(openPR) Wissenschaftsminister Spaenle und BMW-Vorstand Duesmann diskutieren in München
Trotz leiser Zeichen der Hoffnung auf dem G20-Gipfel in Hamburg: Die Globalisierung ist keine Einbahnstraße mehr. Der britische Austritt aus der EU und noch mehr die Rhetorik des US-Präsidenten Donald Trump stellen für viele einen Paradigmenwechsel dar: Der Globalisierungszug gerät ins Stottern, protektionistische Tendenzen rücken in den Vordergrund.
Diese Entwicklung ist auch für das in diesem Jahr zum zweiten Mal stattfindende Deutsch-Indische Wirtschaftsforum ein Thema. Am Montag, den 4. September 2017 diskutieren ab 8 Uhr 30 in der BMW-Welt am Olympiapark Entscheidungsträger aus Politik und Wirtschaft die Potentiale der wirtschaftlichen Zusammenarbeit zwischen der größten Volkswirtschaft der EU und dem indischen Subkontinent. Diskussionsthemen werden unter anderem sein: Digitalisierung, E-Mobilität, Innovation, Patentrecht, Transportwesen sowie Information und Austausch von Best Practices zur Unternehmensgründung in Indien und Deutschland.
Im zweiten Teil der Veranstaltung, die im Bayerischen Wirtschaftsministerium stattfindet, wird Wissenschaftsminister Ludwig Spaenle das Thema aus Sicht der Bayerischen Staatsregierung beleuchten. In die Liste der prominenten Redner reihen sich ferner Markus Duesmann, Mitglied des Vorstands der BMW AG, die indische Botschafterin Mukta Dutta Tomar sowie Erwin Huber als Vorsitzender des Wirtschaftsausschusses des Bayerischen Landtags ein.
Seit Mitte der 1990er Jahre erfreut sich die indische Wirtschaft eines starken Wachstums, während sie gleichzeitig die Herausforderungen einer überbordenden Bürokratie und grassierender Korruption meistern muss. Indiens junge Bevölkerung mit zahlreichen Hochschulabsolventen im Technologiebereich beschert dem Vielvölkerstaat auch mittel- bis langfristig günstige Wachstumsperspektiven. Mit einem vom Internationalen Währungsfonds prognostizierten jährlichen Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von 7 Prozent kann Indien bis zum Jahr 2030 von Platz 7 der weltgrößten Volkswirtschaften auf Platz 3 aufrücken.
Dieses Potential macht Indien zu einem vielversprechenden Ziel für deutsche und europäische Unternehmen. Bereits heute ist Deutschland der wichtigste Handelspartner Indiens in der EU.
Das Deutsch-Indische Wirtschaftsforum ist eine Kooperationsveranstaltung der Gesellschaft für Deutsch-Indische Zusammenarbeit, des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie mit seiner Ansiedlungsagentur Invest in Bavaria, der Botschaft der Republik Indien und der Landeshauptstadt München.







