige Energieversorgung sowie Geometrie und Visualisierung. Ein weiterer Fokus liegt auf der Zusammenarbeit mit Schulen und Aktivitäten für die breite Öffentlichkeit.

Das MATHEON ist ein gemeinsames Forschungszentrum der drei Berliner Universitäten (FU Berlin, HU Berlin, TU Berlin) sowie der Forschungsinstitute WIAS (Weierstraß-Institut für Angewandte Analysis und Stochastik) und ZIB (Zuse Institut Berlin). Es wird im Rahmen des Einstein Zentrums für Mathematik ECMath von der Einstein Stiftung Berlin gefördert.

Kontakt:

Dr. Uta Deffke
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Forschungszentrum MATHEON und ECMath
Geschäftsstelle TU Berlin
+49 (0)30 314 28323
+49 (0)176-20015263
E-Mail

Weitere Informationen:
- http://www.matheon.de/aboutUs/userDetails?userID=133
- http://www.matheon.de

Quelle: idw

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 970112
 548

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Weniger (Flug-)Lärm dank Mathematik“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von Forschungszentrum MATHEON ECMath

Bild: Adventszeit ist Mathe-Zeit: Start des digitalen MATHEON-KalendersBild: Adventszeit ist Mathe-Zeit: Start des digitalen MATHEON-Kalenders
Adventszeit ist Mathe-Zeit: Start des digitalen MATHEON-Kalenders
Wo andere mit Schokolade locken, verführt das MATHEON – na klar: mit Mathematik! Am 1. Dezember um 16 Uhr kann das erste Türchen des diesjährigen MATHEON-Adventskalenders geöffnet werden. Damit startet der digitale Mathe-Wettbewerb des Berliner Forschungszentrums in die 14. Runde. In 24 weihnachtlich verpackten Aufgaben bietet er SchülerInnen ab der 10. Klasse und allen Interessierten mathematische Leckerbissen jenseits der alltäglichen Schulkost. In diesem Jahr stehen die Mathe-Adventskalender unter der Schirmherrschaft von Bundesbildungsmin…
Bild: 15 Jahre MATHEON: Zukunftsweisende Mathematik-Forschung über Grenzen hinwegBild: 15 Jahre MATHEON: Zukunftsweisende Mathematik-Forschung über Grenzen hinweg
15 Jahre MATHEON: Zukunftsweisende Mathematik-Forschung über Grenzen hinweg
Das Berliner Forschungszentrum MATHEON blickt dieser Tage auf 15 erfolgreiche Jahre zurück. Motiviert von aktuellen Fragen aus Anwendungsfeldern wie der Gesundheitsforschung oder der Energieversorgung entwickeln die MathematikerInnen neue, leistungsfähigere Methoden der Modellierung, Simulation und Optimierung. Damit tragen sie entscheidend zu technologischem wie mathematischem Fortschritt bei. Mit seiner Kultur der Kooperation über Grenzen hinweg – etwa zwischen Wissenschaft und Industrie oder der Öffentlichkeit – steht das MATHEON für ein z…

Das könnte Sie auch interessieren:

