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Ambulante Pflege von Menschen mit Demenz: So lange wie möglich selbstbestimmt sein

21.09.201708:57 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: Ambulante Pflege von Menschen mit Demenz: So lange wie möglich selbstbestimmt sein
AUXILIA: Digitales Assistenzsystem für die ambulante Pflege von Menschen mit Demenz
AUXILIA: Digitales Assistenzsystem für die ambulante Pflege von Menschen mit Demenz

(openPR) Forschungsteam der TU Chemnitz entwickelt mit Unterstützung der Europäischen Union das digitale Assistenzsystem AUXILIA für Menschen mit Demenz

Anlässlich des Welt-Alzheimertags am 21. September steht auch die häusliche Pflege von Menschen mit Demenz im Mittelpunkt. Heute leben in Deutschland etwa 1,6 Millionen an Demenz erkrankte Menschen. Die Alzheimer-Krankheit ist mit 60 bis 65 Prozent die häufigste irreversible Demenzform. Derzeit werden etwa zwei Drittel der Betroffenen ambulant betreut. Die vertraute Umgebung gibt Sicherheit und Geborgenheit. Zudem ist das eigene Zuhause ein bekannter Ort, der eng mit der eigenen Identität verknüpft ist. Sind die Patienten unbeaufsichtigt, können jedoch gefährliche Situationen für sie selbst und andere entstehen. Beispielweise kann es zu Bränden kommen, wenn der Herd vor sich hin glüht. Die Betroffenen brauchen Unterstützung bei der Sorge für sich selbst.



Wissenschaftler der TU Chemnitz schaffen die Voraussetzungen dafür, dass dementiell erkrankte Menschen möglichst lange in den eigenen vier Wänden leben können. Sie entwickeln ein praxisnahes Assistenzsystem, das Patienten, Pflegepersonal und Angehörige unterstützen soll. Gefördert wird das Projekt AUXILIA mit Mitteln in Höhe von 2,5 Millionen EUR vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung zusammen mit dem sächsischen Ministerium für Soziales und Verbraucherschutz.

„Demenz ist ein Problem, das uns alle persönlich betrifft“, sagt Prof. Gangolf Hirtz von der TU Chemnitz. Seit vier Jahren forscht sein Team in einer Laborwohnung an 3D-Sensoren. Diese sollen beispielweise erkennen, wie gut der Demenzpatient schläft, ob er seine Medikamente eingenommen hat und ob er regelmäßig trinkt. Das technische Assistenzsystem soll über Schnittstellen zu Angehörigen, zu professionell Pflegenden und zum Patienten selbst verfügen. Ein Erinnerungsassistent soll etwa auf die Einnahme von Medikamenten hinweisen. Bei akuten Notsituationen wie Bewusstlosigkeit oder einem Sturz werden Angehörige oder Notfalldienste alarmiert.

AUXILIA kann und will keine menschliche Nähe und Zuneigung ersetzen. Der an Demenz erkrankte Patient soll auch nicht allein mit der Technik leben. „Vielmehr kann sie ihn unterstützen, noch möglichst lange in seinem gewohnten häuslichen Umfeld zu leben“, sagt Prof. Gangolf Hirtz.

Erfahren Sie mehr zu AUXILIA und weiteren EU-Projekten unter: https://europa.eu/investeu/home_de

Projekt-Website AUXILIA: https://www.tu-chemnitz.de/etit/dst/projekte/auxilia/index.php



Ansprechpartner:

AUXILIA
Prof. Dr.-Ing. Gangolf Hirtz
Tel.: +49 371 531 37378
Email: E-Mail

Europäische Kommission – Vertretung in Deutschland
Reinhard Hönighaus
Pressesprecher
Email: E-Mail
Tel.: +49 (0)30 2280-2300

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