(openPR) Der Eier-Skandal in diesem Sommer hat wieder einmal klar gemacht, dass die Tage der Massentierhaltung in Europa gezählt sind. Aus der Mitte Deutschlands stammt eine Idee, die sowohl Fleischessern als auch Tierfreunden Hoffung macht: Das Hühnermobil.
Iris Weiland (55) aus dem nordhessischen Bad Sooden-Allendorf entwickelte mit dem vollmobilen Stallbau ein Konzept zur nachhaltigen Hühnerhaltung (www.huehnermobil.de). Diese Form der Haltung ermöglicht ein regelmäßiges und mobiles Umsetzen des Stalles. So bleibt auch der stallnahe Bereich des Auslaufs grün und als wertvolle Futter- und Bewegungsfläche für die Hühner erhalten.
Mit dem Hühnermobil wird auf einfache und kostengünstige Weise nicht nur auf die Tiergesundheit und den Umweltschutz geachtet, sondern gleichzeitig auch eine hochwertige Ei- und Fleischqualität gewährleistet.
Die Idee ist so einleuchtend, dass sie deutschlandweit einen Trend gesetzt hat: Freilandhaltung wird von immer mehr Landwirten in mobilen Ställen betrieben, mittlerweile werden über 120.000 Legehennen in Hühnermobilen von Stallbau Iris Weiland e.K. gehalten und täglich kommen etwa 100 Tiere dazu. Die Stallgrößen von 225 bis 1.200 Tieren sind in ganz Deutschland, aber auch Österreich, der Schweiz und sieben weiteren europäischen Ländern im Einsatz.
BIO-URSPRUNG IM WERRA-MEISSNER-KREIS
Der weltweit erste universitäre Studiengang für Ökologische Landwirtschaft startete vor 20 Jahren an der Uni Kassel. Damals die ersten Studierenden und Wissenschaftler noch als Exoten belächelt, gelten die Kasseler Agrarwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler heute als Experten für globale Zukunftsfragen – mit weltweiter Ausstrahlung. Mit seiner Ausrichtung auf ausschließlich ökologische Agrarwissenschaften und nachhaltiges Wirtschaften stellt der Fachbereich in der Kleinstadt Witzenhausen, rund 35km östlich von Kassel, eine internationale Besonderheit dar. Vom Ackerboden über die Tierzucht bis zur Vermarktung landwirtschaftlicher Produkte erforscht die Universität an 20 Fachgebieten Aspekte nachhaltiger und gerechter Ernährungs- und Energiekreisläufe. Entwicklungen made in Witzenhausen reichen von der Biotonne über Spielzeug für Mastschweine bis zu Methoden ökologischer Schädlingsbekämpfung.
www.in-der-mitte-von.de