Endlich Ruhe - Wirksamer Lärmschutz durch Schallschutzgläser
Endlich Ruhe - Wirksamer Lärmschutz durch Schallschutzgläser
Lärm ist für viele Menschen heute einer der größten Stressfaktoren – und nicht jeder ist in der Lage sein Lärmproblem auf so einfache Art zu lösen wie einst Immanuel Kant. Der fühlte sich in seiner Arbeit durch das Krähen eines Hahnes gestört. Kant kaufte kurzerhand den Ruhestörer und verspeiste ihn mit seinen Freunden. Flug- oder Straßenlärm ist auf diese Weise nicht beizukommen, aber man kann dafür sorgen, dass der Lärm draußen bleibt – mit Schallschutzfenstern. Lärm ist mittlerweile eines der größten Umweltprobleme unserer Zeit. Die grav…
Bild: Robin-Hood-Effekt verstärkt Motivation in MatheBild: Robin-Hood-Effekt verstärkt Motivation in Mathe
Robin-Hood-Effekt verstärkt Motivation in Mathe
… Beruf, Einkommen und Bildung ist das Interesse der Eltern, zeigt eine Studie von Bildungsforschern der Universität Tübingen Kinder, deren Eltern sich wenig für Mathematik interessieren, profitieren mehr von einer unterstützenden Maßnahme zur Steigerung der Motivation als Kinder, deren Eltern Mathematik als wichtig erachten. Das haben Wissenschaftler …
"Robin-Hood-Effekt" verstärkt Motivation in Mathe
"Robin-Hood-Effekt" verstärkt Motivation in Mathe
… Beruf, Einkommen und Bildung ist das Interesse der Eltern, zeigt eine Studie von Bildungsforschern der Universität Tübingen --- Kinder, deren Eltern sich wenig für Mathematik interessieren, profitieren mehr von einer unterstützenden Maßnahme zur Steigerung der Motivation als Kinder, deren Eltern Mathematik als wichtig erachten. Das haben Wissenschaftler …
Bild: Formel für den perfekten Flug: Morgens, pünktlich und mit BeinfreiheitBild: Formel für den perfekten Flug: Morgens, pünktlich und mit Beinfreiheit
Formel für den perfekten Flug: Morgens, pünktlich und mit Beinfreiheit
… im Mittelpunkt? Skyscanner, eine der weltweit führenden Reisesuchmaschinen, analysiert, was den perfekten Flug ausmacht. Unterstützt von Dr. Eugenia Chang, Dozentin für angewandte Mathematik an der Universität Sheffield und einer Befragung von über 2.000 Teilnehmern weltweit zu ihren Reise-Vorlieben, entwickelte Skyscanner die Formel für den perfekten …
Bild: Städtelärmranking 2011 – Ein Impuls zum Nachdenken über Hörkultur und urbane GestaltungBild: Städtelärmranking 2011 – Ein Impuls zum Nachdenken über Hörkultur und urbane Gestaltung
Städtelärmranking 2011 – Ein Impuls zum Nachdenken über Hörkultur und urbane Gestaltung
… wir stehen und die noch Generationen beschäftigen wird. Es gilt, gemeinsam eine nachhaltige Balance aus Mobilität und ihren Folgen zu finden, nicht mehr und nicht weniger.« In der Studie wurden auch mehrere Bewertungskriterien betrachtet, so z.B. der Lärmindex nur für die Nachtzeit oder die so genannte »Betroffenheit« der Menschen in ihren Wohngebieten. …
Bild: Fachartikel: Das Ohr schläft nicht - Nachtflugverbot ist GesundheitsschutzBild: Fachartikel: Das Ohr schläft nicht - Nachtflugverbot ist Gesundheitsschutz
Fachartikel: Das Ohr schläft nicht - Nachtflugverbot ist Gesundheitsschutz
Das Ohr schläft nicht. Diesen Satz prägte die Ärztin Dr. Gerda Noppeney , Vorsitzende der “Ärzteinitiative für ungestörten Schlaf”, im Ergebnis von Untersuchungen zu nächtlichem Fluglärm in den umliegenden Gemeinden des Köln/Bonner Flughafens. Lärm sei ein Stressor, der sich negativ auf die Gesundheit auswirke, auch wenn sich die Menschen nicht vom Fluglärm gestört fühlten. Dieser Vorgang laufe autonom ab. Der Lärm schädige die Menschen unabhängig vom subjektiven Empfinden. Selbst wer trotz Lärm durchschläft, kann unter dessen Folgen leiden. …
Bild: Macht Mathe glücklich?Bild: Macht Mathe glücklich?
Macht Mathe glücklich?
Eigentlich müsste die Mathematik als Schlüsseltechnologie und Kulturwissenschaft in unserem durch Mathematisierung geprägten Alltag auch in der Schule ein höchst interessantes, motivierendes und vor allem kreatives Fach sein. Offensichtlich empfinden aber viele Schüler dies völlig anders. Was sind die Gründe dafür? Welchen Beitrag könnte das Fach Mathematik …
Neue Fortbildung der Media Academy: Spezialist für Schallpegelmessung
Neue Fortbildung der Media Academy: Spezialist für Schallpegelmessung
… schriftlichen Prüfung und der Projektarbeit verleiht die Media Academy GmbH ein entsprechendes Zertifikat. Notwendige Voraussetzung zur Teilnahme an der Fortbildung ist ein Verständnis von Mathematik, das über die Grundkenntnisse hinausgeht. Die Folgetermine richten sich nach der Zahl der Anmeldungen, bei mindestens acht Teilnehmern startet der Kurs.
Bild: Aufblasbare Schallschutzwände für den mobilen Einsatz im Land der IdeenBild: Aufblasbare Schallschutzwände für den mobilen Einsatz im Land der Ideen
Aufblasbare Schallschutzwände für den mobilen Einsatz im Land der Ideen
… Luftkammern gesteuert werden. Das System passt sich auf diese Weise flexibel an unterschiedlichen Geräuschquellen an. Bedingt durch die rundgeformten Kanten gelangt wesentlich weniger Schall hinter das Hindernis. Die Praxiserprobung der mobilen Schallschirme auf mehreren Baustellen belegt die Wirksamkeit: Während normale Schallschutzwände aus Metall, Holz oder …
Schallschutzfenster: dem Lärm keine Chance
Schallschutzfenster: dem Lärm keine Chance
Ewiger Straßen- Flug- oder Nachbarschaftslärm kann für Hausbewohner ein echtes Problem sein. Moderne Schallschutzfenster sind hier oft die Lösung: Sie helfen den Schalldurchgang zu reduzieren und laute Geräusche von außen abzuschirmen. „Bei modernen Schallschutzfenstern trifft man auf eine bis ins Detail ausgefeilte Konstruktion“, erklärt Reiner Stöckel, einer der Geschäftsführer der Stöckel GmbH. „Von den Verglasungen über die Fensterflügel bis hin zum Blendrahmen und den Fugen zwischen Flügel und Blendrahmen ist alles auf optimale Schallred…
Sie lesen gerade: Weniger (Flug-)Lärm dank Mathematik